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Lily Kuppenheim: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Sie begingen am 23.10.1940 Selbstmord, „um der drohenden Deportation ins Konzentrationslager zu entgehen“.<ref>Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 503.</ref>
Sie begingen am 23.10.1940 Selbstmord, „um der drohenden Deportation ins Konzentrationslager zu entgehen“.<ref>Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 503.</ref>


== Geschichte ==
<!--== Geschichte ==
Lily Kuppenheim wurde durch NS-Willkür zur "Nicht-Arierin" und laut Deportationsliste zur Annahme des zweiten, "jüdischen", Vornamens "Sara" gezwungen. Dadurch entfiel der relative Schutz von Angehörigen von Mischehen vor der drohenden Deportation am [[22. Oktober]] [[1940]].
Lily Kuppenheim wurde durch NS-Willkür zur "Nicht-Arierin" und laut Deportationsliste zur Annahme des zweiten, "jüdischen", Vornamens "Sara" gezwungen. Dadurch entfiel der relative Schutz von Angehörigen von Mischehen vor der drohenden Deportation am [[22. Oktober]] [[1940]].-->


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Version vom 14. Juni 2018, 12:21 Uhr

Sybilla Karoline Gertrude Kuppenheim, genannt Lily (Lilly, Lilli) (geb. 7.12.1868 in Heidelberg; gest. 23.10.1940 in Pforzheim). Sie war ein Pforzheimer Opfer der „Sho’ah“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust).



Familie

Sie wurde als Tochter von Salomon Ehrmann und Eva Ehrmann geboren. Sie war verheiratet mit Rudolf Kuppenheim. Sie hatte mit ihrem Mann Rudolf Kuppenheim folgende Kinder:

Sie begingen am 23.10.1940 Selbstmord, „um der drohenden Deportation ins Konzentrationslager zu entgehen“.[1]


Einzelnachweise

  1. Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 503.

Quellen