Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Karl Ludwig Hamm: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Henriette (Diskussion | Beiträge)
Henriette (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
'''Carl Hamm''' (1874-1919)<ref>Timm, S. 136, 379.</ref> war ein Pforzheimer Architekt des [[Historismus]].<ref>Timm, S. 83, 136, 148, 379, 392, 397, 399, 471-473, 595, 596.</ref> Christoph Timm bezeichnet Hamm als lokalen „Meister der [[Neogotik]]“<ref>Timm, S. 136.</ref>, der „einige Bauten von kunsthandwerklichen Rang“ <ref>Timm, S. 136.</ref> schuf
'''Carl Hamm''' (1874-1919)<ref>Timm, S. 136, 379.</ref> war ein Pforzheimer Architekt des [[Historismus]].<ref>Timm, S. 83, 136, 148, 379, 392, 397, 399, 471-473, 595, 596.</ref> Christoph Timm bezeichnet Hamm als lokalen „Meister der [[Neogotik]]“<ref>Timm, S. 136.</ref>, der „einige Bauten von kunsthandwerklichen Rang“ <ref>Timm, S. 136.</ref> schuf. Er arbeitete in einer Bürogemeinschaft [[Carl Hamm & Heinrich Klingenfuß]]. Das Gebäude Zähringerallee 27/29 zeigt das Wappen der Familie Hamm. Er arbeitete zusammen mit seinem Schwager, dem Bildhauer [[Gustav Schultheiß]]. Zusammen mit Schultheiß entstand das Gebäude Zähringerallee 27/29 als ein „lokales Meisterwerk der späten Neogotik, mit dem er an das Bild altstadttypischer Bürgerhäuser anknüpfte.“ <ref>Timm, S. 596.</ref>


== Werke ==
== Werke ==
* 1907, Eutinger Straße 37, Entwurf Carl Hamm für den Fabrikanten Adolf Mohr.<ref>Timm, S. 136.</ref>
* 1907, Eutinger Straße 37, Entwurf Carl Hamm für den Fabrikanten Adolf Mohr.<ref>Timm, S. 136.</ref>
* 1907, Zeppelinstraße 21, Entwurf Carl Hamm für den Gastwirt Robert Schofer.<ref>Timm, S. 148-149.</ref>
* 1907, Zeppelinstraße 21, Entwurf Carl Hamm für den Gastwirt Robert Schofer.<ref>Timm, S. 148-149.</ref>
* 1902, Nebeniusstraße 4/6, Entwurf Carl Hamm zusammen mit Heinrich Klingenfuß auf eigene Rechnung.<ref>Timm, S. 379.</ref>
* 1902, Nebeniusstraße 4/6, Entwurf Carl Hamm & Heinrich Klingenfuß auf eigene Rechnung.<ref>Timm, S. 379.</ref>

* 1902, Schwarzwaldstraße 36/38, Entwurf Carl Hamm für Robert Haug, Schreiner-Witwe.<ref>Timm, S. 399.</ref>

* 1901, Bismarckstraße 10, Entwurf Carl Hamm & Heinrich Klingenfuß für die Bauunternehmer Wörner, Lansche und Visel.<ref>Timm, S. 471.</ref>
* 1906, Bismarckstraße 20, Entwurf Carl Hamm für den Bauunternehmer Alexander Geist senior.<ref>Timm, S. 472-473.</ref>

* 1906, Zähringerallee 27/29, Entwurf Carl Hamm auf eigene Rechnung für sich selbst und seinen Schwager, den Bildhauer Gustav Schultheiß erbaut.<ref>Timm, S. 595-596.</ref>


