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Johannes Schoch: Unterschied zwischen den Versionen

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== Biografie ==
== Biografie ==

Johannes Schoch wurde als Sohn eines Vorstehers einer Wiedertäufergemeinde um [[1550]] in Königsbach geboren. Weiteres über seine Jugend in Königsbach ist nicht bekannt. Vermutlich kam er als Handwerksgeselle auf Wanderschaft nach Straßburg. Dort erwarb er das Bürgerrecht und heiratete [[1572]] eine Frau Anna Knoll. Dort lebte und arbeitete er mit wachsendem Erfolg bis [[1582]]. Dann wurde er fürstlicher Baumeister in [[Durlach]]. Dort erbaute er das Gymnasium. 1585 ging Schoch nach Straßburg zurück, wo er von [[1590]] bis [[1597]] als Stadtbaumeister arbeitete. Von [[1601]] bis [[1619]] war er als kurfürstlicher Hofbaumeister in [[Heidelberg]] tätig. Dort entstand sein berühmtestes Werk, der Friedrichsbau. Ab [[1620]] war er wieder in Straßburg als Stadtbaumeister im Amt. Am [[15. September]] [[1627]] setzte Johannes Schoch sich in Straßburg zur Ruhe.
Johannes Schoch wurde als Sohn eines Vorstehers einer Wiedertäufergemeinde um [[1550]] in Königsbach geboren. Weiteres über seine Jugend in Königsbach ist nicht bekannt. Vermutlich kam er als Handwerksgeselle auf Wanderschaft nach Straßburg. Dort erwarb er das Bürgerrecht und heiratete [[1572]] eine Frau Anna Knoll. Dort lebte und arbeitete er mit wachsendem Erfolg bis [[1582]]. Dann wurde er fürstlicher Baumeister in [[Durlach]]. Dort erbaute er das Gymnasium. 1585 ging Schoch nach Straßburg zurück, wo er von [[1590]] bis [[1597]] als Stadtbaumeister arbeitete. Von [[1601]] bis [[1619]] war er als kurfürstlicher Hofbaumeister in [[Heidelberg]] tätig. Dort entstand sein berühmtestes Werk, der Friedrichsbau. Ab [[1620]] war er wieder in Straßburg als Stadtbaumeister im Amt. Am [[15. September]] [[1627]] setzte Johannes Schoch sich in Straßburg zur Ruhe.


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== Literatur ==
== Literatur ==
* Rolf Schenke: ''„Johannes Schoch (um 1550–1631) – Baumeister aus Königsbach“'', in: [[Der Enzkreis (Jahrbuch)|Der Enzkreis]], Band 8 (1999), Seiten 194–207
(Auswahl)
* ''Schoch, Johannes (Hans)''. In: [[Christoph Timm]]: ''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen,'' Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: ''Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler'', hier S. 369-370.
* Rolf Schenke: ''„Johannes Schoch (um 1550–1631) – Baumeister aus Königsbach“'', in: [[Der Enzkreis (Jahrbuch)|Der Enzkreis]], Band 8 (1999), Seiten 194–207
* ''' Schoch, Johannes (Hans) '''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: '''Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler''', hier S. 369-370.
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[[Kategorie:Mann]]
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[[Kategorie:Architekt]]
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[[Kategorie:Geschichte (Person)]]
[[Kategorie:Person (Königsbach-Stein)]]
[[Kategorie:Königsbach-Stein]]
[[Kategorie:Pforzheim]]

Version vom 26. November 2018, 10:32 Uhr

Epitaph von Martin Achtsynit sowie Elisabeth geb. von Jestetten und Barbara geb. Goeslin in der Schlosskirche
Elisabeth geb. von Jestetten

Johannes Schoch (* um 1550 in Königsbach; † 1631 in Straßburg) war ein deutscher Renaissancebaumeister.

Biografie

Johannes Schoch wurde als Sohn eines Vorstehers einer Wiedertäufergemeinde um 1550 in Königsbach geboren. Weiteres über seine Jugend in Königsbach ist nicht bekannt. Vermutlich kam er als Handwerksgeselle auf Wanderschaft nach Straßburg. Dort erwarb er das Bürgerrecht und heiratete 1572 eine Frau Anna Knoll. Dort lebte und arbeitete er mit wachsendem Erfolg bis 1582. Dann wurde er fürstlicher Baumeister in Durlach. Dort erbaute er das Gymnasium. 1585 ging Schoch nach Straßburg zurück, wo er von 1590 bis 1597 als Stadtbaumeister arbeitete. Von 1601 bis 1619 war er als kurfürstlicher Hofbaumeister in Heidelberg tätig. Dort entstand sein berühmtestes Werk, der Friedrichsbau. Ab 1620 war er wieder in Straßburg als Stadtbaumeister im Amt. Am 15. September 1627 setzte Johannes Schoch sich in Straßburg zur Ruhe.

Werke in Pforzheim

Literatur