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Die Villa des [[Hugo Kuppenheim]] befand sich an der Wilferdinger Straße 6 in Pforzheim. Die Villa wurde in den Jahren 1902 bis 1903 nach Entwürfen des Architekten Karl Faller für den Bauunternehmer Julius Hoheisen erbaut, der das Gebäude bald an Hugo Kuppenheim veräußerte. |
Die Villa des [[Hugo Kuppenheim]] befand sich an der Wilferdinger Straße 6 in Pforzheim. Die Villa wurde in den Jahren 1902 bis 1903 nach Entwürfen des Architekten Karl Faller für den Bauunternehmer Julius Hoheisen erbaut, der das Gebäude bald an Hugo Kuppenheim veräußerte. |
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Christoph Timm gibt folgende Bewertung für das Kulturdenkmal ab: ''„Stilformen der italienischen Renaissance bestimmen das südländische Erscheinungsbild des palastartigen |
Christoph Timm gibt folgende Bewertung für das Kulturdenkmal ab: ''„Stilformen der italienischen Renaissance bestimmen das südländische Erscheinungsbild des palastartigen Gebäudes ....Sie erinnert zugleich an den jüdischen Schmuckfabrikanten Hugo Kuppenheim, der das Anwesen 1905 erwarb. Er war ein Sohn des Firmengründers Louis Kuppenheim. Die Judenverfolgung im Dritten Reich trieb ihn 1938 in den Freitod.“''<ref>'''Wilferdinger Straße 6, Ehem. Villa Hugo Kuppenheim'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 587.</ref> |
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== Einzelnachweise == |
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Version vom 12. Juni 2018, 09:40 Uhr
Die Villa des Hugo Kuppenheim befand sich an der Wilferdinger Straße 6 in Pforzheim. Die Villa wurde in den Jahren 1902 bis 1903 nach Entwürfen des Architekten Karl Faller für den Bauunternehmer Julius Hoheisen erbaut, der das Gebäude bald an Hugo Kuppenheim veräußerte.
Christoph Timm gibt folgende Bewertung für das Kulturdenkmal ab: „Stilformen der italienischen Renaissance bestimmen das südländische Erscheinungsbild des palastartigen Gebäudes ....Sie erinnert zugleich an den jüdischen Schmuckfabrikanten Hugo Kuppenheim, der das Anwesen 1905 erwarb. Er war ein Sohn des Firmengründers Louis Kuppenheim. Die Judenverfolgung im Dritten Reich trieb ihn 1938 in den Freitod.“[1]
Einzelnachweise
- ↑ Wilferdinger Straße 6, Ehem. Villa Hugo Kuppenheim. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 587.
Literatur
- Wilferdinger Straße 6, Ehem. Villa Hugo Kuppenheim. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 587.