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Hugo Kuppenheim: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Hugo Kuppenheim (hebräisch: הוּגוֹ קוּפֵּנהַיים) (geb. 18.11.1872; gest. 13.8.1938) war ein jüdischer Schmuckfabrikant in Pforzheim.
Hugo Kuppenheim (hebräisch: הוּגוֹ קוּפֵּנהַיים) (geb. 18.11.1872; gest. 13.8.1938) war ein Pforzheimer Opfer der „Sho’ah“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust).


== Beschreibung ==
== Beschreibung ==
Er war ein Sohn des jüdischen Firmgengründers [[Louis Kuppenheim]] . Er war verheiratet mit Anita Kuppenheim (geb. Melme). Sie hatten einen Sohn:
Er war ein Sohn des jüdischen Firmgengründers [[Louis Kuppenheim]] . Er war verheiratet mit Anita Kuppenheim (geb. Melme). Sie hatten einen Sohn:


*[[Gerhard Alexander Kuppenheim (später: Gerald Cunningham)]] (geb.28. November 1922 in Pforzheim ). 1939 gelang dem Sohn die Emigration nach Australien.<ref>https://www.pforzheim.de/kultur-freizeit/stadtgeschichte/juedische-buerger/glossar-ansicht.html?tx_glossary2_glossary%5Bglossary%5D=509&tx_glossary2_glossary%5Baction%5D=show&cHash=49ba4057f7d79127003a7739facf5a2d</ref><ref>https://www.pforzheim.de/kultur-freizeit/stadtgeschichte/juedische-buerger/glossar-ansicht.html?tx_glossary2_glossary%5Bglossary%5D=506&tx_glossary2_glossary%5Baction%5D=show&cHash=434611feb9a43d6546fe98326785adad</ref>
*[[Gerhard Alexander Kuppenheim (später: Gerald Cunningham)]] (geb.28. November 1922 in Pforzheim ). 1939 gelang dem Sohn die Emigration nach Australien.


== Geschichte ==
== Geschichte ==
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Wegen der „Judenverfolgung“ <ref>Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 587</ref> beging er am 13.8.1938 Selbstmord. Hugo Kuppenheim soll seine Auszeichnungen aus dem Weltkrieg so auf den Tisch gelegt haben, dass derjenige, der seine Leiche fand, diese sehen musste.
Wegen der „Judenverfolgung“ <ref>Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 587</ref> beging er am 13.8.1938 Selbstmord. Hugo Kuppenheim soll seine Auszeichnungen aus dem Weltkrieg so auf den Tisch gelegt haben, dass derjenige, der seine Leiche fand, diese sehen musste.


== Einzelnachweise ==
== Quellen ==
* https://www.pforzheim.de/kultur-freizeit/stadtgeschichte/juedische-buerger/glossar-ansicht.html?tx_glossary2_glossary%5Bglossary%5D=509&tx_glossary2_glossary%5Baction%5D=show&cHash=49ba4057f7d79127003a7739facf5a2d
<references/>
* https://www.pforzheim.de/kultur-freizeit/stadtgeschichte/juedische-buerger/glossar-ansicht.html?tx_glossary2_glossary%5Bglossary%5D=506&tx_glossary2_glossary%5Baction%5D=show&cHash=434611feb9a43d6546fe98326785adad

[[Kategorie:Pforzheim]]
[[Kategorie:Pforzheim]]

Version vom 13. Juni 2018, 08:18 Uhr

Hugo Kuppenheim (hebräisch: הוּגוֹ קוּפֵּנהַיים) (geb. 18.11.1872; gest. 13.8.1938) war ein Pforzheimer Opfer der „Sho’ah“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust).

Beschreibung

Er war ein Sohn des jüdischen Firmgengründers Louis Kuppenheim . Er war verheiratet mit Anita Kuppenheim (geb. Melme). Sie hatten einen Sohn:

Geschichte

Er erwarb von einem Bauunternehmer die Villa an der Wilferdinger Straße 6.

Hugo meldete sich freiwillig zum Kriegsdienst im 1. Weltkrieg und wurde mit dem Eisernen Kreuz, dem Ritterkreuz, dem Fürstlich Lippe-Detmolder Ehrenkreuz für heldenmütige Tat bzw. der Badischen Verdienstmedaille ausgezeichnet.[1]


Wegen der „Judenverfolgung“ [2] beging er am 13.8.1938 Selbstmord. Hugo Kuppenheim soll seine Auszeichnungen aus dem Weltkrieg so auf den Tisch gelegt haben, dass derjenige, der seine Leiche fand, diese sehen musste.

Quellen

  1. Hans Georg Zier: Geschichte der Stadt Pforzheim: von den Anfängen bis 1945, Theiss, 1982, S. 337
  2. Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 587