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Von 1839 bis 1846 absolvierte ein Ingenieurstudium am Polytechnikum in [[Karlsruhe]]. 1844 machte er eine Studienreise zum Brückenbau in Frankreich. Er war von 1847 bis 1857 Ingenieurpraktikant im badischen Staatsdienst. Von 1855 bis 1860 war er Bezirksingenieurpraktikant bei der Großherzoglich-badischen Wasser- und Straßenbaudirektion Pforzheim, zeitweise bei der Eisenbahn-Inspektion Pforzheim. Danach wurde er versetzt nach Mannheim, Offenburg, Freiburg und Karlsruhe. 1881 wurde er zum Inspektor ernannt. 1884 |
Von 1839 bis 1846 absolvierte ein Ingenieurstudium am Polytechnikum in [[Karlsruhe]]. 1844 machte er eine Studienreise zum Brückenbau in Frankreich. Er war von 1847 bis 1857 Ingenieurpraktikant im badischen Staatsdienst. Von 1855 bis 1860 war er Bezirksingenieurpraktikant bei der Großherzoglich-badischen Wasser- und Straßenbaudirektion Pforzheim, zeitweise bei der Eisenbahn-Inspektion Pforzheim. Danach wurde er versetzt nach Mannheim, Offenburg, Freiburg und Karlsruhe. 1881 wurde er zum Inspektor ernannt. 1884 |
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== Bauten == |
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In den Jahren [[1853]] bis [[1856|’56]] wurde in [[Dillweißenstein]] unter der Leitung von Naeher die [[Bogenbrücke]] erbaut. |
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Er beschäftigte sich vor allem mit Pforzheim und dem südwestdeutschen Raum und fertigte sowohl Schriften als auch Skizzen und Karten an. Von Julius Naeher gab es etwa 75 Veröffentlichungen, von denen sich viele mit Schlössern und Burgen in Süddeutschland befassen. |
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* Bau der Bogenbrücke in [[Dillweißenstein]], 1853-1856 |
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* Bau der Tunnelportale des Pforzheimer Tunnels, 1860 |
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== Veröffentlichungen == |
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* ''Schloß und Stadt Pforzheim vor der Zerstörung 1688'', 1895. |
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* ''Die Stadt Pforzheim und ihre Umgebung'', 1884 |
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== Straße == |
== Straße == |
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Version vom 20. Juni 2018, 11:47 Uhr
Julius Ernst Naeher (geb. 1.4.1824 in Pforzheim; gest. 18.2. 1911 in Tolkewitz bei Dresden) war ein badischer Ingenieur und Heimatforscher.
Familie
Julius Naeher ist der Sohn von Karl Theodor Naeher, einem Fabrikbesitzer und Stadtrat aus Pforzheim. Sein Vater betrieb dort einen Kupferhammer. Er hatte eine Tochter Elisabeth (1880-1967), die mit Wilhelm Schlager (1879-1945) verheiratet war.
Ausbildung
Von 1839 bis 1846 absolvierte ein Ingenieurstudium am Polytechnikum in Karlsruhe. 1844 machte er eine Studienreise zum Brückenbau in Frankreich. Er war von 1847 bis 1857 Ingenieurpraktikant im badischen Staatsdienst. Von 1855 bis 1860 war er Bezirksingenieurpraktikant bei der Großherzoglich-badischen Wasser- und Straßenbaudirektion Pforzheim, zeitweise bei der Eisenbahn-Inspektion Pforzheim. Danach wurde er versetzt nach Mannheim, Offenburg, Freiburg und Karlsruhe. 1881 wurde er zum Inspektor ernannt. 1884
Bauten
- Bau der Bogenbrücke in Dillweißenstein, 1853-1856
- Bau der Tunnelportale des Pforzheimer Tunnels, 1860
Veröffentlichungen
- Schloß und Stadt Pforzheim vor der Zerstörung 1688, 1895.
- Die Stadt Pforzheim und ihre Umgebung, 1884
Straße
Nach ihm ist in Pforzheim die Julius-Naeher-Straße im Rodgebiet benannt.
Literatur
- Naeher, Julius . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 365.