Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Saackescher Pavillon: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Henriette (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Henriette (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 16: Zeile 16:
== Ausstattung ==
== Ausstattung ==
Im Inneren befanden sich drei Räume, wovon der Mittelraum achteckig war und gegen die Seitenräume durch Scherwände abgeteilt war. Von den Seitenräumen war nur noch der südwestliche Raum an alter Stelle. Im Mittelraum waren aufwändige Wanddekorationen mit Stuckarbeiten und Holzschnitzereien; Kannelierte Stuckpilaster, an den Schrägseiten, dem Haupteingang zu, zwei Kaminspiegel mit hölzernen Rahmen und Laubbekrönungen über und dem Eingang drei Felder mit geschnitzten Trophäenfüllungen (Jagdgerät und Musikinstrumente) Vier „Louis-XVI-Bänke“<ref name="Lacroix_319"/> , die Regentschaft von Ludwig XVI. (1774-92) ist die Namensgeberin der Stilepoche der Möbel ist Stil des Louis-Seize.
Der südwestliche Seitenraum im Pavillon zeigte noch seine ursprünglichen, farbig bedruckten Wandbespannungen: Grüner Grund, in den Streifenkompositionen oben Tafeln mit antikisierenden Genreszenen in „Grisaille“<ref name="Lacroix_319"/> (französisch für Eintönigkeit, abgeleitet von französisch gris ‚grau') einer Malerei, die ausschließlich in Grau, Weiß und Schwarz gestaltet ist. Darunter befanden sich Jagddarstellungen in „Clair-Obscur-Manier“<ref name="Lacroix_319">Lacroix, Hirschfeld und Paeseler 1939, S. 319.</ref>(französisch für Hell-Dunkel, abgeleitet von französisch Clair-Obscur ‚hell-dunkel') , einer Hell-Dunkel-Malerei. Alles mit einer Rahmung durch Ranken.

Der südwestliche Seitenraum im Pavillon zeigte noch seine ursprünglichen, farbig bedruckten Wandbespannungen: Grüner Grund, in den Streifenkompositionen befanden sich oben Tafeln mit antikisierenden Genreszenen in „Grisaille“<ref name="Lacroix_319"/> (französisch für Eintönigkeit, abgeleitet von französisch gris ‚grau') einer Malerei, die ausschließlich in Grau, Weiß und Schwarz gestaltet ist. Darunter befanden sich Jagddarstellungen in „Clair-Obscur-Manier“<ref name="Lacroix_319">Lacroix, Hirschfeld und Paeseler 1939, S. 319.</ref>(französisch für Hell-Dunkel, abgeleitet von französisch Clair-Obscur ‚hell-dunkel') , einer Hell-Dunkel-Malerei. Alles mit einer Rahmung durch Ranken.
== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
<references/>
<references/>

Version vom 6. Mai 2018, 09:10 Uhr

Saackescher Gartenpavillon 1925
‎Saackescher Pavillon zwischen Bahnhofstraße 11 und 19 in Pforzheim, Aufriß Nordostseite und Querschnitt
Der Stundensaal der Hahnschen Gemeinschaft im Saackeschen Pavillon etwa 1910


Der Saackesche Pavillon zwischen Bahnhofstraße 11 und 19 in Pforzheim war ein Kulturdenkmal.

Baugeschichte

Das Gartenhaus wurde ursprünglich für den Pforzheimer Tuchfabrikanten Daniel Konrad Wohnlich nach Entwürfen Jeramias Müller aus Karlsruhe erbaut. Seit 1853 gehörte das Gebäude den Fabrikanten Karl Friedrich Saacke und seinem Bruder Georg Christian Friedrich.


Lage und Umgebung

Architektur

Ausstattung

Im Inneren befanden sich drei Räume, wovon der Mittelraum achteckig war und gegen die Seitenräume durch Scherwände abgeteilt war. Von den Seitenräumen war nur noch der südwestliche Raum an alter Stelle. Im Mittelraum waren aufwändige Wanddekorationen mit Stuckarbeiten und Holzschnitzereien; Kannelierte Stuckpilaster, an den Schrägseiten, dem Haupteingang zu, zwei Kaminspiegel mit hölzernen Rahmen und Laubbekrönungen über und dem Eingang drei Felder mit geschnitzten Trophäenfüllungen (Jagdgerät und Musikinstrumente) Vier „Louis-XVI-Bänke“[1] , die Regentschaft von Ludwig XVI. (1774-92) ist die Namensgeberin der Stilepoche der Möbel ist Stil des Louis-Seize.

Der südwestliche Seitenraum im Pavillon zeigte noch seine ursprünglichen, farbig bedruckten Wandbespannungen: Grüner Grund, in den Streifenkompositionen befanden sich oben Tafeln mit antikisierenden Genreszenen in „Grisaille“[1] (französisch für Eintönigkeit, abgeleitet von französisch gris ‚grau') einer Malerei, die ausschließlich in Grau, Weiß und Schwarz gestaltet ist. Darunter befanden sich Jagddarstellungen in „Clair-Obscur-Manier“[1](französisch für Hell-Dunkel, abgeleitet von französisch Clair-Obscur ‚hell-dunkel') , einer Hell-Dunkel-Malerei. Alles mit einer Rahmung durch Ranken.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Lacroix, Hirschfeld und Paeseler 1939, S. 319.

Literatur

  • Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6.
  • Hans-Peter Becht und Hans-Jürgen Kremer: Die "Chronik der Stadt Pforzheim" 1891–1939, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1996 (Materialien zur Stadtgeschichte, Band 10, Herausgegeben vom Stadtarchiv Pforzheim).
  • Saackescher Pavillon zwischen Bahnhofstraße 11 und 19. In: Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1983, ISBN 978-3-8035-1225-3, S. 316-319.
Bildergalerie: weitere Bilder zu diesem Artikel finden sich auf Saackescher Pavillon (Galerie)