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Hugo Kuppenheim: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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== Beschreibung ==
== Beschreibung ==
Er war ein Sohn des jüdischen Firmgengründers [[Louis Kuppenheim]] . Er war dreimal verheiratet:
Er war ein Sohn des jüdischen Firmgengründers [[Louis Kuppenheim]] . Er war dreimal verheiratet:
* Ilse Kuppenheim
* Clara Thekla Kuppenheim geb. Katz (20.6.1879-26.5.1912).<ref>https://www.geni.com/people/Clara-Kuppenheim/6000000023906662321</ref> Aus dieser Ehe wurde die Tochter [[Lotte Kuppenheim|Lotte]] geboren.


* Clara Thekla Kuppenheim geb. Katz (20.6.1879-26.5.1912).<ref>https://www.geni.com/people/Clara-Kuppenheim/6000000023906662321</ref> Aus dieser Ehe wurde die Tochter [[Lotte Kuppenheim|Lotte]] geboren.
* Ilse Kuppenheim geb. Dressler (13.12.1893-24.12.1980)<ref>https://www.geni.com/people/Ilse-Kuppenheim/6000000023906486074</ref>




* Anita Kuppenheim (geb. Melme). Aus dieser Ehe wurde der Sohn [[Gerhard Alexander Kuppenheim (später: Gerald Cunningham)|Gerhard Alexander]] geboren.
* Anita Kuppenheim geb. Melme. Aus dieser Ehe wurde der Sohn [[Gerhard Alexander Kuppenheim (später: Gerald Cunningham)|Gerhard Alexander]] geboren.


== Geschichte ==
== Geschichte ==

Version vom 13. Juni 2018, 09:16 Uhr

Hugo Kuppenheim (hebräisch: הוּגוֹ קוּפֵּנהַיים) (geb. 18.11.1872; gest. 13.8.1938) war ein Pforzheimer Opfer der „Sho’ah“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust).

Beschreibung

Er war ein Sohn des jüdischen Firmgengründers Louis Kuppenheim . Er war dreimal verheiratet:

  • Clara Thekla Kuppenheim geb. Katz (20.6.1879-26.5.1912).[1] Aus dieser Ehe wurde die Tochter Lotte geboren.
  • Ilse Kuppenheim geb. Dressler (13.12.1893-24.12.1980)[2]


  • Anita Kuppenheim geb. Melme. Aus dieser Ehe wurde der Sohn Gerhard Alexander geboren.

Geschichte

Er erwarb von einem Bauunternehmer die Villa an der Wilferdinger Straße 6.

Hugo meldete sich freiwillig zum Kriegsdienst im 1. Weltkrieg und wurde mit dem Eisernen Kreuz, dem Ritterkreuz, dem Fürstlich Lippe-Detmolder Ehrenkreuz für heldenmütige Tat bzw. der Badischen Verdienstmedaille ausgezeichnet.[3]


Wegen der „Judenverfolgung“ [4] beging er am 13.8.1938 Selbstmord. Hugo Kuppenheim soll seine Auszeichnungen aus dem Weltkrieg so auf den Tisch gelegt haben, dass derjenige, der seine Leiche fand, diese sehen musste.

Einzelnachweise

  1. https://www.geni.com/people/Clara-Kuppenheim/6000000023906662321
  2. https://www.geni.com/people/Ilse-Kuppenheim/6000000023906486074
  3. Hans Georg Zier: Geschichte der Stadt Pforzheim: von den Anfängen bis 1945, Theiss, 1982, S. 337
  4. Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 587

Quellen