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Ludwig Seibel: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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== Leben ==
== Leben ==
Er absolvierte ein Bauingenieurstudium in Müchen. Danach arbeitete er bei verschiedenen Bauunternehmen. 1906 trat er in die Dienste der Stadt Pforzheim. 1928 wurde er Stadtbaudirektor von [[Pforzheim]] und Leiter des Stadtbauamtes. Am 2. August 1933 wurde er zweiter Beigeordneter mit der Amtsbezeichnung "Stadtbaurat". Am 1. Mai 1937 trat er in die NSDAP ein. Dort brachte er es bis zum SA-Sturmführer. Im Herbst 1939 und von April bis 1942 bis Januar 1945 fungierte er als kommissarischer [[Oberbürgermeister (Pforzheim)|Oberbürgermeister]]. Er nahm sich gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] durch einen Sprung vom [[Alter Kämpfelbach-Viadukt| Alten Kämpfelbach-Viadukt]] das Leben.
war in den [[1930er]] Jahren Stadtbaudirektor von [[Pforzheim]].


Nach dem Tod von [[Hermann Kürz]] wurde er kommissarischer [[Oberbürgermeister (Pforzheim)|Oberbürgermeister]]. Er nahm sich gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] durch einen Sprung vom [[Alter Kämpfelbach-Viadukt| Alten Kämpfelbach-Viadukt]] das Leben.


== Literatur ==
== Literatur ==

Version vom 1. Juni 2018, 14:55 Uhr

Ludwig Seibel ( geb. 2. Februar 1880 in Kaiserslautern, gest. 12. März 1945)

Leben

Er absolvierte ein Bauingenieurstudium in Müchen. Danach arbeitete er bei verschiedenen Bauunternehmen. 1906 trat er in die Dienste der Stadt Pforzheim. 1928 wurde er Stadtbaudirektor von Pforzheim und Leiter des Stadtbauamtes. Am 2. August 1933 wurde er zweiter Beigeordneter mit der Amtsbezeichnung "Stadtbaurat". Am 1. Mai 1937 trat er in die NSDAP ein. Dort brachte er es bis zum SA-Sturmführer. Im Herbst 1939 und von April bis 1942 bis Januar 1945 fungierte er als kommissarischer Oberbürgermeister. Er nahm sich gegen Ende des Zweiten Weltkriegs durch einen Sprung vom Alten Kämpfelbach-Viadukt das Leben.

Literatur

  • Hans-Peter Becht und Hans-Jürgen Kremer: Die "Chronik der Stadt Pforzheim" 1891–1939, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1996 (Materialien zur Stadtgeschichte, Band 10, Herausgegeben vom Stadtarchiv Pforzheim), S. 100.


Ludwig Seibel