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Franz Naager: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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== Werke ==
== Werke ==
Die [[Nordstadtschule]] wurde in den Jahren 1914 bis 1920 nach den Plänen der Architekten Carl Faller und [[Josef Clev]] im Stil der [[Reformarchitektur]]<ref>Timm 2004, S. 480.</ref> erbaut. Christoph Timm erklärt, was diese Schulgebäude von den anderen Schulgebäuden auszeichnet: "Keine andere Pforzheimer Schule ist so liebevoll mit kindgerechtem Bauschmuck ausgestaltet wie die Nordstadtschule."<ref>Timm 2004, S. 480.</ref> Neben dem Bildhauer Emil Salm wirkte dabei mit die Staatliche Majolika-Manufaktur-Karlsruhe, die farbige Wandkacheln nach Entwürfen des Münchner Künstlers Franz Naager lieferte. Die Kacheln schmücken die beiden Eingangshallen an der Brettener Straße.<ref>[http://archiv.loebliche-singer-pforzheim.de/VortragKlittichSchulen09.html Christina Klittich M.A.:''Geschichte und Architektur der Pforzheimer Schulen'']</ref>
Die [[Nordstadtschule]] wurde in den Jahren 1914 bis 1920 nach den Plänen der Architekten Carl Faller und [[Josef Clev]] im Stil der [[Reformarchitektur]]<ref>Timm 2004, S. 480.</ref> erbaut. Christoph Timm erklärt, was diese Schulgebäude von den anderen Schulgebäuden auszeichnet: "Keine andere Pforzheimer Schule ist so liebevoll mit kindgerechtem Bauschmuck ausgestaltet wie die Nordstadtschule."<ref>Timm 2004, S. 480.</ref> Neben dem Bildhauer Emil Salm wirkte dabei mit die Staatliche Majolika-Manufaktur-Karlsruhe, die farbige Wandkacheln nach Entwürfen des Münchner Künstlers Franz Naager lieferte. Die Kacheln schmücken die beiden Eingangshallen an der Brettener Straße.<ref>[http://archiv.loebliche-singer-pforzheim.de/VortragKlittichSchulen09.html Christina Klittich M.A.:''Geschichte und Architektur der Pforzheimer Schulen'']</ref>

Die [[Aussegnungshalle des Pforzheimer Hauptfriedhofs]] gilt mit seiner Aufbahrungsbühne, Ambo, Wandfriese, Wandbilder, Sängerempore, Keramikleuchter und Kassettendecke Christoph Timm zufolge als „bemerkenswertes Gesamtkunstwerk … geprägt durch drei Künstler der Münchener Schule“.<ref name="Timm_Gesamtkunstwerk">Die Aussegnungshalle als Gesamtkunstwerk. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 502.</ref> Diese waren Franz Naager, Carl Domberger und Martin von Feuerstein. Sie alle waren Künstler aus dem Umkreis der Münchner Kunstakademie.<ref name="Keller">Claudia Keller:Würdevoller Ort des Abschieds: Festakt zum 100-jährigen Bestehen der Aussegnungshalle 3. Dezember 2017 in der Pforzheimer Zeitung.[https://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Wuerdevoller-Ort-des-Abschieds-Festakt-zum-100jaehrigen-Bestehen-der-Aussegnungshalle-_arid,1200598.html]</ref> Die Pforzheimer Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler erklärte, dass es ein Glücksfall sei, dass die Innenausstattung im Original erhalten blieb: „Dieser Raum mit seiner unverwechselbaren Geschichte und seiner besonderen Ausstattung ist ein Erbe der Stadt, das es zu bewahren gilt“.<ref name="Keller"/>

Version vom 21. Juni 2018, 08:55 Uhr

Werke

Die Nordstadtschule wurde in den Jahren 1914 bis 1920 nach den Plänen der Architekten Carl Faller und Josef Clev im Stil der Reformarchitektur[1] erbaut. Christoph Timm erklärt, was diese Schulgebäude von den anderen Schulgebäuden auszeichnet: "Keine andere Pforzheimer Schule ist so liebevoll mit kindgerechtem Bauschmuck ausgestaltet wie die Nordstadtschule."[2] Neben dem Bildhauer Emil Salm wirkte dabei mit die Staatliche Majolika-Manufaktur-Karlsruhe, die farbige Wandkacheln nach Entwürfen des Münchner Künstlers Franz Naager lieferte. Die Kacheln schmücken die beiden Eingangshallen an der Brettener Straße.[3]

Die Aussegnungshalle des Pforzheimer Hauptfriedhofs gilt mit seiner Aufbahrungsbühne, Ambo, Wandfriese, Wandbilder, Sängerempore, Keramikleuchter und Kassettendecke Christoph Timm zufolge als „bemerkenswertes Gesamtkunstwerk … geprägt durch drei Künstler der Münchener Schule“.[4] Diese waren Franz Naager, Carl Domberger und Martin von Feuerstein. Sie alle waren Künstler aus dem Umkreis der Münchner Kunstakademie.[5] Die Pforzheimer Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler erklärte, dass es ein Glücksfall sei, dass die Innenausstattung im Original erhalten blieb: „Dieser Raum mit seiner unverwechselbaren Geschichte und seiner besonderen Ausstattung ist ein Erbe der Stadt, das es zu bewahren gilt“.[5]

  1. Timm 2004, S. 480.
  2. Timm 2004, S. 480.
  3. Christina Klittich M.A.:Geschichte und Architektur der Pforzheimer Schulen
  4. Die Aussegnungshalle als Gesamtkunstwerk. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 502.
  5. 5,0 5,1 Claudia Keller:Würdevoller Ort des Abschieds: Festakt zum 100-jährigen Bestehen der Aussegnungshalle 3. Dezember 2017 in der Pforzheimer Zeitung.[1]