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Kloster Maulbronn: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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== Sanierungsarbeiten ==
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[[Datei:Eingerüstete Klosterkirche von der Pardiesseite.JPG|thumb|eingerüstete Klosterkirche von der Paradiesseite aus]]
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Ab Oktober 2010 fanden an der [[Klosterkirche Maulbronn|Klosterkirche]] Sanierungsarbeiten, insbesondere an der Dachkonstruktion statt. Aus diesem Grund war sie bis 19. Mai 2012 nicht zugänglich.<ref>[http://www.vkz.de/de/heute/redaktion/archiv/lokal/februar-2010/17/klosterkirche-geschlossen/ ''Klosterkirche geschlossen''], Online-Artikel der [[Vaihinger Kreiszeitung]] vom 17. Februar 2010</ref>
[[Kategorie:Aktuell]]
Auch darüber hinaus fanden dank eines Konjunkturprogramms des Bundes im Jahr [[2011]] an den Gebäuden des Klosters ungewöhnlich viele Sanierungsarbeiten gleichzeitig statt.<ref>[http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/ueberregional/baden-wuerttemberg_artikel,-Im-Klosterbezirk-von-Maulbronn-muessen-vier-Gebaeude-saniert-werden-_arid,136597.html ''Im Klosterbezirk von Maulbronn müssen vier Gebäude saniert werden''], Online-Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 8. Juni 2011</ref>
Seit Oktober 2010 finden an der [[Klosterkirche Maulbronn|Klosterkirche]] Sanierungsarbeiten, insbesondere an der Dachkonstruktion statt. Aus diesem Grund ist sie bis 19. Mai 2012 nicht zugänglich.<ref>[http://www.vkz.de/de/heute/redaktion/archiv/lokal/februar-2010/17/klosterkirche-geschlossen/ ''Klosterkirche geschlossen''], Online-Artikel der [[Vaihinger Kreiszeitung]] vom 17. Februar 2010</ref>
Auch darüber hinaus finden dank eines Konjunkturprogramms des Bundes im Jahr [[2011]] an den Gebäuden des Klosters ungewöhnlich viele Sanierungsarbeiten gleichzeitig statt.<ref>[http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/ueberregional/baden-wuerttemberg_artikel,-Im-Klosterbezirk-von-Maulbronn-muessen-vier-Gebaeude-saniert-werden-_arid,136597.html ''Im Klosterbezirk von Maulbronn müssen vier Gebäude saniert werden''], Online-Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 8. Juni 2011</ref>


1,5 Millionen Euro betrug der Zuschuss aus dem Sonderprogramm für UNESCO-Weltkulturstätten. Zusätzlich gab es einen Landeszuschuss von drei Millionen Euro sowie 5,1 Millionen Euro von [[2009]] bis [[2013]] Bundesmittel für die Sanierung der Klosterkirche und des Klosterbergs.
1,5 Millionen Euro betrug der Zuschuss aus dem Sonderprogramm für UNESCO-Weltkulturstätten. Zusätzlich gab es einen Landeszuschuss von drei Millionen Euro sowie 5,1 Millionen Euro von [[2009]] bis [[2013]] Bundesmittel für die Sanierung der Klosterkirche und des Klosterbergs.

Version vom 15. Februar 2019, 13:01 Uhr

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Klosterkirche von Westen
Hinweisschild an der Ausfahrt Pforzheim-Mitte der A 8

Das Kloster Maulbronn ist eine ehemalige Zisterzienserabtei am Ortsrand der Stadt Maulbronn im Enzkreis.

Als eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Anlagen nördlich der Alpen ist das Kloster seit Dezember 1993 das erste Monument in Baden-Württemberg auf der Liste Weltkulturerbe der UNESCO. Bei einem Festakt im April 1994 wurde die Urkunde überreicht, so dass das Kloster Maulbronn am 10. Mai 2014 mit einem Tag der offenen Klosterpforte das Jubiläum feierte.

Geschichte

Um 1147 wurde das Kloster von dem vorgesehenen Erbgut Eckenweiher zwischen Mühlacker und Lienzingen an seinen heutigen Standort verlegt, in ein abgeschiedenes Waldtal.

Ab dem 13. Jahrhundert erwarb das Kloster die Ortsherrschaft vieler umliegender Dörfer. 1504 wurde das Kloster im bayerisch-pfälzischen Erbfolgekrieg von Herzog Ulrich von Württemberg belagert und nach sieben Tagen eingenommen.

Da das Herzogtum Württemberg protestantisch war, übersiedelten der Abt und die Mönche 1537 in ihr Priorat Pairis in Elsaß.

Nach der Niederlage im Schmalkaldischen Krieg mußte der Herzog 1546/1547 das Kloster wieder dem Konvent zurückgeben.

Mit dem Augsburger Religionsfrieden 1555 erhielt der Herzog das Recht, das Bekenntnis seiner Untertanen zu bestimmen. Im Jahre 1556 wandelte er das Kloster zu einer Schule um.

Klosterhof

Am Klosterhof innerhalb der ummauerten Klosteranlage befinden sich neben dem eigentlichen Kloster zahlreiche Gebäude, Geschäfte, Lokale und öffentliche Einrichtungen, die wie auf einem Marktplatz nummeriert sind und unter der Adresse Klosterhof zu finden sind. Dazu gehören unter anderem:

Museum

Das Museum im Kloster zeigt seine Geschichte in vor- und nachreformatorischer Zeit in den historischen Gebäuden der ehemaligen Küferei und im Frühmesserhaus.

Im Keller des Klosters ist im frühgotischen Cellarium ein Lapidarium, mit orginalen Steinmetzarbeiten aus dem Kloster und Erläuterungen, zu sehen.

Besucherzahlen

Lt. BNN vom März 2014 wurde bekannt, dass das Kloster mit 227.248 Besuchern einen Zuwachs von 14,4 Prozent meldet.

Klosterfestspiele

In der Klosteranlage finden alljährlich auch die Klosterfestspiele der Stadt Maulbronn mit dem Theater im Maulbronner Klosterhof und in anderen Gebäuden wie dem Fruchtkasten statt.

Sanierungsarbeiten

eingerüstete Klosterkirche von der Paradiesseite aus

Ab Oktober 2010 fanden an der Klosterkirche Sanierungsarbeiten, insbesondere an der Dachkonstruktion statt. Aus diesem Grund war sie bis 19. Mai 2012 nicht zugänglich.[1] Auch darüber hinaus fanden dank eines Konjunkturprogramms des Bundes im Jahr 2011 an den Gebäuden des Klosters ungewöhnlich viele Sanierungsarbeiten gleichzeitig statt.[2]

1,5 Millionen Euro betrug der Zuschuss aus dem Sonderprogramm für UNESCO-Weltkulturstätten. Zusätzlich gab es einen Landeszuschuss von drei Millionen Euro sowie 5,1 Millionen Euro von 2009 bis 2013 Bundesmittel für die Sanierung der Klosterkirche und des Klosterbergs.

Öffnungszeiten

  • 1. November bis 28. Februar
Dienstag bis Sonntag 09:30 Uhr bis 17:00 Uhr
  • 1. März bis 31. Oktober
täglich 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Klosterkirche geschlossen, Online-Artikel der Vaihinger Kreiszeitung vom 17. Februar 2010
  2. Im Klosterbezirk von Maulbronn müssen vier Gebäude saniert werden, Online-Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 8. Juni 2011