Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Villa rustica Roßwag: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Smilodon (Diskussion | Beiträge)
+Bild
Smilodon (Diskussion | Beiträge)
+ Bild Lage
Zeile 1: Zeile 1:
{{OpenStreetMap|48.934403|8.924610|15}}
{{OpenStreetMap|48.934403|8.924610|15}}
[[Datei:Geschichte Roßwag.jpg|thumb|right|Tafel mit Abbildung der erkennbaren Umrisse des Hauptgebäudes]]
[[Datei:Geschichte Roßwag.jpg|thumb|right|Tafel mit Abbildung der erkennbaren Umrisse des Hauptgebäudes]]
[[Datei:Lage Villa rustica Roßwag.PNG|thumb|right|]]


Die '''villa rustica Roßwag''' war ein [[Römer|römischer]] [[villa rustica|Gutshof]] in [[Roßwag]] in der Flur ''Maisner'' nahe der [[Winzergenossenschaft Mühlhausen-Roßwag|Winzergenossenschaft]].
Die '''villa rustica Roßwag''' war ein [[Römer|römischer]] [[villa rustica|Gutshof]] in [[Roßwag]] in der Flur ''Maisner'' östlich der [[Winzergenossenschaft Mühlhausen-Roßwag|Winzergenossenschaft]]. Sie lag südlich der [[Enz]].


==Fundgeschichte==
In der Oberamtsbeschreibung von [[Vaihingen an der Enz]] von [[1856]] wird auf Spuren einer römischen Niederlassung auf den Maisner hingewiesen. So ließen "sich ziemlich ausgedehnte Gebäudesubstruktionen, besonders vor der Ernte, deutlich verfolgen [...]. Auch findet man, ohne nachzugraben, häufig römische Ziegel, Fragmente von Heizröhren etc."<ref>Beschreibung des Oberamts Vaihingen (1856), S. 224</ref>
In der Oberamtsbeschreibung von [[Vaihingen an der Enz]] von [[1856]] wird auf Spuren einer römischen Niederlassung auf den Maisner hingewiesen. So ließen "sich ziemlich ausgedehnte Gebäudesubstruktionen, besonders vor der Ernte, deutlich verfolgen [...]. Auch findet man, ohne nachzugraben, häufig römische Ziegel, Fragmente von Heizröhren etc."<ref>Beschreibung des Oberamts Vaihingen (1856), S. 224</ref>


[[1998]] wurde eine Fibel aus Bronze gefunden.<ref>Fundberichte aus Baden-Württemberg 28-2, S. 258</ref>
[[1998]] wurde eine Fibel aus Bronze gefunden.<ref>Fundberichte aus Baden-Württemberg 28-2, S. 258</ref>

==Aufbau==
Das Hauptgebäude war ein Eckrisalitgebäude, welches nordwestlich und Richtung Enz ausgerichtet war. Der Wohnkomplex befand sich im linken/westlichen Flügel. Auffällig bei der Pflanzenverfärbung (auch bei zeitlich verschiedenen Bildaufnahmen) sind zwei kleinere hellere Quadrate im Innenhof des Hauptgebäudes. Eines befindet sich in der nordwestlichen Ecke, das andere an der östlichen Mauer.

Ein weiteres Nebengebäude lässt sich nordöstlich vom Eckrisalitgebäude in der Flur ''Sand'' erkennen.


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Version vom 8. Juni 2019, 21:29 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
Karte anzeigen
Tafel mit Abbildung der erkennbaren Umrisse des Hauptgebäudes

Die villa rustica Roßwag war ein römischer Gutshof in Roßwag in der Flur Maisner östlich der Winzergenossenschaft. Sie lag südlich der Enz.

Fundgeschichte

In der Oberamtsbeschreibung von Vaihingen an der Enz von 1856 wird auf Spuren einer römischen Niederlassung auf den Maisner hingewiesen. So ließen "sich ziemlich ausgedehnte Gebäudesubstruktionen, besonders vor der Ernte, deutlich verfolgen [...]. Auch findet man, ohne nachzugraben, häufig römische Ziegel, Fragmente von Heizröhren etc."[1]

1998 wurde eine Fibel aus Bronze gefunden.[2]

Aufbau

Das Hauptgebäude war ein Eckrisalitgebäude, welches nordwestlich und Richtung Enz ausgerichtet war. Der Wohnkomplex befand sich im linken/westlichen Flügel. Auffällig bei der Pflanzenverfärbung (auch bei zeitlich verschiedenen Bildaufnahmen) sind zwei kleinere hellere Quadrate im Innenhof des Hauptgebäudes. Eines befindet sich in der nordwestlichen Ecke, das andere an der östlichen Mauer.

Ein weiteres Nebengebäude lässt sich nordöstlich vom Eckrisalitgebäude in der Flur Sand erkennen.

Einzelnachweise

  1. Beschreibung des Oberamts Vaihingen (1856), S. 224
  2. Fundberichte aus Baden-Württemberg 28-2, S. 258