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Patrizierfamilie Liebener-Goeslin-Göldlin (Goldelin): Unterschied zwischen den Versionen
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Der Artikel ''' Die Patrizierfamilie Liebener-Goeslin-Göldlin (Goldelin)''' folgt dem Artikel ''' Die Patrizierfamilie Liebener-Goeslin-Göldlin (Goldelin)'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet''. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 220. |
Der Artikel ''' Die Patrizierfamilie Liebener-Goeslin-Göldlin (Goldelin)''' folgt dem Artikel ''' Die Patrizierfamilie Liebener-Goeslin-Göldlin (Goldelin)'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet''. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 220. |
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Am Marktplatz hatte sich im 13. und 14. Jahrhundert unter badischer Herrschaft eine bürgerliche Oberschicht aus Fernkaufleuten angesiedelt. Am Markplatz kreuzten sich die beiden überregionalen Fernstraßen von Nürnberg nach Metz in Ost-West-Richtung und die Rheinstraße von Frankfurt am Main nach Ulm und Konstanz. |
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* [[Haus Friedrichs von Enzberg, genannt Bitscher (Barfüßergasse 3) ]] |
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* [[Haus Bernhards von Bach (Schloßberg 3)]] |
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* [[Haus des Hesso von Kaltenthal (Schloßberg 7)]] |
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* [[Haus des Erhard Thorlinger (Schloßberg 11) ]] |
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* [[Haus von Itzlingen (Schloßberg 5)]] |
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* [[Haus des Paul Lutran (Leutrum) von Ertingen (Reuchlinstraße 9 / Östliche Karl-Friedrich-Str. 2)]] |
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* [[Haus Melchiors von Schauenburg (Schloßkirchenweg 6)]] |
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* [[Haus des Beatus von Rüppurr (Schloßberg 6)]] |
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* [[Haus Conrads von Venningen (Hinter Markt 2)]] |
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* [[Haus des Christoph Schöner von Straubenhart (Östliche Karl-Friedrich-Str. 39)]] |
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* [[Haus Christophs von Münchingen (beim Prediger Kloster, Reuchlinstraße 7)]] |
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* [[Haus Jörgs von Münchingen (Brötzinger Vorstadt, Westliche Karl-Friedrich-Straße 29)]] |
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* [[Haus Sebastians von Gültlingen (Predigergäßlein, Schulstraße 6)]] |
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* [[Haus der Brüder Hans Kaspar und Christoph Kechler von Schwandorf („Am oberen Bad“, Metzgerstr. 15)]] |
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* [[Haus Peters von Menzingen (Schloßberg 1)]] |
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* [[Haus Johann Reinhards von Menzingen (an der Pfarrgasse, Schulstraße 8)]] |
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Am Handel nahm auch die 1260 belegte jüdische Gemeinde Pforzheim teil, die '' „älteste der Markgrafschaft Baden“'':<ref>'''Pforzheim wird badisch'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 37.</ref> '' „Das aufblühende Kreditwesen brachte enormen Wohlstand und machte die Stadt zum überregionalen Wirtschaftszentrum.“''<ref>'''Pforzheim wird badisch'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 36.</ref> Das Pforzheimer Handelshaus Göldlin-Gößlin, die im [[Turmhaus an der Reuchlinstraße 8 in Pforzheim]] ihren Sitz hatte, gehörte ebenso wie später das Augsburger Handelshaus Fugger zur '' „reichsweiten Hochfinanz“''.<ref>'''Pforzheim wird badisch'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 37.</ref> |
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* [[Haus Gremp von Freudenstein (Gymnasiumstr. 7)]] |
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Als im Jahre 1491 der Markgraf Christoph I. der Stadt Pforzheim Freiung und Ordnung verlieh, erhielt diese Bürgerschaft zahlreiche Privilegien. Nachdem jedoch das Handelshaus Gödlin nach Zürich zog, begann der wirtschaftliche Niedergang Pforzheims. |
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Ein Handelsherr aus Venedig, der im Jahre 1492 in Pforzheim war schilderte das ''„vornehme Aussehen“''<ref>'''Pforzheim wird badisch'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 36.</ref> der Stadt Pforzheim. |
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* [[Haus von Remchingen (Reuchlinstraße 5)]] |
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* [[Haus von Breitschwert (Marktplatz 4)]] |
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* [[Herrenalber Klosterhof (Marktplatz 10)]] |
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* [[Haus von Reischach (Kronenstraße 4)]] |
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* [[Haus Gösslin (Metzgerstraße 17-19)]] |
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* [[Hofschmiede (Schloßberg 12)]] |
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Version vom 25. Juni 2018, 12:50 Uhr
Der Artikel Die Patrizierfamilie Liebener-Goeslin-Göldlin (Goldelin) folgt dem Artikel Die Patrizierfamilie Liebener-Goeslin-Göldlin (Goldelin). In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 220.
Beschreibung
Am Marktplatz hatte sich im 13. und 14. Jahrhundert unter badischer Herrschaft eine bürgerliche Oberschicht aus Fernkaufleuten angesiedelt. Am Markplatz kreuzten sich die beiden überregionalen Fernstraßen von Nürnberg nach Metz in Ost-West-Richtung und die Rheinstraße von Frankfurt am Main nach Ulm und Konstanz.
Am Handel nahm auch die 1260 belegte jüdische Gemeinde Pforzheim teil, die „älteste der Markgrafschaft Baden“:[1] „Das aufblühende Kreditwesen brachte enormen Wohlstand und machte die Stadt zum überregionalen Wirtschaftszentrum.“[2] Das Pforzheimer Handelshaus Göldlin-Gößlin, die im Turmhaus an der Reuchlinstraße 8 in Pforzheim ihren Sitz hatte, gehörte ebenso wie später das Augsburger Handelshaus Fugger zur „reichsweiten Hochfinanz“.[3]
Als im Jahre 1491 der Markgraf Christoph I. der Stadt Pforzheim Freiung und Ordnung verlieh, erhielt diese Bürgerschaft zahlreiche Privilegien. Nachdem jedoch das Handelshaus Gödlin nach Zürich zog, begann der wirtschaftliche Niedergang Pforzheims.
Ein Handelsherr aus Venedig, der im Jahre 1492 in Pforzheim war schilderte das „vornehme Aussehen“[4] der Stadt Pforzheim.
Literatur
- „Abgegangene Adels- und gefreite Häuser in Pforzheim . In: Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 375-378.
- ↑ Pforzheim wird badisch. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 37.
- ↑ Pforzheim wird badisch. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 36.
- ↑ Pforzheim wird badisch. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 37.
- ↑ Pforzheim wird badisch. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 36.