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Haus Conrads von Venningen (Hinter Markt 2): Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Pforzheim, Stadtgrundriss 1500.jpg|thumb|Adelsitze im alten Pforzheim um 1500.]] |
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Die Venningen besaßen schon 1447 einen Adelshof in Pforzheim; 1509 wurde das Haus Hinter Markt 2 von dem badischen Landhofmeister Conrad von Venningen und der Maria von Hirschhorn erworben.<ref> vgl. Oskar Trost:'''Die Adelsitze im alten Pforzheim'''. In :Pforzheimer Geschichtsblätter 1, 1961, S. 82-145, hier S. 110f. und S. 138.</ref> Ihnen wurde die Tochter Catharina von Venningen (auch bekannt als Katharina von Rüppurr geb. von Benningen) geboren. |
Die ''"von Venningen"'' besaßen schon [[1447]] einen Adelshof in Pforzheim; [[1509]] wurde das Haus Hinter Markt 2 von dem badischen Landhofmeister Conrad von Venningen und der Maria von Hirschhorn erworben.<ref> vgl. Oskar Trost:'''Die Adelsitze im alten Pforzheim'''. In :Pforzheimer Geschichtsblätter 1, 1961, S. 82-145, hier S. 110f. und S. 138.</ref> Ihnen wurde die Tochter Catharina von Venningen (auch bekannt als Katharina von Rüppurr geb. von Benningen) geboren. |
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Catharina von Venningen (auch bekannt als Katharina von Rüppurr geb. von Benningen) ( |
Catharina von Venningen (auch bekannt als Katharina von Rüppurr geb. von Benningen) († 1566).<ref>Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 268.</ref> war verheiratet mit Beatus von Rüppur (auch bekannt als als der badische Haushofmeister Batt der Jüngere von Rüppurr) (gest. 3.5.1587).<ref>Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 308, 375, 377.</ref> Aus der ersten Ehe mit Catharina von Venningen gingen folgende Kinder hervor: Bernhard von Rüppurr (gest. 1554) <ref>Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 268.</ref>und Maria von Rüppurr (gest. 1556). <ref>Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 268.</ref> Batts erste Ehefrau Catharina von Venningen, Tochter des badischen Landhofmeisters Conrad von Venningen und der Maria von Hirschhorn, verstarb bereits im Jahre 1566. |
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Das Grabdenkmal, von Beatus (Batt) d. J. von Rüppurr wurde für seine früh verstorbenen Kinder Bernhard und Maria errichtet und war vermutlich zugleich für seine erste Gemahlin Catharina geborene von Venningen und für sich selbst bestimmt. Im Jahr 1743 befand sich das Grabdenkmal noch im Chor an der Südwand in der [[Dominikanerkloster Pforzheim|ehemaligen Dominikaner-Klosterkirche St. Stephan]], auch 1770 noch dort nachgewiesen. Wanddenkmal war aus Stein und zeigte die Figuren eines vor dem Kruzifix knienden Ehepaares, zwischen beiden ein Kind. Das Grabdenkmal wurde noch vor der zweiten Eheschließung Batts, vermutlich noch zu Lebzeiten der ersten Frau Catharina von Venningen, also vor 1566, errichtet. Die Inschrift hieß wie folgt:<br>Anno MDLIIII ist verschieden Bernhard von Rieppur [des edlen und festen Batten von Rüppurr] marggräfischer badischer Hofmeister und Catharina von Rieppur, geborene von Venningen geliebter Sohn, seines Alters VI Monath [A(nno) 1554 . o(biit) Bernhart von Rieppur, Batten von Rieppur und Catharinae von Rieppurr Filius . aetatis 6 . monat] anno MDLV Maria von Rieppur obgedachter Eheleut geliebte dochter [A(nno) 1556 . o(biit) Maria von Rieppur, Filia praedictorum patrum aetatis 5 . Monat. ] geliebte Wittwe [– – –] der fröhliche Auferstehung [– – –]<ref>http://www.inschriften.net/pforzheim-stadt/inschrift/nr/di057-0172.html</ref> |
Das Grabdenkmal, von Beatus (Batt) d. J. von Rüppurr wurde für seine früh verstorbenen Kinder Bernhard und Maria errichtet und war vermutlich zugleich für seine erste Gemahlin Catharina geborene von Venningen und für sich selbst bestimmt. Im Jahr [[1743]] befand sich das Grabdenkmal noch im Chor an der Südwand in der [[Dominikanerkloster Pforzheim|ehemaligen Dominikaner-Klosterkirche St. Stephan]], auch [[1770]] noch dort nachgewiesen. Wanddenkmal war aus Stein und zeigte die Figuren eines vor dem Kruzifix knienden Ehepaares, zwischen beiden ein Kind. Das Grabdenkmal wurde noch vor der zweiten Eheschließung Batts, vermutlich noch zu Lebzeiten der ersten Frau Catharina von Venningen, also vor [[1566]], errichtet. Die Inschrift hieß wie folgt:<br>Anno MDLIIII ist verschieden Bernhard von Rieppur [des edlen und festen Batten von Rüppurr] marggräfischer badischer Hofmeister und Catharina von Rieppur, geborene von Venningen geliebter Sohn, seines Alters VI Monath [A(nno) 1554 . o(biit) Bernhart von Rieppur, Batten von Rieppur und Catharinae von Rieppurr Filius . aetatis 6 . monat] anno MDLV Maria von Rieppur obgedachter Eheleut geliebte dochter [A(nno) 1556 . o(biit) Maria von Rieppur, Filia praedictorum patrum aetatis 5 . Monat. ] geliebte Wittwe [– – –] der fröhliche Auferstehung [– – –]<ref>http://www.inschriften.net/pforzheim-stadt/inschrift/nr/di057-0172.html</ref> |
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Version vom 22. Juni 2018, 14:44 Uhr

Die "von Venningen" besaßen schon 1447 einen Adelshof in Pforzheim; 1509 wurde das Haus Hinter Markt 2 von dem badischen Landhofmeister Conrad von Venningen und der Maria von Hirschhorn erworben.[1] Ihnen wurde die Tochter Catharina von Venningen (auch bekannt als Katharina von Rüppurr geb. von Benningen) geboren.
