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Zaisersweiher: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Volkssage nach soll Zaisersweiher ursprünglich nordöstlich vom Ortskern im "Säumarkt" gelegen haben.<ref>Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Maulbronn. Stuttgart 1870. S. 308</ref> Andererseits heißen die Flure am Weg nördlich des Hambergs unter anderem "am Maulbronner Weg" (nahe der Gemarkungsgrenze zu Maulbronn) und "am Schützinger Weg" (noch vor Zaisersweiher). Daher könnte die ursprüngliche Ortsgründung auch südwestlich an diesem Weg zu suchen sein. |
Der Volkssage nach soll Zaisersweiher ursprünglich nordöstlich vom Ortskern im "Säumarkt" gelegen haben.<ref>Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Maulbronn. Stuttgart 1870. S. 308</ref> Andererseits heißen die Flure am Weg nördlich des Hambergs unter anderem "am Maulbronner Weg" (nahe der Gemarkungsgrenze zu Maulbronn) und "am Schützinger Weg" (noch vor Zaisersweiher). Daher könnte die ursprüngliche Ortsgründung auch südwestlich an diesem Weg zu suchen sein. |
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* Kirche [[St. Johannes]], Wehrkirche aus dem [[15. Jahrhundert]] |
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Version vom 20. November 2018, 00:24 Uhr
Zaisersweiher ist ein Teilort von Maulbronn im Enzkreis.
Geschichte
Im Gewann Schülenswald gibt es neun keltische Grabhügel. Diese wurden 1995 durch eine Verordnung des Landratsamts Enzkreis zum Grabungsschutzgebiet erklärt und sind nicht näher archäologisch untersucht. Aus römischer Zeit sind auf der Gemarkung einige Siedlungsreste zu finden.
Zaisersweiher ist wahrscheinlich eine karolingische Gründung.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt jedoch erst aus einer Stiftungsurkunde des Klosters Sinsheim vom 6. Januar 1100. Der Ort wird dort als Zeizolfeswilre genannt. Der Ortsname leitet sich mit großer Wahrscheinlichkeit von einem Mitglied der Adelsfamilie de Zeisolf-Wolframe ab, welche das Amt des Kraichgaugrafen innehatten. Demnach müsste die Ortgründung im frühen Hochmittelalter zu suchen sein.[1]
Zaisersweiher gelangte zunächst an die Herren von Enzberg und von Roßwag. 1152 ist ein Conrad von Zaisersweiher belegt. Zwischen 1299 und 1401 erwarb allmählich das Kloster Maulbronn die Güter im Ort. Lediglich die Kirche blieb bis 1572 im Sinsheimer Besitz. 1504 wurde der Ort von Ulrich von Württemberg im Bayrisch-Pfälzischen Erbfolgekriegs niedergebrannt und fiel damals mit dem Kloster Maulbronn an Württemberg.
Der Volkssage nach soll Zaisersweiher ursprünglich nordöstlich vom Ortskern im "Säumarkt" gelegen haben.[2] Andererseits heißen die Flure am Weg nördlich des Hambergs unter anderem "am Maulbronner Weg" (nahe der Gemarkungsgrenze zu Maulbronn) und "am Schützinger Weg" (noch vor Zaisersweiher). Daher könnte die ursprüngliche Ortsgründung auch südwestlich an diesem Weg zu suchen sein.
Persönlichkeiten
- Harald Glöckler, Modedesigner, geboren in Zaisersweiher
Sehenswürdigkeiten
- Kirche St. Johannes, Wehrkirche aus dem 15. Jahrhundert
Ausflugsziel
Literatur
- Martin Ehlers und Andreas Felchle (Herausgeber): Zaisersweiher, Ein Lesebuch zur Ortsgeschichte; Stadtverwaltung Maulbronn 2000; ISBN 3-933486-13-0
Einzelnachweise
- ↑ http://leo-bw.de/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/7048/Zaisersweiher+%5BAltgemeinde-Teilort%5D?p_auth=4OQ3bpbu
- ↑ Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Maulbronn. Stuttgart 1870. S. 308
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