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Enzklösterle: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Gemeinde ist ein anerkannter [[ist ein::Luftkurort]] und hat ca. 1.221 Einwohnern (Stand: 31.12.2008).
Die Gemeinde ist ein anerkannter [[ist ein::Luftkurort]] und hat ca. 1.221 Einwohnern (Stand: 31.12.2008).

Seit [[15. Oktober]] [[2006]] besetzt die Gemeinde das Amt des Bürgermeisters als ehrenamtliche Position; der erste ehrenamtlicher Bürgermeister ist Michael Faschon.


Enzklösterle ist sehr touristisch geprägt und bietet daher ein großes Freizeitangebot unter freiem Himmel.
Enzklösterle ist sehr touristisch geprägt und bietet daher ein großes Freizeitangebot unter freiem Himmel.

== Geschichte ==
[[Enzklösterle]] besteht aus mehreren Teilgemeinden, die erst [[1935]] zu einer verwaltungsmäßigen Einheit zusammengefasst worden sind. Der Name der Ansiedlung leitet sich von einem Kloster her, das [[1145]] von den Herren von [[Hornberg]] und von Wöllhausen angelegt worden war, aber nur bis [[1445]] bestanden hat. Aus dem Klosterbesitz wurde ein Meierhof zusammengestellt, neben dem im [[16. Jahrhundert]] noch weitere Höfe (Hetschelhof) und vor allem Sägmühlen (Katz-, Lappacher-, Rhonbacher-Sägmühle u.a.m.) gegründet wurden. Nach 719 kam es zur Ansiedlung von Holzhauer- und Flößerfamilien, die fast alle aus den Nachbarorten stammten. Im Jahr [[1825]] wohnten im oberen Enztal 253 Personen, doch im Zuge des Wachstums der Holzwirtschaft seit der Mitte des [[19. Jahrhundert]]s schnellte die Bevölkerungszahl bis [[1871]] auf 872 hinauf. Die Einwohner waren ausschließlich in der Forst- und Holzwirtschaft tätig. Die Köhlerei z.B. war damals im Enztal stark vertreten, da hauptsächlich im nahen Pforzheim die Holzkohle für die Schmuckindustrie eine hervorragende Energiequelle war.

[[Datei:Enzklösterle 01.JPG|thumb|Enzklösterle um 1925]]
[[1969]] zählte Enzklösterle über 1180 Einwohner, von denen nur noch knapp 20% vom Erwerb im Forst lebten. Neben der Industrie stellte nun auch der Fremdenverkehr einen wichtigen Wirtschaftszweig der Gemeinde dar. Daran beteiligten sich vor allem die Frauen, für die eine industrielle Tätigkeit infolge der langen Pendlerwege weniger in Frage kam.


== Wappen ==
== Wappen ==
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Es symbolisiert die Enz und die Flößervergangenheit der Gemeinde.
Es symbolisiert die Enz und die Flößervergangenheit der Gemeinde.


== Geschichte ==
== Politik ==
Seit [[15. Oktober]] [[2006]] besetzt die Gemeinde das Amt des Bürgermeisters als ehrenamtliche Position; der erste ehrenamtlicher Bürgermeister war [[Michael Faschon.]]
[[Enzklösterle]] besteht aus mehreren Teilgemeinden, die erst [[1935]] zu einer verwaltungsmäßigen Einheit zusammengefasst worden sind. Der Name der Ansiedlung leitet sich von einem Kloster her, das [[1145]] von den Herren von [[Hornberg]] und von Wöllhausen angelegt worden war, aber nur bis [[1445]] bestanden hat. Aus dem Klosterbesitz wurde ein Meierhof zusammengestellt, neben dem im [[16. Jahrhundert]] noch weitere Höfe (Hetschelhof) und vor allem Sägmühlen (Katz-, Lappacher-, Rhonbacher-Sägmühle u.a.m.) gegründet wurden. Nach 719 kam es zur Ansiedlung von Holzhauer- und Flößerfamilien, die fast alle aus den Nachbarorten stammten. Im Jahr [[1825]] wohnten im oberen Enztal 253 Personen, doch im Zuge des Wachstums der Holzwirtschaft seit der Mitte des [[19. Jahrhundert]]s schnellte die Bevölkerungszahl bis [[1871]] auf 872 hinauf. Die Einwohner waren ausschließlich in der Forst- und Holzwirtschaft tätig. Die Köhlerei z.B. war damals im Enztal stark vertreten, da hauptsächlich im nahen Pforzheim die Holzkohle für die Schmuckindustrie eine hervorragende Energiequelle war.
[[Datei:Enzklösterle 01.JPG|thumb|Enzklösterle um 1925]]
[[1969]] zählte Enzklösterle über 1180 Einwohner, von denen nur noch knapp 20% vom Erwerb im Forst lebten. Neben der Industrie stellte nun auch der Fremdenverkehr einen wichtigen Wirtschaftszweig der Gemeinde dar. Daran beteiligten sich vor allem die Frauen, für die eine industrielle Tätigkeit infolge der langen Pendlerwege weniger in Frage kam.


