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Bauschlott wurde erstmals [[1071]] als Buslat (= Bau im Sumpf) im [[Lorscher Codex]] erwähnt. Es befand sich zu jener Zeit unter der Oberhoheit des [[Kloster Maulbronn|Klosters Maulbronn]] und der [[Herren von Enzberg]]. Weitere Gutsteile lagen damals in den Händen der Herren von [[Enzberg]] und von Leutrum. Nach [[1500]] gelangten diese Güter in den Besitz des '''Konrad von Wallstein''', der damit alleiniger Vogtherr von Bauschlott war. Sein Sohn '''Eglof von Wallstein''', der nach dem Tod seines Vaters von [[1531]] – [[1570]] die Verwaltungsgeschäfte führte, kaufte zur Erbauung einer Wohnung - eine Stadtwohnung hatte er in Pforzheim - 6 Hofreiten im Westen des Ortes an und begann [[1532]] mit dem Schlossbau. |
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Version vom 29. Oktober 2018, 17:11 Uhr

Bauschlott ist ein Teilort der Gemeinde Neulingen im Enzkreis. Es gehörte früher zum Kloster Gottesaue in Karlsruhe.
Bauschlott ist der größte Ortsteil mit 3.187 (Stand 31.03.2009) Einwohner und hier befindet sich das Rathaus. Der Ort besitzt zwei Gewerbegebiete, Allmendäcker und Obere Klinge.
Geschichte
Bauschlott wurde erstmals 1071 als Buslat (= Bau im Sumpf) im Lorscher Codex erwähnt. Es befand sich zu jener Zeit unter der Oberhoheit des Klosters Maulbronn und der Herren von Enzberg. Weitere Gutsteile lagen damals in den Händen der Herren von Enzberg und von Leutrum. Nach 1500 gelangten diese Güter in den Besitz des Konrad von Wallstein, der damit alleiniger Vogtherr von Bauschlott war. Sein Sohn Eglof von Wallstein, der nach dem Tod seines Vaters von 1531 – 1570 die Verwaltungsgeschäfte führte, kaufte zur Erbauung einer Wohnung - eine Stadtwohnung hatte er in Pforzheim - 6 Hofreiten im Westen des Ortes an und begann 1532 mit dem Schlossbau.
Nach Eglof von Wallsteins Tod kam das Schloss in den Besitz seiner Schwester, die mit einem Hans Wilhelm von Landenberg verheiratet war. Der Sohn dieser Schwester verkaufte das Anwesen 1604 für 16.000 Gulden an den Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach. 1609 verkaufte dieser es an den Kammerrat Erhardt von Rammingen in Durlach} für 13.000 Gulden. 1692 erwarb es der westfälische Adelige Johann Philipp von Schell, der 1695 zum Edlen von Bauschlott erhoben wurde. Dessen Sohn veräußerte dann 1726 das Gut für 20.000 Gulden an den Markgrafen Wilhelm von Baden-Durlach, den Gründer von Karlsruhe. In vielen Jahrzehnten wurden mehrere Um- und Neubauen von verschiedenen Baumeistern durchgeführt. 1748 Baumeister J.H. Arnoldt, 1764 – 1766 Baumeister W.J. Müller und 1805 F. Weinbrenner. Das Schloss kam 1909 in den Besitz des Markgrafen von Baden und wurde 1919 Erholungsheim für Kinder der Stadt Pforzheim.
Sehenswürdigkeiten
- Schloss Bauschlott
- Kirche im Stil des Romantiszismus (Mitte 19. Jahrhundert), von Heinrich Hübsch
Sonstiges
alle zwei Jahre findet das Bauschlotter Straßenfest statt
Station an der Bertha Benz Memorial Route
- Friedrich-Weinbrenner-Schule
- Altenheim Haus Bethesda
- Auenhof
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