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Alte Kanzlei (Pforzheim): Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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== Beschreibung ==
== Beschreibung ==
Das Erdgeschoss hatte die Franzosenbrände überstanden. Es war massiv gebaut , die südöstliche Ecke war durch konkav gearbeitete Quader abgeschrägt, wie am Archivturm von 1553, am Schlachthaus von 1568 und am Ellmendigner Kirchenlanghaus von von 1521/23.<ref>Lacroix,Hirschfeld und Paeseler 1939, S. 370</ref>Die beiden Obergeschosse aus Fachwerk und das abgewalmte Dach wurde nach den Franzosenbränden neu erbaut.
Das Erdgeschoss hatte die Franzosenbrände überstanden. Es war massiv gebaut , die südöstliche Ecke war durch konkav gearbeitete Quader abgeschrägt, wie am Archivturm von 1553, am Schlachthaus von 1568 und am Ellmendigner Kirchenlanghaus von von 1521/23.<ref>Lacroix,Hirschfeld und Paeseler 1939, S. 370</ref>Die beiden Obergeschosse aus Fachwerk und das abgewalmte Dach wurde nach den Franzosenbränden neu erbaut.
== Beschreibung der Inschriftentafel ==
Erhalten blieb die große Inschrifttafel im Stil der Renaissance aus dem Jahre 1538 von der ehemaligen Alten Kanzlei am Marktplatz in Pforzheim, sie befindet sich heute Schloß Eberstein. Die Inschrift besagt:
::AN:M:D:XXXXVIII / PRINCIPE / HERNESTO: MARCHIONE / BADENSI / CIVITAS PHORCESIS / F: FECIT
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== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Version vom 1. Mai 2018, 06:10 Uhr


Datei:Inschrifttafel 1538 von der ehemaligen Alten Kanzlei am Marktplatz in Pforzheim.jpg

Die Alte Kanzlei wurde 1538 von der Stadt Pforzheim am Marktplatz in Pforzheim erbaut.


Geschichte

Bartholomäus Sastrow, der in der alten Pforzheimer Kanzlei 1544 seine Lehrzeit verbrachte, spricht in seinen Memoiren von der "Cantzlei under in der Statt"[1] und im Gegensatz zum hochgelegenen Schloss. Erst 1558 wurde die Neue Kanzlei am Pforzheimer Schlossberg erbaut.

Beschreibung

Das Erdgeschoss hatte die Franzosenbrände überstanden. Es war massiv gebaut , die südöstliche Ecke war durch konkav gearbeitete Quader abgeschrägt, wie am Archivturm von 1553, am Schlachthaus von 1568 und am Ellmendigner Kirchenlanghaus von von 1521/23.[2]Die beiden Obergeschosse aus Fachwerk und das abgewalmte Dach wurde nach den Franzosenbränden neu erbaut.

Beschreibung der Inschriftentafel

Erhalten blieb die große Inschrifttafel im Stil der Renaissance aus dem Jahre 1538 von der ehemaligen Alten Kanzlei am Marktplatz in Pforzheim, sie befindet sich heute Schloß Eberstein. Die Inschrift besagt:

AN:M:D:XXXXVIII / PRINCIPE / HERNESTO: MARCHIONE / BADENSI / CIVITAS PHORCESIS / F: FECIT


Einzelnachweise

  1. Lacroix,Hirschfeld und Paeseler 1939, S. 370
  2. Lacroix,Hirschfeld und Paeseler 1939, S. 370

Literatur

  • Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1983, ISBN 978-3-8035-1225-3, S. 369-370.