== Freizeit ==
== Freizeit ==
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== Sonstiges ==
== Sonstiges ==
* [[Kienrußhütte]]
* [[Kienrußhütte]]
== Adresse ==


== Adresse ==
:Kurverwaltung Enzklösterle
:Kurverwaltung Enzklösterle
:[[Friedenstraße (Enzklösterle)|Friedenstraße]] 16
:[[Friedenstraße (Enzklösterle)|Friedenstraße]] 16

Version vom 19. November 2018, 17:54 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
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Enzklösterle ist eine Gemeinde im Landkreis Calw mit den Ortsteilen Gompelscheuer, Poppeltal und Nonnenmiß (letzterer zwischen Enzklösterle und Bad Wildbad geteilt).

Enzklösterle
Kreis: Landkreis Calw
Koordinaten: 48° 67′ N, 8° 47′ O
Höhe: 590 m ü. NN
Fläche: 20,2 km²
Einwohner: 1.221 Stand: 31.12.2008
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner/km²
Postleitzahl: 75337
Vorwahl: 0 70 85
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausweg 5
75337 Enzklösterle
Webpräsenz: www.enzkloesterle.eu
Ehrensmtliche Bürgermeisterin: Petra Nych

Die Gemeinde ist ein anerkannter Luftkurort und hat ca. 1.221 Einwohnern (Stand: 31.12.2008).

Enzklösterle ist sehr touristisch geprägt und bietet daher ein großes Freizeitangebot unter freiem Himmel.

Geschichte

Enzklösterle besteht aus mehreren Teilgemeinden, die erst 1935 zu einer verwaltungsmäßigen Einheit zusammengefasst worden sind. Der Name der Ansiedlung leitet sich von einem Kloster her, das 1145 von den Herren von Hornberg und von Wöllhausen angelegt worden war, aber nur bis 1445 bestanden hat. Aus dem Klosterbesitz wurde ein Meierhof zusammengestellt, neben dem im 16. Jahrhundert noch weitere Höfe (Hetschelhof) und vor allem Sägmühlen (Katz-, Lappacher-, Rhonbacher-Sägmühle u.a.m.) gegründet wurden. Nach 719 kam es zur Ansiedlung von Holzhauer- und Flößerfamilien, die fast alle aus den Nachbarorten stammten. Im Jahr 1825 wohnten im oberen Enztal 253 Personen, doch im Zuge des Wachstums der Holzwirtschaft seit der Mitte des 19. Jahrhunderts schnellte die Bevölkerungszahl bis 1871 auf 872 hinauf. Die Einwohner waren ausschließlich in der Forst- und Holzwirtschaft tätig. Die Köhlerei z.B. war damals im Enztal stark vertreten, da hauptsächlich im nahen Pforzheim die Holzkohle für die Schmuckindustrie eine hervorragende Energiequelle war.

Enzklösterle um 1925

1969 zählte Enzklösterle über 1180 Einwohner, von denen nur noch knapp 20% vom Erwerb im Forst lebten. Neben der Industrie stellte nun auch der Fremdenverkehr einen wichtigen Wirtschaftszweig der Gemeinde dar. Daran beteiligten sich vor allem die Frauen, für die eine industrielle Tätigkeit infolge der langen Pendlerwege weniger in Frage kam.

Wappen

Das Wappen zeigt auf goldenem Grund einen blauen schrägen Wellenbalken, auf dem ein goldenes Floß dargestellt ist.

Es symbolisiert die Enz und die Flößervergangenheit der Gemeinde.

Politik

Seit 15. Oktober 2006 besetzt die Gemeinde das Amt des Bürgermeisters als ehrenamtliche Position; der erste ehrenamtlicher Bürgermeister war Michael Faschon.

Freizeit

Straßen

Straßen finden sich unter Straße (Enzklösterle)

Sonstiges

Adresse

Kurverwaltung Enzklösterle
Friedenstraße 16
75337 Enzklösterle
Telefon: (0 70 85) 75 16
Telefax: (0 70 85) 13 98
E-Mail: infoenzkloesterle.de

Luftbilder


Weblinks



Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Landkreis Calw

Altensteig, Althengstett, Bad Herrenalb, Bad Liebenzell, Bad Teinach-Zavelstein, Bad Wildbad, Calw, Dobel, Ebhausen, Egenhausen, Enzklösterle, Gechingen, Haiterbach, Höfen an der Enz, Nagold, Neubulach, Neuweiler, Oberreichenbach, Ostelsheim, Rohrdorf, Schömberg, Simmersfeld, Simmozheim, Unterreichenbach und Wildberg bilden den Landkreis Calw.


Die Ortsteile Gompelscheuer, Poppeltal und Nonnenmiß bilden die Gemeinde Enzklösterle.