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Friedrich Katz: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Ein besonderes Anliegen war für Katz die Kulturpolitik. Unter seiner Leitung wurde die Finanzierung für den Umbau im [[Osterfeldschule|Osterfeld]] zum Stadttheater angeleiert.
Ein besonderes Anliegen war für Katz die Kulturpolitik. Unter seiner Leitung wurde die Finanzierung für den Umbau im [[Osterfeldschule|Osterfeld]] zum Stadttheater angeleiert.


Am [[26. Mai]] [[1946]] wurde er zum ersten demokratisch gewählten Bürgermeister nach in Pforzheim. Damals noch vom Stadtrat gewählt, nicht wie heute in einer Direktwahl durch die Bevölkerung. Als erster Bürgermeister stand ihm dann Dr. [[Johann Peter Brandenburg]] und als zweiter Bürgermeister [[Carl Hölzle]] zur Seite. Im Mai [[1947]] wurde Oberbürgermeister Katz im Stadtrat das Misstrauen ausgesprochen, und er kündigte seine Stelle.
Am [[26. Mai]] [[1946]] wurde er zum ersten demokratisch gewählten Bürgermeister nach 1945 in Pforzheim; damals noch vom Stadtrat gewählt, nicht wie heute in einer Direktwahl durch die Bevölkerung. Als erster Bürgermeister stand ihm dann Dr. [[Johann Peter Brandenburg]] und als zweiter Bürgermeister [[Carl Hölzle]] zur Seite. Im Mai [[1947]] wurde Oberbürgermeister Katz im Stadtrat das Mißtrauen ausgesprochen, und er kündigte seine Stelle.


Seine Tochter Marianne Pross veröffentlichte später seine Tagebücher aus der Zeit als Bürgermeister.
Seine Tochter Marianne Pross veröffentlichte später seine Tagebücher aus der Zeit als Bürgermeister.

Version vom 21. Mai 2017, 03:09 Uhr

Friedrich Adolf Katz war vom 23. Juli 1945 bis zu seinem Rücktritt am 31. Juli 1947 Oberbürgermeister von Pforzheim.

Friedrich Adolf Katz wurde 1883 in Markirch im Elsass geboren. Nach dem Abitur 1910 in Kolmar machte er in Straßburg eine Banklehre. Bei Kriegsausbruch 1914 meldete er sich als Freiwilliger. Nach dem Krieg hatte er wechselnde Anstellungen in verschiedenen Städten, bis er 1927 Bankdirektor in Villingen wurde. Ab 1935 war er dann in Pforzheim Direktor der Deutschen Bank.

Katz war schon zweifacher Witwer als er 1937 Dr. Ruth Blos heiratete.

Neben Katz als Oberbürgermeister waren erster Bürgermeister Dr. Hellmuth Müller und als zweiter Bürgermeister E. Gustav Kuhle von der amerikanischen Militärregierung eingesetzt.

Ein besonderes Anliegen war für Katz die Kulturpolitik. Unter seiner Leitung wurde die Finanzierung für den Umbau im Osterfeld zum Stadttheater angeleiert.

Am 26. Mai 1946 wurde er zum ersten demokratisch gewählten Bürgermeister nach 1945 in Pforzheim; damals noch vom Stadtrat gewählt, nicht wie heute in einer Direktwahl durch die Bevölkerung. Als erster Bürgermeister stand ihm dann Dr. Johann Peter Brandenburg und als zweiter Bürgermeister Carl Hölzle zur Seite. Im Mai 1947 wurde Oberbürgermeister Katz im Stadtrat das Mißtrauen ausgesprochen, und er kündigte seine Stelle.

Seine Tochter Marianne Pross veröffentlichte später seine Tagebücher aus der Zeit als Bürgermeister.

Literatur

  • Marianne Pross: "Die Einschläge kommen näher". Aus den Tagebüchern 1943–1945 von Friedrich Adolf Katz, 1945–1947 Oberbürgermeister der Stadt Pforzheim. Erschienen als Band 2 der Reihe Pforzheimer Hefte, Pforzheim 1995 ISBN 3-9803529-8-6

Quellen

  • Hans Georg Zier: Geschichte der Stadt Pforzheim. Stuttgart: Theiss, 1982, ISBN 3-8062-0234-6, S. 362
  • Heide Hammel; Und neues Leben blüht aus den Ruinen, Der Kulturelle Wiederaufbau in Pforzheim 1945- 1949; Verlag Regionalkultur ISBN 3-89735-224-9