Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Otto Klein: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 2: | Zeile 2: | ||
[[Datei:Westliche Karl-Friedrich-Straße 96-88 in Pforzheim (erbaut 1899 bis 1900 nach Entwürfen der Architekten Josef Roos, Oskar Berger und Christian Hering).png|thumb|300px|Westliche 96-88.]] |
[[Datei:Westliche Karl-Friedrich-Straße 96-88 in Pforzheim (erbaut 1899 bis 1900 nach Entwürfen der Architekten Josef Roos, Oskar Berger und Christian Hering).png|thumb|300px|Westliche 96-88.]] |
||
'''Otto Klein'''(1849-1904)<ref>Timm, S. 477.</ref> war ein Pforzheimer Architekt des [[Historismus]]. Klein war Mitglied im Gemeinderat und seit 1869 im Aufsichtsrat der Pforzheimer gemeinnützigen Baugesellschaft. Die Pforzheimer Baugesellschaft wurde unter Beteiligung von Fabrikanten und Bankiers im Jahre 1857 gegründet und war nach Heilbronn (1854) das früheste derartige Unternehmen in Südwestdeutschland. Klein war Bauunternehmer und ein langjähriges Mitglied der Pforzheimer Baukommission. Kleins Name ist mehrfach im Zusammenhang mit Themen des Arbeiterwohnungsbaues nachzuweisen.<ref>Timm, S. 356f.</ref> |
'''Otto Klein'''(1849-1904)<ref>Timm, S. 477.</ref> war ein Pforzheimer Architekt des [[Historismus]]. Klein war Mitglied im Gemeinderat und seit 1869 im Aufsichtsrat der Pforzheimer gemeinnützigen Baugesellschaft. Die Pforzheimer Baugesellschaft wurde unter Beteiligung von Fabrikanten und Bankiers im Jahre 1857 gegründet und war nach [[Stadtsiedlung Heilbronn|Heilbronn (1854)]] das früheste derartige Unternehmen in Südwestdeutschland. Klein war Bauunternehmer und ein langjähriges Mitglied der Pforzheimer Baukommission. Kleins Name ist mehrfach im Zusammenhang mit Themen des Arbeiterwohnungsbaues nachzuweisen.<ref>Timm, S. 356f.</ref> |
||
Version vom 26. April 2018, 06:07 Uhr


Otto Klein(1849-1904)[1] war ein Pforzheimer Architekt des Historismus. Klein war Mitglied im Gemeinderat und seit 1869 im Aufsichtsrat der Pforzheimer gemeinnützigen Baugesellschaft. Die Pforzheimer Baugesellschaft wurde unter Beteiligung von Fabrikanten und Bankiers im Jahre 1857 gegründet und war nach Heilbronn (1854) das früheste derartige Unternehmen in Südwestdeutschland. Klein war Bauunternehmer und ein langjähriges Mitglied der Pforzheimer Baukommission. Kleins Name ist mehrfach im Zusammenhang mit Themen des Arbeiterwohnungsbaues nachzuweisen.[2]
Werke
- 1873, Blumenthalstraße 17-19, Entwurf Otto Klein für den Bauunternehmer Adam Hildebrand.[3]
Geschichte
Die Gründerzeit und die Jahrhundertwende leiteten einen großen Bauboom ein.[4] Die Ansprüche an repräsentative Fassaden stiegen zunehmend an.[4] Daher fanden nun Architekten aus der Region ein reiches Betätigungsfeld.[4] Sie stammten aus dem Bauhandwerk und hatten ihre architektonische Ausbildung an einer der Baugewerkeschulen in Karlsruhe oder Stuttgart genossen: Carl Hamm,[5] Alexander Geist junior,[6] Christian Hering, Otto Klein,[7] Hermann Neutz,[8] Albert Rau[9] und Josef Roos.[4] So war die Innenstadt bis zum Luftangriff auf Pforzheim „stark von der Architektur des Historismus geprägt.“[10] Christoph Timm erklärt wie wichtig diese Bauten für Pforzheim waren: „Wie selbstbewusst man sich mit den Bauwerken jener Epoche identifizierte, zeigen die zahlreichen Ansichtskarten, die aus der Goldstadt in alle Welt gingen.“[10]
Einzelnachweise
- ↑ Timm, S. 477.
- ↑ Timm, S. 356f.
- ↑ Timm, S. 476.
- ↑ 4,0 4,1 4,2 4,3 Timm 2004, S. 83.
- ↑ Timm, 83, 136, 148, 379, 392, 397, 399, 471-473, 595, 596.
- ↑ Timm, 62, 83, 132, 309, 473, 552,556,559,565, 575, 578, 579, 590, 595.
- ↑ Timm, 49, 83, 85, 190, 356, 476, 477.
- ↑ Timm, 83, 289, 309, 355, 436, 469, 523.
- ↑ Timm, 83, 306, 395, 396, 561.
- ↑ 10,0 10,1 Timm 2004, S. 85.
Literatur
- Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004.