Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Judengasse (Pforzheim): Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Henriette (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Henriette (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
Im Jahre 1260 gab es eine Judenverfolgung in Pforzheim. Im Jahre 1348 gab es eine zweite Judenverfolgung.

Das mittelalterliche Wohngebiet war vermutlich die (allerdings erst im 15./16. Jahrhundert genannte) "Judengasse", der westliche Teil der heutigen Barfüßergasse (2002 wurde am Straßenschild der Barfüßergasse eine Hinweistafel auf die "Judengasse" angebracht).


Christoph Timm vermutet die Pforzheimer Judengasse am [[Blumenhof]]. Als eine nur vom Schloßberg aus zugängliche Hofgasse nahe Burg und Markt weist der Blumenhof die typischen Merkmale einer mittelalterlichen Judengasse auf, die im 15. Jahrhundert erwähnt wird. Der '' „Blumenhof“ '' ist seit 1901 nachweisbar und leitet sich vom Namen der früher angrenzenden Gastwirtschaft '' „Zur Blume“ '', am Schloßberg 5 ab. Im Hörmann-Plan von 1766 steht noch die Bezeichnung '' „Ledermarkt“ '' . Davor wurde der Hof auch '' „Barfüßerhof “ ''genannt. Deswegen vermutet man das "Judengässlein" auch um den westlichen Teil der heutigen [[Barfüßergasse]].
Christoph Timm vermutet die Pforzheimer Judengasse am [[Blumenhof]]. Als eine nur vom Schloßberg aus zugängliche Hofgasse nahe Burg und Markt weist der Blumenhof die typischen Merkmale einer mittelalterlichen Judengasse auf, die im 15. Jahrhundert erwähnt wird. Der '' „Blumenhof“ '' ist seit 1901 nachweisbar und leitet sich vom Namen der früher angrenzenden Gastwirtschaft '' „Zur Blume“ '', am Schloßberg 5 ab. Im Hörmann-Plan von 1766 steht noch die Bezeichnung '' „Ledermarkt“ '' . Davor wurde der Hof auch '' „Barfüßerhof “ ''genannt. Deswegen vermutet man das "Judengässlein" auch um den westlichen Teil der heutigen [[Barfüßergasse]].



Version vom 17. Juli 2018, 21:57 Uhr

Im Jahre 1260 gab es eine Judenverfolgung in Pforzheim. Im Jahre 1348 gab es eine zweite Judenverfolgung.

Das mittelalterliche Wohngebiet war vermutlich die (allerdings erst im 15./16. Jahrhundert genannte) "Judengasse", der westliche Teil der heutigen Barfüßergasse (2002 wurde am Straßenschild der Barfüßergasse eine Hinweistafel auf die "Judengasse" angebracht).


Christoph Timm vermutet die Pforzheimer Judengasse am Blumenhof. Als eine nur vom Schloßberg aus zugängliche Hofgasse nahe Burg und Markt weist der Blumenhof die typischen Merkmale einer mittelalterlichen Judengasse auf, die im 15. Jahrhundert erwähnt wird. Der „Blumenhof“ ist seit 1901 nachweisbar und leitet sich vom Namen der früher angrenzenden Gastwirtschaft „Zur Blume“ , am Schloßberg 5 ab. Im Hörmann-Plan von 1766 steht noch die Bezeichnung „Ledermarkt“ . Davor wurde der Hof auch „Barfüßerhof “ genannt. Deswegen vermutet man das "Judengässlein" auch um den westlichen Teil der heutigen Barfüßergasse.

Literatur

  • Wo lag die alte Judengasse ? . In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 174.