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Villa rustica Fohlenstall: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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==Quelle==
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*Klaus Kortüm (1995): Portus Pforzheim - Untersuchungen zur Archäologie und Geschichte in römischer Zeit, S.357
*Klaus Kortüm: Portus Pforzheim - Untersuchungen zur Archäologie und Geschichte in römischer Zeit, 1995, S. 357


[[Kategorie:Villa rustica]]

[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Gebäude (Pforzheim)]]
[[Kategorie:Pforzheim]]
[[Kategorie:Ruine]]
[[Kategorie:Römer]]

Version vom 7. Dezember 2018, 17:40 Uhr

Die villa rustica Fohlenstall war ein römischer Gutshof im Hagenschieß.

Name

Der Name Fohlenstall leitet sich von der nahe gelegenen Füllenstallwiese ab. Andere Namen für die villa rustica sind "Fohlenstall-Schlößchen", "Hardheimer Fohlenstall-Schlößchen" oder auch "Fohlenwald-Schlößchen". Nicht zu verwechseln ist sie mit dem Hardheimer Schloß

Lage

Sie befindet sich im Pforzheimer Walddistrikt 1, Abteilung 43 "Schloßwald" (Meßtischblatt 7118 Pforzheim Süd, r. 202 mm, o. 106 mm) und damit südöstlich des Haidachs.

Geschichte

Bevor es zu archäologischen Untersuchungen kam, soll von dort ein Taufstein/Altar hergenommen worden sein, der zu einem Taufstein für die Kirche in Eutingen wurde.

1827 stieß man bei der Steingewinnung auf einen römischen Brunnen, Mauerreste, römische Ziegel und ein Steinrelief. Die Überreste wurden 1832/33 von C. Arnsperger bei Ausgrabungen untersucht, welcher auch gleichzeitig die Villa rustica Kanzlerwald ausgrub. Eine ordentliche Untersuchungsbeschreibung wurde jedoch nicht angefertigt.

Es soll sich um einen Einzelhof mit zwei Gebäuden handeln, die von einer Umfassungsmauer umgeben waren. Gefunden wurde eine Abnobaweihung, ein Gigantenreiter, Steinrelief, Münzen, Bronzedreifuß, Bronzegerät, Sigillata, Gebrauchskeramik und Glas.

Heute erkennt man die Fundstelle anhand einer 8x11m großen Grube im Wald sowie Bruchsteine und zerbrochene Ziegel. Das zweite Gebäude befindet sich weiter südlicher und lässt ebenfalls Mauerreste erkennen.

Quelle

  • Klaus Kortüm: Portus Pforzheim - Untersuchungen zur Archäologie und Geschichte in römischer Zeit, 1995, S. 357