Catharina von Venningen (auch bekannt als Katharina von Rüppurr geb. von Benningen) († 1566).[2] war verheiratet mit Beatus von Rüppur (auch bekannt als als der badische Haushofmeister Batt der Jüngere von Rüppurr) (gest. 3.5.1587).[3] Aus der ersten Ehe mit Catharina von Venningen gingen folgende Kinder hervor: Bernhard von Rüppurr (gest. 1554) [4]und Maria von Rüppurr (gest. 1556). [5] Batts erste Ehefrau Catharina von Venningen, Tochter des badischen Landhofmeisters Conrad von Venningen und der Maria von Hirschhorn, verstarb bereits im Jahre 1566.
Das Grabdenkmal, von Beatus (Batt) d. J. von Rüppurr wurde für seine früh verstorbenen Kinder Bernhard und Maria errichtet und war vermutlich zugleich für seine erste Gemahlin Catharina geborene von Venningen und für sich selbst bestimmt. Im Jahr 1743 befand sich das Grabdenkmal noch im Chor an der Südwand in der ehemaligen Dominikaner-Klosterkirche St. Stephan, auch 1770 noch dort nachgewiesen. Wanddenkmal war aus Stein und zeigte die Figuren eines vor dem Kruzifix knienden Ehepaares, zwischen beiden ein Kind. Das Grabdenkmal wurde noch vor der zweiten Eheschließung Batts, vermutlich noch zu Lebzeiten der ersten Frau Catharina von Venningen, also vor 1566, errichtet. Die Inschrift hieß wie folgt:
Anno MDLIIII ist verschieden Bernhard von Rieppur [des edlen und festen Batten von Rüppurr] marggräfischer badischer Hofmeister und Catharina von Rieppur, geborene von Venningen geliebter Sohn, seines Alters VI Monath [A(nno) 1554 . o(biit) Bernhart von Rieppur, Batten von Rieppur und Catharinae von Rieppurr Filius . aetatis 6 . monat] anno MDLV Maria von Rieppur obgedachter Eheleut geliebte dochter [A(nno) 1556 . o(biit) Maria von Rieppur, Filia praedictorum patrum aetatis 5 . Monat. ] geliebte Wittwe [– – –] der fröhliche Auferstehung [– – –][6]
siehe auch
- Haus Friedrichs von Enzberg, genannt Bitscher (Barfüßergasse 3)
- Haus Bernhards von Bach (Schloßberg 3)
- Haus des Hesso von Kaltenthal (Schloßberg 7)
- Haus des Erhard Thorlinger (Schloßberg 11)
- Haus von Itzlingen (Schloßberg 5)
- Hofschmiede (Schloßberg 12)
- Haus des Paul Lutran (Leutrum) von Ertingen (Reuchlinstraße 9 / Östliche Karl-Friedrich-Str. 2)
- Haus Melchiors von Schauenburg (Schloßkirchenweg 6)
- Haus des Beatus von Rüppurr (Schloßberg 6)
- Haus Conrads von Venningen (Hinter Markt 2)
- Haus Schöner von Straubenhardt (Östliche 29)
- Haus Gremp von Freudenstein (Gymnasiumstr. 7)
- Haus von Menzingen (Schulstraße 8)
- Haus von Gültingen (Schulstraße 6)
- Haus von Münchingen (Reuchlinstraße 7)
- Haus von Remchingen (Reuchlinstraße 5)
- Haus von Venningen (Hinterhaus am Marktplatz 2)
- Haus von Breitschwert (Marktplatz 4)
- Herrenalber Klosterhof (Marktplatz 10)
- Haus von Reischach (Kronenstraße 4)
- Haus Kechler von Schwandorf (Metzgerstr. 15)
- Haus Gösslin (Metzgerstraße 17-19)
- Haus von Münchingen (Westliche 29)
Einzelnachweise
- ↑ vgl. Oskar Trost:Die Adelsitze im alten Pforzheim. In :Pforzheimer Geschichtsblätter 1, 1961, S. 82-145, hier S. 110f. und S. 138.
- ↑ Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 268.
- ↑ Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 308, 375, 377.
- ↑ Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 268.
- ↑ Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 268.
- ↑ http://www.inschriften.net/pforzheim-stadt/inschrift/nr/di057-0172.html
Literatur
- Oskar Trost:Die Adelsitze im alten Pforzheim. In :Pforzheimer Geschichtsblätter 1, 1961, S. 82-145.
- Früheres herrschaftliches Haus am Schloßberg, heute Nr. 6, Hinterhaus. In: Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1, S. 308f.
- Burg/Schloß. In: Simon M. Haag, Andrea Bräuning: Pforzheim. Spurensuche nach einer untergegangenen Stadt (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg zugleich Materialhefte zur Stadtgeschichte der Stadt Pforzheim. Band 15: Pforzheim) Herausgegeben vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und der Stadt Pforzheim, Ubstadt-Weiher 2001, ISBN 3-933924-03-0, S. 131. .