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Eher der „ländlichen regionalen Tradition“<ref name="Timm_93">'''Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Expressionismus und Neues Bauen'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 93.</ref> verpflichtet sind noch folgende Gebäude: |
Eher der „ländlichen regionalen Tradition“<ref name="Timm_93">'''Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Expressionismus und Neues Bauen'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 93.</ref> verpflichtet sind noch folgende Gebäude: |
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* Reihenhäuser der Gartenstadt Arlinger |
* Reihenhäuser der Gartenstadt Arlinger |
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* Wohnblock in Dillweißenstein |
* Wohnblock in [[Dillweißenstein]] ([[Wohnanlage Hirsauer Straße 228-244 in Pforzheim]]) |
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In den späten 1930er Jahren wurden ''„regionalistische oder monumental-klassizistische Bauformen“''<ref name="Timm_94">'''Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Baustil im 3. Reich'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 94.</ref> gepflegt, nach der Schule von Paul Schmidthenner oder Paul Bonatz. |
In den späten 1930er Jahren wurden ''„regionalistische oder monumental-klassizistische Bauformen“''<ref name="Timm_94">'''Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Baustil im 3. Reich'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 94.</ref> gepflegt, nach der Schule von Paul Schmidthenner oder Paul Bonatz. |
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Version vom 21. Mai 2018, 06:34 Uhr



Heimatschutzstil auch Heimatschutzarchitektur ist ein Architekturstil der architektonischen Moderne, der 1904 erstmals beschrieben wurde und bis bis etwa 1960 gepflegt wurde. Ziel des Heimatschutzstils war die Weiterentwicklung des Historismus mit traditionellen, regionaltypischen Bauformen. Äußerlich kennzeichnende Teile oder Elemente sind Verwendung ortsüblicher Baumaterialien. Noch bis etwa 1960 entstanden dennoch verschiedene Ensembles im Heimatschutzstil, wie etwa der Freudenstädter Marktplatz von 1950 und der Prinzipalmarkt in Münster, der zwischen 1947 und 1958 regionaltypisch, aber nicht originalgetreu wiederaufgebaut wurde.
Die Bauformen der Wohnanlage Hirsauer Straße 228-244 in Pforzheim sind „kennzeichnend für den sogenannten Heimatstil, einer Spielart der um 1910 aufkommenden Reformarchitektur, die den Dialog mit der regionalen Bautradition suchte.“[1] Die „künstlerische Gestaltung verbindet Formen des Heimatstils mit Anklängen des Expressionismus und bezeugt das Wirken des städtischen Hochbauamts unter zunehmenden Einfluss der Stuttgarter Bauschule Theodor Tischers.“[2]
Pforzheim
Heinrich Deichsel wandte sich dann der „ regionalistischen Strömung des Landhaus- oder Heimatstils“[3] zu. Kennzeichen dieses Stils waren Fassaden mit Verkleidungen in Naturstein oder Schindeln.
Eher der „ländlichen regionalen Tradition“[4] verpflichtet sind noch folgende Gebäude:
- Reihenhäuser der Gartenstadt Arlinger
- Wohnblock in Dillweißenstein (Wohnanlage Hirsauer Straße 228-244 in Pforzheim)
In den späten 1930er Jahren wurden „regionalistische oder monumental-klassizistische Bauformen“[5] gepflegt, nach der Schule von Paul Schmidthenner oder Paul Bonatz.
- Wohnanlage am Pfälzer Platz, 1937-1938
- Landhäuser an den Talhängen
- Buckenbergkaserne, 1935/1936.
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Reihenhäuser der Gartenstadt Arlinger
Einzelnachweise
- ↑ Hirsauer Straße 228-244 . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 185-186, hier S. 185.
- ↑ Hirsauer Straße 228-244 . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 185-186, hier S. 186.
- ↑ Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Jugendstil - Aufbruch zur Moderne. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 90.
- ↑ Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Expressionismus und Neues Bauen. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 93.
- ↑ Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Baustil im 3. Reich. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 94.
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