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Heinrich Deichsel: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Datei:Porträt des Architekten Heinrich Deichsel (geb. 10.9.1872 in Bad Ems; gest. 3.5.1954 in Pforzheim).jpg|thumb|Porträt des Architekten Heinrich Deichsel (geb. 10.9.1872 in Bad Ems; gest. 3.5.1954 in Pforzheim)]]
[[Datei:Porträt des Architekten Heinrich Deichsel (geb. 10.9.1872 in Bad Ems; gest. 3.5.1954 in Pforzheim).jpg|thumb|Porträt des Architekten Heinrich Deichsel (geb. 10.9.1872 in Bad Ems; gest. 3.5.1954 in Pforzheim)]]


'''Heinrich Deichsel''' (geb. 10.9.1872 in Bad Ems; gest. 3.5.1954 in Pforzheim) war Architekt in Pforzheim, der zunächst zusammen mit [[Otto Deichsel]] arbeitete. Der Architekt machte ''„Pforzheims Jugendstilarchitektur auch überregional bekannt“.''<ref name="Timm_88">'''Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Jugendstil - Aufbruch zur Moderne'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 88.</ref>
'''Heinrich Deichsel''' (geb. 10.9.1872 in Bad Ems; gest. 3.5.1954 in Pforzheim) war Architekt und Stadtrat in Pforzheim

== Leben ==
Heinrich Deichsel arbeitete zunächst zusammen mit seinem Bruder [[Otto Deichsel]]. Der Architekt machte ''„Pforzheims Jugendstilarchitektur auch überregional bekannt“.''<ref name="Timm_88">'''Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Jugendstil - Aufbruch zur Moderne'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 88.</ref>


Deichsels Hauptwerke ([[Villa Salé]]<ref>Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 568.</ref> sowie [[Villa und Schmuckfabrik Ernst Gideon Bek, Lameystraße 2-6/ Schwarzwaldstraße 7 in Pforzheim|Villa Bek]]) <ref>Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 358.</ref> erschienen in der international renommierten Zeitschrift ''Die Architektur des XX. Jahrhunderts''.<ref name="Timm_88"/> Deichsel wandte sich dann der ''„ regionalistischen Strömung des [[Heimatschutzstil|Landhaus- oder Heimatstil]]s“''<ref name="Timm_90">'''Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Jugendstil - Aufbruch zur Moderne'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 90.</ref> zu. Kennzeichen dieses Stils waren Fassaden mit Verkleidungen in Naturstein oder Schindeln.
Deichsels Hauptwerke ([[Villa Salé]]<ref>Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 568.</ref> sowie [[Villa und Schmuckfabrik Ernst Gideon Bek, Lameystraße 2-6/ Schwarzwaldstraße 7 in Pforzheim|Villa Bek]]) <ref>Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 358.</ref> erschienen in der international renommierten Zeitschrift ''Die Architektur des XX. Jahrhunderts''.<ref name="Timm_88"/> Deichsel wandte sich dann der ''„ regionalistischen Strömung des [[Heimatschutzstil|Landhaus- oder Heimatstil]]s“''<ref name="Timm_90">'''Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Jugendstil - Aufbruch zur Moderne'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 90.</ref> zu. Kennzeichen dieses Stils waren Fassaden mit Verkleidungen in Naturstein oder Schindeln.
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[[Kategorie:Architekt]]
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Version vom 6. Dezember 2018, 23:05 Uhr

Porträt des Architekten Heinrich Deichsel (geb. 10.9.1872 in Bad Ems; gest. 3.5.1954 in Pforzheim)

Heinrich Deichsel (geb. 10.9.1872 in Bad Ems; gest. 3.5.1954 in Pforzheim) war Architekt und Stadtrat in Pforzheim

Leben

Heinrich Deichsel arbeitete zunächst zusammen mit seinem Bruder Otto Deichsel. Der Architekt machte „Pforzheims Jugendstilarchitektur auch überregional bekannt“.[1]

Deichsels Hauptwerke (Villa Salé[2] sowie Villa Bek) [3] erschienen in der international renommierten Zeitschrift Die Architektur des XX. Jahrhunderts.[1] Deichsel wandte sich dann der „ regionalistischen Strömung des Landhaus- oder Heimatstils[4] zu. Kennzeichen dieses Stils waren Fassaden mit Verkleidungen in Naturstein oder Schindeln.

Werke

Kriegszerstörte Werke in Pforzheim (Auswahl)

  • Krankenhaus Siloah
  • Umbau Hotel Post
  • Gebäude des Kaufmännischen Vereins
  • Südwestbank
  • Scheideanstalt Dr. Richter, später Degussa,
  • Haus Kiedaisch, Leopoldstraße 17, 1908, davon erhalten die Enzarkaden am Schoßgatter 1-3
  • Stadtwohnhäuser in der Jahn- und Werderstraße sowie auf dem Weiherberg

Erhaltene Werke in Pforzheim

Gebäude

  • Kaiser-Wilhelm-Straße 9, 1887
  • Nebeniusstraße 16, 1900
  • Glümerstraße 1-3/Mathystraße 1, 1902
  • Villa Salé, Moltkestraße 25, 1903
  • Schwarzwaldhaus, Hoher Weg 6, 1903
  • Villa Bek, Schwarzwaldstraße 7, 1903
  • Gartenhaus auf dem Berg 8, 1903
  • Hachelturm, Hachelallee 17, 1903
  • Villa Burckhard, Wilferdingerstraße 30, 1903
  • Bichlerstraße 6, 1907
  • Villen in Eutingen: Künstlerkonlonie 4, 6 und 8, 1909
  • Hachelallee 41, 1912
  • Villa Rothacker, Wilferdinger Straße 32
  • Mathystraße 34 und 36

Grabmale

  • Söllner, 1910
  • Kuppenheim, 1912
  • W. Trost, 1918
  • Lutz/Weiss, 1925

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Jugendstil - Aufbruch zur Moderne. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 88.
  2. Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 568.
  3. Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 358.
  4. Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Jugendstil - Aufbruch zur Moderne. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 90.

Literatur

  • Deichsel, Heinrich. In: Christoph Timm: Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen. Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 348.
  • Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Jugendstil - Aufbruch zur Moderne. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 88.