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Turmhaus Deimlingstraße in Pforzheim: Unterschied zwischen den Versionen
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Das Turmhaus an der Deimlingstraße südlich des Neuen Rathauses in Pforzheim ist ein Kulturdenkmal. Der |
Das Turmhaus an der Deimlingstraße südlich des Neuen Rathauses in Pforzheim ist ein Kulturdenkmal. Der [[erbaut::1225]] erbaute romanische Wohnturm wurde [[zerstört::1974]] abgebrochen. Im Jahr 2000 konnten die Fundamente des mittelalterlichen, steinernen Wohnturmes archäologisch gesichert werden.<ref>Timm 2004, S. 35 und S. 58.</ref> Von den Resten des Wohnturms konnten drei Seiten erfasst werden: Es handelt sich um Schalenmauerwerk im Eckverband mit einer Stärke von 1 bis 1,20 Meter. Die Länge der Südmauer des Wohnturms beträgt 7,50 Meter. Die erhaltene Länge der West- bzw. Ostwand beträgt 5,50 bzw. 6,50 Meter. |
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Im Baublock zwischen Deimlingstaße und Reuchlinstraße sind zwei mittelalterliche Wohntürme belegt (siehe Turmhaus Reuchlinstraße 8). Diese Wohntürme oder Turmhäuser wurden durch Angehörige der Oberschicht in der ersten Stadtgründungsphase erbaut. Erst nachdem später die Parzellen unterteilt wurden, wurden zusätzlich kleine Fachwerk-Giebelhäuser gebaut. |
Im Baublock zwischen Deimlingstaße und Reuchlinstraße sind zwei mittelalterliche Wohntürme belegt (siehe Turmhaus Reuchlinstraße 8). Diese Wohntürme oder Turmhäuser wurden durch Angehörige der Oberschicht in der ersten Stadtgründungsphase erbaut. Erst nachdem später die Parzellen unterteilt wurden, wurden zusätzlich kleine Fachwerk-Giebelhäuser gebaut. |
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Version vom 22. März 2019, 16:03 Uhr

Das Turmhaus an der Deimlingstraße südlich des Neuen Rathauses in Pforzheim ist ein Kulturdenkmal. Der 1225 erbaute romanische Wohnturm wurde 1974 abgebrochen. Im Jahr 2000 konnten die Fundamente des mittelalterlichen, steinernen Wohnturmes archäologisch gesichert werden.[1] Von den Resten des Wohnturms konnten drei Seiten erfasst werden: Es handelt sich um Schalenmauerwerk im Eckverband mit einer Stärke von 1 bis 1,20 Meter. Die Länge der Südmauer des Wohnturms beträgt 7,50 Meter. Die erhaltene Länge der West- bzw. Ostwand beträgt 5,50 bzw. 6,50 Meter. Im Baublock zwischen Deimlingstaße und Reuchlinstraße sind zwei mittelalterliche Wohntürme belegt (siehe Turmhaus Reuchlinstraße 8). Diese Wohntürme oder Turmhäuser wurden durch Angehörige der Oberschicht in der ersten Stadtgründungsphase erbaut. Erst nachdem später die Parzellen unterteilt wurden, wurden zusätzlich kleine Fachwerk-Giebelhäuser gebaut.
Einzelnachweise
- ↑ Timm 2004, S. 35 und S. 58.
Literatur
- Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6.
- Fundstelle 16a: Deimlingstraße. In: Simon M. Haag, Andrea Bräuning: Pforzheim. Spurensuche nach einer untergegangenen Stadt(Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg zugleich Materialhefte zur Stadtgeschichte der Stadt Pforzheim. Band 15: Pforzheim) Herausgegeben vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und der Stadt Pforzheim, Ubstadt-Weiher 2001, ISBN 3-933924-03-0, S. 82.
- Folke Damminger: Von Wohntürmen und Weinkellern-Archäologische Beiträge zur Pforzheimer Stadtgeschichte. In: Jörg Biel: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2000, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2001, S. 213–215.