== Geschichte ==
== Geschichte ==

Version vom 25. April 2018, 18:13 Uhr

Carl Hamm (1874-1919)[1] war ein Pforzheimer Architekt des Historismus.[2] Christoph Timm bezeichnet Hamm als lokalen „Meister der Neogotik[3], der „einige Bauten von kunsthandwerklichen Rang“ [4] schuf. Er arbeitete in einer Bürogemeinschaft Carl Hamm & Heinrich Klingenfuß. Das Gebäude Zähringerallee 27/29 zeigt das Wappen der Familie Hamm. Er arbeitete zusammen mit seinem Schwager, dem Bildhauer Gustav Schultheiß. Zusammen mit Schultheiß entstand das Gebäude Zähringerallee 27/29 als ein „lokales Meisterwerk der späten Neogotik, mit dem er an das Bild altstadttypischer Bürgerhäuser anknüpfte.“ [5]

Werke

  • 1907, Eutinger Straße 37, Entwurf Carl Hamm für den Fabrikanten Adolf Mohr.[6]
  • 1907, Zeppelinstraße 21, Entwurf Carl Hamm für den Gastwirt Robert Schofer.[7]
  • 1902, Nebeniusstraße 4/6, Entwurf Carl Hamm & Heinrich Klingenfuß auf eigene Rechnung.[8]
  • 1902, Schwarzwaldstraße 36/38, Entwurf Carl Hamm für Robert Haug, Schreiner-Witwe.[9]
  • 1901, Bismarckstraße 10, Entwurf Carl Hamm & Heinrich Klingenfuß für die Bauunternehmer Wörner, Lansche und Visel.[10]
  • 1906, Bismarckstraße 20, Entwurf Carl Hamm für den Bauunternehmer Alexander Geist senior.[11]
  • 1906, Zähringerallee 27/29, Entwurf Carl Hamm auf eigene Rechnung für sich selbst und seinen Schwager, den Bildhauer Gustav Schultheiß erbaut.[12]

Geschichte

Die Gründerzeit und die Jahrhundertwende leiteten einen großen Bauboom ein.[13] Die Ansprüche an repräsentative Fassaden stiegen zunehmend an.[13] Daher fanden nun Architekten aus der Region ein reiches Betätigungsfeld.[13] Sie stammten aus dem Bauhandwerk und hatten ihre architektonische Ausbildung an einer der Baugewerkeschulen in Karlsruhe oder Stuttgart genossen: Carl Hamm,[14] Alexander Geist junior,[15] Christian Hering, Otto Klein,[16] Hermann Neutz,[17] Albert Rau[18] und Josef Roos.[13] So war die Innenstadt bis zum Luftangriff auf Pforzheim „stark von der Architektur des Historismus geprägt.“[19] Christoph Timm erklärt wie wichtig diese Bauten für Pforzheim waren: „Wie selbstbewusst man sich mit den Bauwerken jener Epoche identifizierte, zeigen die zahlreichen Ansichtskarten, die aus der Goldstadt in alle Welt gingen.“[19]

Einzelnachweise

  1. Timm, S. 136, 379.
  2. Timm, S. 83, 136, 148, 379, 392, 397, 399, 471-473, 595, 596.
  3. Timm, S. 136.
  4. Timm, S. 136.
  5. Timm, S. 596.
  6. Timm, S. 136.
  7. Timm, S. 148-149.
  8. Timm, S. 379.
  9. Timm, S. 399.
  10. Timm, S. 471.
  11. Timm, S. 472-473.
  12. Timm, S. 595-596.
  13. 13,0 13,1 13,2 13,3 Timm 2004, S. 83.
  14. Timm, 83, 136, 148, 379, 392, 397, 399, 471-473, 595, 596.
  15. Timm, 62, 83, 132, 309, 473, 552,556,559,565, 575, 578, 579, 590, 595.
  16. Timm, 49, 83, 85, 190, 356, 476, 477.
  17. Timm, 83, 289, 309, 355, 436, 469, 523.
  18. Timm, 83, 306, 395, 396, 561.
  19. 19,0 19,1 Timm 2004, S. 85.

Literatur

  • Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004.