Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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'''Friedrich Rücklin''' (* 16.September [[1830]] Seefelden bei Mühlheim/Baden; † 12.November [[1905]] in {{gestorben in|Pfrozheim}}) Rektor der Pforzheimer Gewerbeschule. |
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Als Volksschullehrer im Seminar ausgebildet, hatte Rücklin nach kurzer Lehrertätigkeit das Polytechnikum in [[Karlsruhe]] bezogen, um das Ingenieurfach zu studieren. Nach mehrjähriger praktischer Arbeit in einer Fabrik in Emmendingen trat er in den Gewerbeschuldienst. Zuerst wirkte er in St. Georgen, sodann in Schopfheim, bis er an die hiesige Gewerbeschule kam, und zwar zunächst als zweiter Lehrer neben dem damaligen Rektor Huber. |
Als Volksschullehrer im Seminar ausgebildet, hatte Rücklin nach kurzer Lehrertätigkeit das Polytechnikum in [[Karlsruhe]] bezogen, um das Ingenieurfach zu studieren. Nach mehrjähriger praktischer Arbeit in einer Fabrik in Emmendingen trat er in den Gewerbeschuldienst. Zuerst wirkte er in St. Georgen, sodann in Schopfheim, bis er an die hiesige Gewerbeschule kam, und zwar zunächst als zweiter Lehrer neben dem damaligen Rektor Huber. |
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Version vom 29. Mai 2017, 13:52 Uhr

Friedrich Rücklin (* 16.September 1830 Seefelden bei Mühlheim/Baden; † 12.November 1905 in Pfrozheim) Rektor der Pforzheimer Gewerbeschule.
Als Volksschullehrer im Seminar ausgebildet, hatte Rücklin nach kurzer Lehrertätigkeit das Polytechnikum in Karlsruhe bezogen, um das Ingenieurfach zu studieren. Nach mehrjähriger praktischer Arbeit in einer Fabrik in Emmendingen trat er in den Gewerbeschuldienst. Zuerst wirkte er in St. Georgen, sodann in Schopfheim, bis er an die hiesige Gewerbeschule kam, und zwar zunächst als zweiter Lehrer neben dem damaligen Rektor Huber.
Länger als ein volles Menschenalter, 36 Jahre lang, wirkte er an dieser Schule, 19 Jahre als Lehrer und 17 Jahre als Vorstand. Sein besonderer Verdienst ist die Durchführung der Trennung des Unterrichts nach den verschiedenen Berufszweigen und die Schaffung einer neuen Abteilung für Elektrotechniker. Auch die Gründung einer eigenen Goldschmiedschule hat er angeregt; eine solche besteht jetzt unter der Leitung seines Sohnes Rudolf Rücklin.
Über gewerbliches Schulwesen hat Rücklin einige namhafte Schriften veröffentlicht, so „Die Volksgewerbeschule“, „Der Kleinfabrikationsbetrieb“ u. a. m. Vom Großherzog erhielt er mehrere Ordensauszeichnungen.
Literatur
- Geschichte der Stadt Pforzheim von Alois Stolz 1900