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Altes Stadttheater (Pforzheim): Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Datei:Altes Pforzheimer Stadttheater an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 28.jpg|thumb|300px|Altes Pforzheimer Stadttheater an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 28.]]


Das '''Alte Stadttheater an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 28 in Pforzheim''' bestand bis zum Luftangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945. Ein neues Pforzheimer Stadttheater wurde 1990 nach Plänen des Architekten Bodo Fleischer am Waisenhausplatz direkt an der Enz erbaut.
Das '''Alte Stadttheater''' befand sich an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 28 in Pforzheim.


== Geschichte ==
An der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 28 befand sich zuerst das „Victoria-Theater“.<ref name="Timm_250–251"/> Im Jahre 1924 baute [[Josef Lorscheidt]] den „Zuschauerraum des Viktoria-Theaters“<ref>Timm 2006, S. 361.</ref> oder auch den „Victoria-Theatersaal“<ref name="Timm_93">Timm 2004, S. 93.</ref> um. Mit diesem Umbau wurden die „expressionistischen Formen im städtischen Kulturleben populär“.<ref name="Timm_93"/>
=== Colosseum ===
Danach wurde der Theaterbau auch das „Schauspielhaus“<ref name="Timm_250–251"/> genannt. Seit 1935 nannte sich das Gebäude an der Westliche Karl-Friedrich-Straße 28 in Pforzheim das Stadttheater Pforzheim.
Das Gebäude wurde als "Colosseum" nach Entwürfen von [[Ernst Maler]] erbaut.<ref name="Timm_362"/>''' Maler, Ernst'''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 362.</ref>

=== Victoria-Theater ===
Ab 1904 wurde es in das „Victoria-Theater“<ref name="Timm_250–251"/> umbenannt.<ref>Hans-Peter Becht:''Pforzheim, 1880 bis 1945: Lebens-Räume und Lebens-Wetten einer Industriestadt'', S. 79. </ref> Im Jahre 1924 baute [[Josef Lorscheidt]] den „Zuschauerraum des Viktoria-Theaters“<ref>Timm 2006, S. 361.</ref> oder auch den „Victoria-Theatersaal“<ref name="Timm_93">Timm 2004, S. 93.</ref> um. Mit diesem Umbau wurden die „expressionistischen Formen im städtischen Kulturleben populär“.<ref name="Timm_93"/>
Danach wurde der Theaterbau auch das „Schauspielhaus“<ref name="Timm_250–251"/> genannt.

=== Stadttheater ===
Seit 1935 nannte sich das Gebäude an der Westliche Karl-Friedrich-Straße 28 in Pforzheim das Stadttheater Pforzheim.
Heute steht an der Stelle des kriegszerstörten „Stadttheaters“<ref name="Timm_250–251"/> das denkmalgeschützte [[Café troc]].<ref name="Timm_250–251"/> Der Name soll an das ''Café du Trocadéro''<ref name="Timm_250–251">Timm 2004, S. 250–251.</ref> erinnern, das sich bis 1945 im früheren „Stadttheater“<ref name="Timm_250–251"/> befand. Der Name war angelehnt an das ''Café du Trocadéro'' an der ''Place du Trocadéro'' in Paris.
Heute steht an der Stelle des kriegszerstörten „Stadttheaters“<ref name="Timm_250–251"/> das denkmalgeschützte [[Café troc]].<ref name="Timm_250–251"/> Der Name soll an das ''Café du Trocadéro''<ref name="Timm_250–251">Timm 2004, S. 250–251.</ref> erinnern, das sich bis 1945 im früheren „Stadttheater“<ref name="Timm_250–251"/> befand. Der Name war angelehnt an das ''Café du Trocadéro'' an der ''Place du Trocadéro'' in Paris.



Version vom 17. Mai 2018, 18:04 Uhr

Altes Pforzheimer Stadttheater an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 28.

Das Alte Stadttheater befand sich an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 28 in Pforzheim.

Geschichte

Colosseum

Das Gebäude wurde als "Colosseum" nach Entwürfen von Ernst Maler erbaut.[1] Maler, Ernst. In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 362.</ref>

Victoria-Theater

Ab 1904 wurde es in das „Victoria-Theater“[2] umbenannt.[3] Im Jahre 1924 baute Josef Lorscheidt den „Zuschauerraum des Viktoria-Theaters“[4] oder auch den „Victoria-Theatersaal“[5] um. Mit diesem Umbau wurden die „expressionistischen Formen im städtischen Kulturleben populär“.[5] Danach wurde der Theaterbau auch das „Schauspielhaus“[2] genannt.

Stadttheater

Seit 1935 nannte sich das Gebäude an der Westliche Karl-Friedrich-Straße 28 in Pforzheim das Stadttheater Pforzheim. Heute steht an der Stelle des kriegszerstörten „Stadttheaters“[2] das denkmalgeschützte Café troc.[2] Der Name soll an das Café du Trocadéro[2] erinnern, das sich bis 1945 im früheren „Stadttheater“[2] befand. Der Name war angelehnt an das Café du Trocadéro an der Place du Trocadéro in Paris.


Einzelnachweise

  1. Referenzfehler: Es ist ein ungültiger <ref>-Tag vorhanden: Für die Referenz namens Timm_362 wurde kein Text angegeben.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Timm 2004, S. 250–251.
  3. Hans-Peter Becht:Pforzheim, 1880 bis 1945: Lebens-Räume und Lebens-Wetten einer Industriestadt, S. 79.
  4. Timm 2006, S. 361.
  5. 5,0 5,1 Timm 2004, S. 93.


Literatur

  • Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004.
  • Karl Heinz Stocker: Ein Rückblick, Pforzheim 1984, S. 28–29.
  • Kurt Griguscheit: Beiträge zur Geschichte des Theaters in und um Pforzheim herum, Pforzheim 1987.
  • Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler:Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler BadensBand 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1983, ISBN 978-3-8035-1225-3.


Weblinks

  • Traditionslokal "troc" in Pforzheim hat dicht gemacht Artikel vom 29.08.2013 in der Pforzheimer Zeitung
  • Das „troc“ meldet sich im Herzen der Fußgängerzone zurück Artikel vom 12.03.2017 in der Pforzheimer Zeitung