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Josef Roos: Unterschied zwischen den Versionen

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== Werke ==
* 1907, Eutinger Straße 37, Entwurf Carl Hamm für den Fabrikanten Adolf Mohr.<ref>Timm, S. 136.</ref>
* 1907, Zeppelinstraße 21, Entwurf Carl Hamm für den Gastwirt Robert Schofer.<ref>Timm, S. 148-149.</ref>
* 1902, Nebeniusstraße 4/6, Entwurf Carl Hamm & Heinrich Klingenfuß auf eigene Rechnung.<ref>Timm, S. 379.</ref>


* 1902, Schwarzwaldstraße 36/38, Entwurf Carl Hamm für Robert Haug, Schreiner-Witwe.<ref>Timm, S. 399.</ref>

* 1901, Bismarckstraße 10, Entwurf Carl Hamm & Heinrich Klingenfuß für die Bauunternehmer Wörner, Lansche und Visel.<ref>Timm, S. 471.</ref>
* 1906, Bismarckstraße 20, Entwurf Carl Hamm für den Bauunternehmer Alexander Geist senior.<ref>Timm, S. 472-473.</ref>

* 1906, Zähringerallee 27/29, Entwurf Carl Hamm auf eigene Rechnung für sich selbst und seinen Schwager, den Bildhauer Gustav Schultheiß erbaut.<ref>Timm, S. 595-596.</ref>

== Geschichte ==
Die Gründerzeit und die Jahrhundertwende leiteten einen großen Bauboom ein.<ref name="Timm_83">Timm 2004, S. 83.</ref> Die Ansprüche an repräsentative Fassaden stiegen zunehmend an.<ref name="Timm_83"/> Daher fanden nun Architekten aus der Region ein reiches Betätigungsfeld.<ref name="Timm_83"/> Sie stammten aus dem Bauhandwerk und hatten ihre architektonische Ausbildung an einer der Baugewerkeschulen in Karlsruhe oder Stuttgart genossen: Carl Hamm,<ref>Timm, 83, 136, 148, 379, 392, 397, 399, 471-473, 595, 596.</ref> [[Alexander Geist junior]],<ref>Timm, 62, 83, 132, 309, 473, 552,556,559,565, 575, 578, 579, 590, 595.</ref> [[Christian Hering]], [[Otto Klein]],<ref>Timm, 49, 83, 85, 190, 356, 476, 477.</ref> [[Hermann Neutz]],<ref>Timm, 83, 289, 309, 355, 436, 469, 523.</ref> [[Albert Rau]]<ref>Timm, 83, 306, 395, 396, 561.</ref> und [[Josef Roos]].<ref name="Timm_83"/> So war die Innenstadt bis zum Luftangriff auf Pforzheim „stark von der Architektur des Historismus geprägt.“<ref name="Timm_85"/> Christoph Timm erklärt wie wichtig diese Bauten für Pforzheim waren: „Wie selbstbewusst man sich mit den Bauwerken jener Epoche identifizierte, zeigen die zahlreichen Ansichtskarten, die aus der Goldstadt in alle Welt gingen.“<ref name="Timm_85">Timm 2004, S. 85.</ref>


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
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== Literatur ==
== Literatur ==
* Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004.
* Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004.



[[Kategorie:Pforzheim]]
[[Kategorie:Architekt]]

Version vom 25. April 2018, 18:51 Uhr

Josef Roos war ein Pforzheimer Architekt des Historismus.[1]


Werke

  • 1907, Eutinger Straße 37, Entwurf Carl Hamm für den Fabrikanten Adolf Mohr.[2]
  • 1907, Zeppelinstraße 21, Entwurf Carl Hamm für den Gastwirt Robert Schofer.[3]
  • 1902, Nebeniusstraße 4/6, Entwurf Carl Hamm & Heinrich Klingenfuß auf eigene Rechnung.[4]
  • 1902, Schwarzwaldstraße 36/38, Entwurf Carl Hamm für Robert Haug, Schreiner-Witwe.[5]
  • 1901, Bismarckstraße 10, Entwurf Carl Hamm & Heinrich Klingenfuß für die Bauunternehmer Wörner, Lansche und Visel.[6]
  • 1906, Bismarckstraße 20, Entwurf Carl Hamm für den Bauunternehmer Alexander Geist senior.[7]
  • 1906, Zähringerallee 27/29, Entwurf Carl Hamm auf eigene Rechnung für sich selbst und seinen Schwager, den Bildhauer Gustav Schultheiß erbaut.[8]

Geschichte

Die Gründerzeit und die Jahrhundertwende leiteten einen großen Bauboom ein.[9] Die Ansprüche an repräsentative Fassaden stiegen zunehmend an.[9] Daher fanden nun Architekten aus der Region ein reiches Betätigungsfeld.[9] Sie stammten aus dem Bauhandwerk und hatten ihre architektonische Ausbildung an einer der Baugewerkeschulen in Karlsruhe oder Stuttgart genossen: Carl Hamm,[10] Alexander Geist junior,[11] Christian Hering, Otto Klein,[12] Hermann Neutz,[13] Albert Rau[14] und Josef Roos.[9] So war die Innenstadt bis zum Luftangriff auf Pforzheim „stark von der Architektur des Historismus geprägt.“[15] Christoph Timm erklärt wie wichtig diese Bauten für Pforzheim waren: „Wie selbstbewusst man sich mit den Bauwerken jener Epoche identifizierte, zeigen die zahlreichen Ansichtskarten, die aus der Goldstadt in alle Welt gingen.“[15]

Einzelnachweise

  1. Timm, S. 83, 84, 135, 316, 318, 319, 353, 31, 466, 485, 550 560, 594, 598.
  2. Timm, S. 136.
  3. Timm, S. 148-149.
  4. Timm, S. 379.
  5. Timm, S. 399.
  6. Timm, S. 471.
  7. Timm, S. 472-473.
  8. Timm, S. 595-596.
  9. 9,0 9,1 9,2 9,3 Timm 2004, S. 83.
  10. Timm, 83, 136, 148, 379, 392, 397, 399, 471-473, 595, 596.
  11. Timm, 62, 83, 132, 309, 473, 552,556,559,565, 575, 578, 579, 590, 595.
  12. Timm, 49, 83, 85, 190, 356, 476, 477.
  13. Timm, 83, 289, 309, 355, 436, 469, 523.
  14. Timm, 83, 306, 395, 396, 561.
  15. 15,0 15,1 Timm 2004, S. 85.

Literatur

  • Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004.