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Curt Rothe: Unterschied zwischen den Versionen

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Curt Rothe (geb. 12.5.1899 in Wachwitz bei Dresden; gest. 30.3.1975 in Pforzheim-Würm) war ein Maler, der bedeutende Gemälde und Wandbilder in Pforzheim schuf. Er war verheiratet mit der Künstlerin [[Lore Rothe]] geb. Silbereisen. Ab 1946 war er Professor an der Kunstgewerbeschule in Pforzheim.
'''Curt Rothe''' (* 15. Mai 1899 in Wachwitz bei Dresden; 1973) war ein Maler und Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Pforzheim.

== Leben ==
Er studierte von 1918 bis 1923 an der Dresdener Akademie bei Emanuel Hegenbarth und Oskar Kokoschka. Danach ging er an die Berliner Akademie zu Max Slevogt und wurde dessen Meisterschüler und Assistent. Er arbeite bei Slevogt am „Golgatha-Fresko“ in der Ludwigshafener Friedenskirche mit. Rothe hatte zahlreiche Ausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen, Auszeichnungen und Staatsankäufe in den 1920er Jahren sowie eine Reihe öffentlicher Aufträge, darunter Sgrafflti für das Rathaus und die ägyptische Gesandtschaft in Berlin und Wandbilder für den Sportpalast.

Er wurde 1936 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und hatte 1937/38 ein Staatsstipendium an der Akademie Kassel. 1938 bekam er einen Lehrauftrag an der Akademie Krakau für Malerei, 1940 wurde er mit dem Veit-Stoß-Preis ausgezeichnet.

Ab 1946 leitete er die Zeichen- und Malklasse an der Kunstgewerbeschule in Pforzheim und ließ sich in Würm nieder. Als Kunstpädagoge wirkte er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1964. Er starb 1973 auf einer Reise in Tunesien. Zwei Jahre später widmete ihm der Pforzheimer Kunst- und Gewerbeverein im Reuchlinhaus eine Gedächtnisausstellung.

Er war verheiratet mit der Künstlerin [[Lore Rothe]] geb. Silbereisen.


== Werke in Pforzheim ==
== Werke in Pforzheim ==
* Sgraffito-Wandbild, Oranierstraße 66.
* Sgraffito-Wandbild, Oranierstraße 66.


== Literatur ==
== Quellen ==
* Stadtarchiv Pforzheim, Archivsignatur S1-29-R-082
* '''Rothe, Curt'''. In: [[Christoph Timm]]: ''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen,'' Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: '''Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler''', hier S. 368-369.
* '''Rothe, Curt'''. In: [[Christoph Timm]]: ''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen,'' Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: '''Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler''', hier S. 368-369.



Version vom 9. Dezember 2018, 12:14 Uhr

Curt Rothe (* 15. Mai 1899 in Wachwitz bei Dresden; † 1973) war ein Maler und Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Pforzheim.

Leben

Er studierte von 1918 bis 1923 an der Dresdener Akademie bei Emanuel Hegenbarth und Oskar Kokoschka. Danach ging er an die Berliner Akademie zu Max Slevogt und wurde dessen Meisterschüler und Assistent. Er arbeite bei Slevogt am „Golgatha-Fresko“ in der Ludwigshafener Friedenskirche mit. Rothe hatte zahlreiche Ausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen, Auszeichnungen und Staatsankäufe in den 1920er Jahren sowie eine Reihe öffentlicher Aufträge, darunter Sgrafflti für das Rathaus und die ägyptische Gesandtschaft in Berlin und Wandbilder für den Sportpalast.

Er wurde 1936 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und hatte 1937/38 ein Staatsstipendium an der Akademie Kassel. 1938 bekam er einen Lehrauftrag an der Akademie Krakau für Malerei, 1940 wurde er mit dem Veit-Stoß-Preis ausgezeichnet.

Ab 1946 leitete er die Zeichen- und Malklasse an der Kunstgewerbeschule in Pforzheim und ließ sich in Würm nieder. Als Kunstpädagoge wirkte er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1964. Er starb 1973 auf einer Reise in Tunesien. Zwei Jahre später widmete ihm der Pforzheimer Kunst- und Gewerbeverein im Reuchlinhaus eine Gedächtnisausstellung.

Er war verheiratet mit der Künstlerin Lore Rothe geb. Silbereisen.

Werke in Pforzheim

  • Sgraffito-Wandbild, Oranierstraße 66.

Quellen

  • Stadtarchiv Pforzheim, Archivsignatur S1-29-R-082
  • Rothe, Curt. In: Christoph Timm: Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 368-369.