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Holzbachtal: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Datei:Straße in Richtung Marxzell.jpg|thumb|Das Holzbachtal zwischen Langenalb Richtung Marxzell]]
Das '''Holzbachtal''' ist das Tal des [[Holzbach]]es. Es erstreckt sich vom Naturschutzgebiet östlich von [[Neusatz]] bis zur Mündung des Holzbaches in den [[Maisenbach (Fluss)|Maisenbach]] beim Gasthaus [[Maisenmühle]] und liegt auf der Gemarkung des [[Straubenhardt]]er Teilortes [[Langenalb]]. Dessen Ortsteil Holzbachtal besteht aus den im Tal gelegenen Gebäuden.
Das '''Holzbachtal''' ist das Tal des [[Holzbach]]es. Es erstreckt sich vom Naturschutzgebiet östlich von [[Neusatz]] bis zur Mündung des Holzbaches in den [[Maisenbach (Fluss)|Maisenbach]] beim Gasthaus [[Maisenmühle]] und liegt auf der Gemarkung des [[Straubenhardt]]er Teilortes [[Langenalb]]. Dessen Ortsteil Holzbachtal besteht aus den im Tal gelegenen Gebäuden.



Aktuelle Version vom 1. November 2013, 14:44 Uhr

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Das Holzbachtal zwischen Langenalb Richtung Marxzell

Das Holzbachtal ist das Tal des Holzbaches. Es erstreckt sich vom Naturschutzgebiet östlich von Neusatz bis zur Mündung des Holzbaches in den Maisenbach beim Gasthaus Maisenmühle und liegt auf der Gemarkung des Straubenhardter Teilortes Langenalb. Dessen Ortsteil Holzbachtal besteht aus den im Tal gelegenen Gebäuden.

Geschichte

Das Holzbachtal stellte eines der mühlenreichsten Täler des Nordschwarzwaldes dar. Auf 4 km reihten sich neun Mühlen auf. Die erste Mühle, die Maisenmühle wird erstmals urkundlich 1483 erwähnt und war Mahlmühle der umliegenden Dörfer. Doch im Zuge der forstlichen und holzwirtschaftlichen Erschließung der Wälder auf Grund der Bauholznachfrage im waldarmen Umland des Schwarzwaldes kam es auch im Holzbachtal zur Anlage von Sägmühlen. Es waren Genossenschafts-, Bauern-, Teilhaber-, oder Herrschaftssägmühlen. Für ihre Konzentration gerade im Holzbach- und dem anschließenden Maisenbachtal und ihren wirtschaftlichen Aufschwung im 18. und 19. Jahrhundert werden folgende Ursachen angesehen:

  • die Zugehörigkeit des Tales zur Herrschaft Baden-Durlach und die ehrgeizigen Baupläne des Markgrafen
  • das Fehlen der Flößerei im Albtal, wodurch das Holz auf dem Landwege abtransportiert werden musste; günstige Lage des Holzbachtales; bequemer Transport des Holzes über die Hochfläche bis Durlach
  • die Holzreserven der angrenzenden Wälder
  • der Wasserreichtum der Bäche
  • die Tatsache, dass sich im Holzbachtal württembergische Säger niederließen, deren Gewerbefleiß den wirtschaftlichen Aufschwung im 19. Jahrhundert einleitete

Seit Mitte der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts stagniert die Nachfrage nach Holz, was den Rückgang des Mühlengewerbes nach sich zog. Im Holzbachtal haben einige Sägmühlen ihre Tätigkeiten eingeschränkt, die Räumlichkeiten vermietet, oder sie haben die Sägerei völlig aufgegeben und die Gebäude einer neuen Nutzung zugeführt.

Wirtschaft

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