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Heimatschutzstil: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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== Pforzheim ==
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[[Datei:Buckenbergkaserne 1941 05, überarbeitete Version.JPG|thumb|450px|[[Heimatschutzstil]]: Buckenbergkaserne, 1935/1936.]]
[[Datei:Buckenbergkaserne 1941 05, überarbeitete Version.JPG|thumb|450px|[[Heimatschutzstil]]: Buckenbergkaserne, 1935/1936.]]
[[Datei:Knittlingen-Rathaus1.jpg|thumb|450px|[[Heimatschutzstil]]: [[Knittlingen]], Rathaus.]]
[[Datei:Arlingerstraße1.jpg|thumb|450px|[[Heimatschutzstil]]: Reihenhäuser der Gartenstadt [[Arlinger]].]]



[[Heinrich Deichsel]] wandte sich dann der ''„ regionalistischen Strömung des Landhaus- oder Heimatstils“''<ref name="Timm_90">'''Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Jugendstil - Aufbruch zur Moderne'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 90.</ref> zu. Kennzeichen dieses Stils waren Fassaden mit Verkleidungen in Naturstein oder Schindeln.
[[Heinrich Deichsel]] wandte sich dann der ''„ regionalistischen Strömung des Landhaus- oder Heimatstils“''<ref name="Timm_90">'''Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Jugendstil - Aufbruch zur Moderne'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 90.</ref> zu. Kennzeichen dieses Stils waren Fassaden mit Verkleidungen in Naturstein oder Schindeln.

Version vom 20. Mai 2018, 15:24 Uhr

[[Heimatschutzstil auch Heimatschutzarchitektur ist ein Architekturstil der architektonischen Moderne, der 1904 erstmals beschrieben wurde und bis bis etwa 1960 gepflegt wurde. Ziel des Heimatschutzstils war die Weiterentwicklung des Historismus mit traditionellen, regionaltypischen Bauformen. Äußerlich kennzeichnende Teile oder Elemente sind Verwendung ortsüblicher Baumaterialien. Noch bis etwa 1960 entstanden dennoch verschiedene Ensembles im Heimatschutzstil, wie etwa der Freudenstädter Marktplatz von 1950 und der Prinzipalmarkt in Münster, der zwischen 1947 und 1958 regionaltypisch, aber nicht originalgetreu wiederaufgebaut wurde.


Pforzheim

Heimatschutzstil: Buckenbergkaserne, 1935/1936.
Heimatschutzstil: Knittlingen, Rathaus.
Heimatschutzstil: Reihenhäuser der Gartenstadt Arlinger.


Heinrich Deichsel wandte sich dann der „ regionalistischen Strömung des Landhaus- oder Heimatstils“[1] zu. Kennzeichen dieses Stils waren Fassaden mit Verkleidungen in Naturstein oder Schindeln.

Eher der „ländlichen regionalen Tradition“[2] verpflichtet sind noch folgende Gebäude:

  • Reihenhäuser der Gartenstadt Arlinger
  • Wohnblock in Dillweißenstein

In den späten 1930er Jahren wurden „regionalistische oder monumental-klassizistische Bauformen“[3] gepflegt, nach der Schule von Paul Schmidthenner oder Paul Bonatz.

  • Wohnanlage am Pfälzer Platz, 1937-1938
  • Landhäuser an den Talhängen
  • Buckenbergkaserne, 1935/1936.

Einzelnachweise

  1. Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Jugendstil - Aufbruch zur Moderne. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 90.
  2. Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Expressionismus und Neues Bauen. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 93.
  3. Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Baustil im 3. Reich. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 94.

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