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Fritz Theilmann: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Fritz Theilmann''' (* [[1902]], † [[1991]])
'''Fritz Theilmann''' (* [[1902]] in Karlsruhe, † [[1991]]) war ein Bildhauer, Keramiker und Schmuckmodelleur.


Fritz Theilmann begann [[1921]] ein Bildhauerstudium an der Akademie. In der Staatlichen Majolika Manufaktur verdiente er seinen Lebensunterhalt. [[1925]]-[[1929]] arbeitete er in der "Kieler Kunstkeramik AG" als Leiter der baukeramischen Abteilung, Bildhauer und Techniker. Danach kamen ausgedehnten Reisen in den vorderen Orient, Persien und Indien. Dann studierte er noch ein Jahr in Paris.
'''Bildhauer, Keramiker und Schmuckmodelleur'''


Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft in Russland bis [[1949]], siedelte er sich in [[Kieselbronn]], dem Heimatdorf seiner Eltern, an. In dieser Zeit arbeitete er in Pforzheim als Schmuckmodelleur und war als Bildhauer tätig. Ab [[1959]] konnte er sich dann ganz als freischaffender Künstler seinem bildhauerischem Werk widmen.
Fritz Theilmann wurde 1902 in Karlsruhe geboren, wo er 1921 ein Bildhauerstudium an der Akademie begann. In der Staatlichen Majolika-Manufaktur verdiente er seinen Lebensunterhalt. 1925-1929 arbeitete er in der "Kieler Kunstkeramik AG" als Leiter der baukeramischen Abteilung, Bildhauer und Techniker. Danach kamen ausgedehnten Reisen in den Vorderen Orient, Persien und Indien. Dann studierte er noch ein Jahr in Paris.


Ein Beispiel seiner Majolika Arbeiten ist der blaulasierte Löwe über dem Eingang der Pforzheimer Löwenapotheke. Daneben hat er auch mit seinen Bronzearbeiten auf sich aufmerksam gemacht. Auch in Holz gibt es Exponate von ihm. Er war als Gold und Silberschmied tätig wie auch als Steinbildhauer.
Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft in Russland bis 1949, siedelte er sich in Kieselbronn, den Heimatdorf seiner Eltern, an. In dieser Zeit arbeitete er in Pforzheim als Schmuckmodelleur und war als Bildhauer tätig. Ab 1959 konnte er dann ganz als freischaffender Künstler seinem bildhauerischem Werk widmen.


Stilistisch sind in seinen Werken Einflüsse von Jugendstil, Art Déco und orientalische Kunst zu erkennen. Trotz dieser deutlich sichtbaren Einflüsse ist seine eigene persönliche "Handschrift" unverkennbar. Thematisch stark vertreten ist seine Auseinandersetzung mit Krieg, Zerstörung und Unfreiheit. Sein künstlerischer Nachlass besteht aus knapp 600 Arbeiten.
Er arbeitete sehr vielseitig, sowohl in Stil, Technik und Material.
Der blaulasierte Löwe über dem Eingang der Pforzheimer Löwenapotheke ist ein faszienierendes Beispiel seiner Majolica Arbeiten. Daneben hat er sich auch mit seinen Bronze Arbeiten auf sich aufmerksam gemacht. Auch in Holz gibt es sehenswerte Exponate von Ihm. Er war ebenso meisterlich als Gold und Silberschmied tätig wie auch als Steinbildhauer.

Stilistisch sind in seinen Werken Einflüsse von Jugendstil, Art deco und orientalische Kunst zu erkennen. Trotz dieser deutlich sichtbaren Einflüsse ist seine eigene persönliche "Handschrift" unverkennbar.

Thematisch stark vertreten ist seine Auseinandersetzung mit Krieg, Zerstörung und Unfreiheit.
Sein Künstlerischer Nachlass besteht aus knapp 600 Arbeiten die an Vielfältigkeit kaum zu überbieten sind.


== Weblink ==
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Version vom 26. November 2006, 09:38 Uhr

Fritz Theilmann (* 1902 in Karlsruhe, † 1991) war ein Bildhauer, Keramiker und Schmuckmodelleur.

Fritz Theilmann begann 1921 ein Bildhauerstudium an der Akademie. In der Staatlichen Majolika Manufaktur verdiente er seinen Lebensunterhalt. 1925-1929 arbeitete er in der "Kieler Kunstkeramik AG" als Leiter der baukeramischen Abteilung, Bildhauer und Techniker. Danach kamen ausgedehnten Reisen in den vorderen Orient, Persien und Indien. Dann studierte er noch ein Jahr in Paris.

Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft in Russland bis 1949, siedelte er sich in Kieselbronn, dem Heimatdorf seiner Eltern, an. In dieser Zeit arbeitete er in Pforzheim als Schmuckmodelleur und war als Bildhauer tätig. Ab 1959 konnte er sich dann ganz als freischaffender Künstler seinem bildhauerischem Werk widmen.

Ein Beispiel seiner Majolika Arbeiten ist der blaulasierte Löwe über dem Eingang der Pforzheimer Löwenapotheke. Daneben hat er auch mit seinen Bronzearbeiten auf sich aufmerksam gemacht. Auch in Holz gibt es Exponate von ihm. Er war als Gold und Silberschmied tätig wie auch als Steinbildhauer.

Stilistisch sind in seinen Werken Einflüsse von Jugendstil, Art Déco und orientalische Kunst zu erkennen. Trotz dieser deutlich sichtbaren Einflüsse ist seine eigene persönliche "Handschrift" unverkennbar. Thematisch stark vertreten ist seine Auseinandersetzung mit Krieg, Zerstörung und Unfreiheit. Sein künstlerischer Nachlass besteht aus knapp 600 Arbeiten.

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