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Badisches Landesamt für Denkmalpflege: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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1934 wurde das badische Landesamt für Denkmalpflege gegründet, um durch wissenschaftliches Inventarisieren, Denkmalkenntnis und Denkmalbewußtsein zu fördern. Die Schwerpunkte dieses Projekts waren der Landkreis und die Stadt Pforzheim. Dadurch standen der Stadt- und Landkreis Pforzheim erstmals im Mittelpunkt der bauhistorischen Forschung. Das badische Landesamt für Denkmalpflege begann auch mit der Aufstellung von Kurzverzeichnissen der Baudenkmäler des Stadt- und Landkreises Pforzheim, die bei den Bezirksbauämtern geführt wurden. [[Emil Lacroix]] legte 1934 eine repräsentative Darstellung der Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale in Stadt- und Landkreis Pforzheim vor. Dazu eine von Baden-Baden. Seit 1935 war Dr. Emil Lacroix beim badischen Landesamt für Denkmalpflege tätig. 1945 verordneten die amerikanischen Besatzungsbehörden eine Reorganisation des badischen Landesamt für Denkmalpflege. Dabei wurde 1946 [[Otto Haupt]] und 1949 [[Emil Lacroix]] mit der Leitung des Landesamtes beauftragt. Den Schwerpunkt bildete nun die Rekonstruktion und der Erhalt der nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wiederaufgebauten Pforzheimer [[Schlosskirche|Schloßkirche St. Michael]]. Das Ziel war auch die kriegsbeschädigten Ruinen der alten ''„Kulturdenkmale Alt-Pforzheims“''<ref name="Timm_235">'''Die Stiftung der Freunde der Schlosskirche Pforzheim'''. In: Die Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet'', Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 235.</ref> vor der endgültigen Zerstörung zu bewahren, was jedoch oft erfolglos blieb: ''„Die Rettung der klassizistischen Villen scheiterte hingegen an der mangelnden Kooperationsbereitschaft der Bauverwaltung.“''<ref name="Timm_235"/>


Nach dem Tod von [[Emil Lacroix]] im Jahre 1965 wurde seine Arbeit von [[Heinrich Niester]] und [[Peter Anstett]] fortgesetzt.
1934 wurde das badische Landesamt für Denkmalpflege gegründet, um durch wissenschaftliches Inventarisieren, Denkmalkenntnis und Denkmalbewußtsein zu fördern. Die Schwerpunkte dieses Projekts waren der Landkreis und die Stadt Pforzheim. Dadurch standen der Stadt- und Landkreis Pforzheim erstmals im Mittelpunkt der bauhistorischen Forschung. Das badische Landesamt für Denkmalpflege begann auch mit der Aufstellung von Kurzverzeichnissen der Baudenkmäler des Stadt- und Landkreises Pforzheim, die bei den Bezirksbauämtern geführt wurden. [[Emil Lacroix]] legte 1934 eine repräsentative Darstellung der Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale in Stadt- und Landkreis Pforzheim vor. Dazu eine von Baden-Baden. Seit 1935 war Dr. Emil Lacroix beim badischen Landesamt für Denkmalpflege tätig. 1945 verordneten die amerikanischen Besatzungsbehörden eine Reorganisation des badischen Landesamt für Denkmalpflege. Dabei wurde 1946 [[Otto Haupt]] und 1949 [[Emil Lacroix]] mit der Leitung des Landesamtes beauftragt. Den Schwerpunkt bildete nun die Rekonstruktion und der Erhalt der nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wiederaufgebauten Pforzheimer [[Schlosskirche|Schloßkirche St. Michael]]. Nach dem Tod von [[Emil Lacroix]] im Jahre 1965 wurde seine Arbeit von [[Heinrich Niester]] und [[Peter Anstett]] fortgesetzt.





Version vom 26. Juni 2018, 18:36 Uhr

1934 wurde das badische Landesamt für Denkmalpflege gegründet, um durch wissenschaftliches Inventarisieren, Denkmalkenntnis und Denkmalbewußtsein zu fördern. Die Schwerpunkte dieses Projekts waren der Landkreis und die Stadt Pforzheim. Dadurch standen der Stadt- und Landkreis Pforzheim erstmals im Mittelpunkt der bauhistorischen Forschung. Das badische Landesamt für Denkmalpflege begann auch mit der Aufstellung von Kurzverzeichnissen der Baudenkmäler des Stadt- und Landkreises Pforzheim, die bei den Bezirksbauämtern geführt wurden. Emil Lacroix legte 1934 eine repräsentative Darstellung der Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale in Stadt- und Landkreis Pforzheim vor. Dazu eine von Baden-Baden. Seit 1935 war Dr. Emil Lacroix beim badischen Landesamt für Denkmalpflege tätig. 1945 verordneten die amerikanischen Besatzungsbehörden eine Reorganisation des badischen Landesamt für Denkmalpflege. Dabei wurde 1946 Otto Haupt und 1949 Emil Lacroix mit der Leitung des Landesamtes beauftragt. Den Schwerpunkt bildete nun die Rekonstruktion und der Erhalt der nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebauten Pforzheimer Schloßkirche St. Michael. Das Ziel war auch die kriegsbeschädigten Ruinen der alten „Kulturdenkmale Alt-Pforzheims“[1] vor der endgültigen Zerstörung zu bewahren, was jedoch oft erfolglos blieb: „Die Rettung der klassizistischen Villen scheiterte hingegen an der mangelnden Kooperationsbereitschaft der Bauverwaltung.“[1]

Nach dem Tod von Emil Lacroix im Jahre 1965 wurde seine Arbeit von Heinrich Niester und Peter Anstett fortgesetzt.


Werke

  • Emil Lacroix zusammen mit Peter Hirschfeld und Heinrich Niester: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939.
  • Emil Lacroix: St. Maria Magdalena in Tiefenbronn : kath. Pfarrkirche ; Patrozinium: St. Maria Magdalena, Fest am 22. Juli ; Landkreis Pforzheim ; München 1955. -


Literatur

  • Das badische Denkmalamt . In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 99.
  1. 1,0 1,1 Die Stiftung der Freunde der Schlosskirche Pforzheim. In: Die Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 235.