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Erich Wronker: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Erich Wronker]] (hebräisch: אריך וְרוֹנְקֶר) (geb. 1921 ; gest. 1997) war ein Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Er hat die „[[Scho’a]]“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust) überlebt.
[[Erich Wronker]] (hebräisch: אריך וְרוֹנְקֶר) [[Datei:Lili Cassel (geb. 5. Mai 1924 in Berlin) und Erich Wronker (geb. 1921 ; gest. 1997).jpg|thumb| ]] war ein Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Er hat die „[[Scho’a]]“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust) überlebt.
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== Warenhaus Wronker ==
== Warenhaus Wronker ==

Version vom 13. Juli 2018, 15:27 Uhr

Erich Wronker (hebräisch: אריך וְרוֹנְקֶר)

war ein Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Er hat die „Scho’a“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust) überlebt.

Bildergalerie: weitere Bilder zu diesem Artikel finden sich auf Erich Wronker (Galerie)

Warenhaus Wronker

Er war der Sohn von Max Wronker, dem Inhaber des damals größten Kaufhauses in der Pforzheimer Innenstadt: Warenhaus "Simon Wronker & Co." (Westliche Karl-Friedrich-Straße 17).

Familie

Erich heiratete am 25. September 1952 Lili Cassel (geb. 5. Mai 1924 in Berlin), Tochter von Joseph (Mediziner) und Edith Cassel. Kinder: Eytan und Rona. Erich Wronker wurde 1921 in Frankfurt am Main geboren und wuchs in der kleinen deutschen Stadt Königstein auf. 1933 zwangen die Nazis die Familie dazu nach Paris zu fliehen, wo er das Gymnasium besuchte. Die Familie reiste dann nach Kairo, und bald darauf ging Erich nach Palästina, wo er Landwirtschaft studierte. Seine Studien dort wurden vom 2. Weltkrieg unterbrochen. Er wurde von den Briten eingezogen und diente in der jüdischen Brigade. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg half er vielen Überlebenden der Konzentrationslager nach Palästina einzureisen. Er diente in der israelischen Armee, lehnte jedoch ein Angebot ab, sich als Diplomat auszubilden. Nach dem Krieg, als er in Haifa lebte, studierte er Judaica, Archäologie und Numismatik. Während er in Israel lebte, wollte Erich Drucker werden. Als er 1953 nach New York zog, Arnold Bank lehrte ihn die Druckerei. Als Grundlage verwendete er das Buch von Eugene M. Ettenberg :Type for Books and Advertising von 1947.

Literatur

  • Anne Commrie:Something about the Author,1976, Band 10 - S. 204