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Markgraf [[Ernst I. von Baden-Durlach]] führt [[1535]] in seiner [[Markgrafschaft Baden-Durlach|Markgrafschaft]] den Protestantismus ein. Von dieser Zeit an waren [[Pforzheim]] und ein Großteil der Gebiete des heutigen [[Enzkreis]]es protestantisch. Damit war die Auflösung von Klöstern verbunden, siehe beispielsweise das [[Waldbrüderhaus Illingen]]. Die [[Zisterzienser]]abtei [[Kloster Maulbronn]] gehörte zu [[Württemberg]]. |
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== Auswirkungen auf Württemberg == |
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Version vom 31. August 2006, 05:54 Uhr
Reformation bezeichnet die im 16. Jahrhundert von Martin Luther, Johannes Calvin und Huldrych Zwingli angestoßene Erneuerungsbewegung im Christentum.
Auswirkungen auf Baden
Markgraf Ernst I. von Baden-Durlach führt 1535 in seiner Markgrafschaft den Protestantismus ein. Von dieser Zeit an waren Pforzheim und ein Großteil der Gebiete des heutigen Enzkreises protestantisch. Damit war die Auflösung von Klöstern verbunden, siehe beispielsweise das Waldbrüderhaus Illingen. Die Zisterzienserabtei Kloster Maulbronn gehörte zu Württemberg.
Auswirkungen auf Württemberg
Im Herzogtum Wirtemberg führte Herzog Ulrich von Württemberg den protestantischen Glauben 1534 ein. Dies hatte zum Beispiel zur Folge, dass das Kloster Maulbronn 1558 aufgelöst bzw. in eine evangelische Institution umgewandelt wurde, siehe auch Evangelisch-theologisches Seminar Maulbronn. Die meisten Klöster im heutigen Landkreis Calw wurden ebenfalls in dieser Zeit aufgelöst (Datum der Auflösung in Klammern):
- Franziskanerinnenkloster Altbulach, (1535)
- Dominikanerinnenkloster Altburg, (1535)
- Augustinerinnenkloster Calw, (1555)
- Franziskanerinnenkloster Effringen, (1534)
- Zisterzienserabtei Herrenalb, (1536)
- Benediktinerabtei Hirsau, (1534/35)
- Dominikanerinnenkloster Nagold, (1554)
- Dominikanerinnenkloster Reutin, (1575)
- Dominikanerinnenkloster Wildberg, (1566)