Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Hermann Gesell: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Beckhpi (Diskussion | Beiträge)
Beckhpi (Diskussion | Beiträge)
Zeile 17: Zeile 17:
=== Einzelnachweise ===
=== Einzelnachweise ===
<references/>
<references/>
{{SORTIERUNG:Gesell, Hermann}}
[[Kategorie:Mann]]
[[Kategorie:Pforzheimer]]
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]
[[Kategorie:Wirtschaft (Person)]]

*{{Pforzheimer Anzeigenblatt vom 22. Mai 1944}}
{{SORTIERUNG:Gesell, Hermann}}
{{SORTIERUNG:Gesell, Hermann}}

Version vom 30. November 2012, 16:15 Uhr

Hermann Gesell (* 22. Mai 1844 in Pforzheim; † 19. November 1934 in Pforzheim[1]) war ein Pforzheimer Fabrikant aus einer alteingesessenen Pforzheimer Familie.

Hermann Gesell war ab 1876 im Pforzheimer Stadtrat. Von 1878 bis 1885 war er Landtagsabgeordneter, und ab 1887 Mitglied im Bürgerausschuß der Stadt Pforzheim. Ab 1886 war Herman Gesell Mitglied in der Handelskammer und bis 1924 deren Präsident. Von 1893 bis 1896 war Gesell Mitglied im geschäftsführenden Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, dessen Obmann er dann von 1896 bis 1919 war. 1891 war er Mitbegründer und Vorsitzender des Krankenhauses Siloah. Zeitweise war er auch Vorsitzender des ev. Diakonissenvereins.

Die Villa des Fabrikanten stand etwa an Stelle der heutigen Goldschmiedeschule. Der Gesellsche Park unterhalb der Schule war der Park der Villa.

Ehrungen

Nach Hermann Gesell wurden der Gesellsche Park und die Gesellstraße benannt.

Zum 100. Geburtstag von Hermann Gesell veröffentlichte der Pforzheimer Anzeiger am 22. Mai 1944 folgenden Artikel:

Am heutigen Tage verzeichnet die Pforzheimer Chronik den 100. Geburtstag eines Mannes, der zu den unermüdlichen Förderern unserer Stadt gezählt wird: Kommerzienrat Hermann Gesell wurden am 22. Mai 1844 hier geboren und starb im November 1934 im 91. Lebensjahr. Dieser hochangesehene Mitbürger, der fast ein Jahrhundert Pforzheimer Geschichte erlebt hat, stammte aus einer alteingesessenen Familie. Sein Vater war einer der ersten, der das Augenmerk der einheimischen Industrie auf den Ausfuhrhandel lenkte und Vertreter nach Übersee entsandte. Schon in jungen Jahren beteiligte sich Hermann Gesell rege am öffentlichen Leben der Stadt. Er wurde als 32jähriger 1876 in den Stadtrat gewählt und als Abgeordneter in den badischen Landtag entsandt, dem er sieben Jahre angehörte. Seit 1896 war er Obmann der Stadtverordneten-Versammlung. Hermann Gesell hat in weitblickender Weise auf die Entwicklung Pforzheims eingewirkt. Besonders hat er sich um die fortschrittliche Lösung technischer Fragen im Gemeinwesen gekümmert, z. B. um die Wasser-, Gas- und Stromversorgung, die Kanalisation und die Straßenbahn. Auch ist er der Gründer des Krankenhauses Siloah. Als die stärkste Stütze des damaligen Oberbürgermeisters Habermehl hat Hermann Gesell die Entwicklung seiner Vaterstadt vom kleinen Landstädtchen zur weltbekannten Industriestadt miterlebt und mitgestaltet. Die Straße hinterm dem Städt. Krankenhaus, die zum Buckenberg hinaufführt, wurde nach ihm Hermann-Gesell-Straße benannt.

Quellen

  • Ulf Rathje: Die Pforzheimer Straßennamen – Materialien zur Stadtgeschichte 22, Herausgegeben vom Stadtarchiv Pforzheim (2009), Verlag Regionalkultur ISBN 978-3-89735-589-7

Einzelnachweise

  1. Eintrag Gesell, Hermann Friedrich (Identifikations-Nr. 507736) in der Personendatenbank der Landesbibliographie Baden-Württemberg online, abgerufen am 19. April 2010