Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
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der Dozent Oskar Ostermayer (1846-1927) schuf das Grabmal von 1883 das Grabmal für die Familie Fahrner auf dem Hauptfriedhof. |
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Nachdem 1861 der Bahnhof in Betrieb genommen wurde, bot sich die angrenzende Leopoldvorstadt als Standort für die wachsende Schmuckindustrie an. 1860 entstand der Luisenplatz mit der Durlacher- und Luisenstraße. Dieser Bereich entwickelte sich zum "heimlichen Geschäftszentrum"<ref name="Westend"/> der Stadt Pforzheim aus . Dort entwickelte sich nun die aufstrebende Weststadt, die Christop Timm auch "Pforzheims Westend"<ref name="Westend"/> nennt. Wegen der dort ansässigen Millionäre (Bissinger, [[Daub]], [[Fahrner]], [[Hausch]], [[Hepp]], [[Kutroff]], [[Rothschild]], [[Zerrenner]]) hieß das Stadtviertel im Volksmund auch das "Millionenviertel"<ref name="Westend">'''Pforzheims Westend'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet''. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 50f., hier. S. 50</ref> |
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Im Hotel Post (heute an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 37) in der Leopoldvorstadt war der Treffpunkt der Schmuckhändler.<ref name="Stadt platzt">'''Die Stadt platzt aus den Nähten'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet''. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 48f., hier S. 48.</ref> |
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Version vom 27. Mai 2018, 20:57 Uhr
Fahrner war eine Pforzheimer Schmuckfirma. Theodor Fahrner (sen.) gründete 1855 die Ringfabrik. 1858 wurde das Fabrikgebäude an der Luisenstraße 54 erbaut. Heinrich Deichsel baute 1909 das Wohnfabrikhaus um.[1]
Der Sohn Theodor Fahrner (jun.) arbeitete in der väterlichen Goldschmiedefirma. Seit 1899 wurde die "Firma für künstlerischen Gold- und Silberschmuck" eröffnet. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1883 übernahm Theodor Fahrner (jun.) die Firma. Nach dem Tod von Theodor Fahrner (jun.) im Jahre 1919 veräußert dessen Witwe, Martha Fahrner, die Firma an Gustav Braendle, der begann günstigen Schmuck in Serienproduktion herzustellen.
der Dozent Oskar Ostermayer (1846-1927) schuf das Grabmal von 1883 das Grabmal für die Familie Fahrner auf dem Hauptfriedhof.
Geschichte
Nachdem 1861 der Bahnhof in Betrieb genommen wurde, bot sich die angrenzende Leopoldvorstadt als Standort für die wachsende Schmuckindustrie an. 1860 entstand der Luisenplatz mit der Durlacher- und Luisenstraße. Dieser Bereich entwickelte sich zum "heimlichen Geschäftszentrum"[2] der Stadt Pforzheim aus . Dort entwickelte sich nun die aufstrebende Weststadt, die Christop Timm auch "Pforzheims Westend"[2] nennt. Wegen der dort ansässigen Millionäre (Bissinger, Daub, Fahrner, Hausch, Hepp, Kutroff, Rothschild, Zerrenner) hieß das Stadtviertel im Volksmund auch das "Millionenviertel"[2]
Im Hotel Post (heute an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 37) in der Leopoldvorstadt war der Treffpunkt der Schmuckhändler.[3]
Einzelnachweise
- ↑ S. 88
- ↑ 2,0 2,1 2,2 Pforzheims Westend. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 50f., hier. S. 50
- ↑ Die Stadt platzt aus den Nähten. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 48f., hier S. 48.
Einzelnachweise
Literatur
- Fahrner (Familie, Schmuckfirma). In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 9, 50, 52, 85, 88, 508.