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Goldner Adler (seit 1956): Unterschied zwischen den Versionen
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== Geschichte == |
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Seit dem späten [[Mittelalter]] existiert an diesem Standort ein Gasthaus mit dem Namen „Goldner Adler“ . Die älteste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre [[1474]]. Am [[2. Mai]] [[1840]] brannte das Gasthaus Goldner Adler ab. Dieser Grossbrand, der als Postbrand in die Geschichte eingegangen ist, vernichtete außerdem das Anwesen Becker (Postverwaltung und Hotel), die Gasthäuser Grüner Baum und Anker, sowie vier Wohnhäuser der einstigen Brötzinger Vorstadt. Seit [[1901]] ist das Gasthaus „Goldner Adler“ im Besitz der Brauerei [[Ketterer]]. Der beim [[Luftangriff auf Pforzheim]] am 23. Februar 1945 zerstörte Vorgängerbau des jetzigen Gebäudes war [[1906]] – [[1908]] im [[Jugendstil]] nach Entwürfen des [[Karlsruhe]]r Architekten [[Hermann Walder]] (* 3. November 1847 in Karlsruhe; † 20. August 1921).<ref>http://www.stille-zeitzeugen.de/info/info_architekten.php?nr=134&vorname=Hermann&nachname=Walder&sort=1</ref> entstanden. |
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Datei:Pforzheim, Goldner Adler, AK zur Einweihung des Gebäudes 1908, Entwurf Hermann Walder (1847-1921), Bauherr Brauerei Ketterer.jpg|Goldner Adler 1907 |
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Datei:Zerstörung1 Stadtmuseum.jpg, Detail GoldenerAdler 1945.jpg|Goldner Adler, 1945 |
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Datei:Ruine des Goldnen Adlers am Leopoldplatz in Pforzheim, Entwurf Hermann Walder (1847-1921), erbaut 1906-1908, zerstört 1945 .png|Goldner Adler, 1945 |
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Version vom 21. Mai 2018, 20:06 Uhr




Das Gasthaus Goldner Adler an der Ecke Leopoldstraße 2/Westliche Karl-Friedrich-Straße 35 in Pforzheim ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk und ein Pforzheimer Kulturdenkmal. Hier gibt es gutbürgerlich deutsche Küche.
Beschreibung
Das siebengeschossige Eckgebäude und mit hellem Naturstein verkleidete Betonskelettbau wurde 1956 nach Plänen der Architekten Ernst Dobler senior und Ernst Dobler junior (* 26. Juli 1906 Pforzheim).[1] für den Brauereibesitzer Wilhelm Ketterer gebaut. Das Dach ist als Penthouse ausgebaut. Ein besonderer Bauschmuck ist der stilisierte Adler von dem Bildhauer Jakob Wilhelm Fehrle in Form einer vergoldeten Metallplastik. Das Café im ersten Obergeschoss hebt sich mit seiner mosaikgeschückten Brüstung ab. Das Mosaik wurde vom Münchner Künstler Prof. Blasius Spreng entworfen und zeigt neun Tierbildszenen im Stile der 1950er Jahre. Der Gaststätteneingang am Leopoldplatz weist Türgewände auf, die mit Bronzereliefs geschmückt sind. Die Details der Bronzebeschläge an der Tür, zeigen genrehafte Wirtshaus- und Tafelszenen, die von Blasius Spreng signiert wurden.
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Ausschnitt des Mosaik am Goldenen Adler
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Ausschnitt des Mosaik am Goldenen Adler
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Ausschnitt des Mosaik am Goldenen Adler
Am 1. März 1962 wurde im Goldnen Adler die Reservistenkameradschaft Pforzheim gegründet.
Adresse
- Goldner Adler
- Westliche Karl-Friedrich-Straße 35
- 75172 Pforzheim
Einzelnachweise
Literatur
- Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 181–182.
- Olaf Schulze: Pforzheim. Ein verlorenes Stadtbild, Wartberg, Gudensberg 1994, S. 56.
