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Mettenbach: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Mettenbach entspringt südlich von [[Corres]]. Die Flur des Oberlaufs trägt ungewöhnlicherweise den Namen ''Gründelbach'' (vgl. auch die südlichere Flur "Böser Grund"). Südlich des Hürstwaldes vereint er sich mit dem [[Gründelbach]]. Dieser bringt die größere Fließlänge mit und hält zudem die Fließrichtung bei. Es ist mit Blick auf den Flurnamen daher ein Namenstausch in der jüngeren Geschichte anzunehmen. Am westlichen Ortsrand von [[Ötisheim]] mündet er in den Erlenbach. |
Der Mettenbach entspringt südlich von [[Corres]]. Die Flur des Oberlaufs trägt ungewöhnlicherweise den Namen ''Gründelbach'' (vgl. auch die südlichere Flur "Böser Grund"). Südlich des Hürstwaldes vereint er sich mit dem [[Gründelbach]]. Dieser bringt die größere Fließlänge mit und hält zudem die Fließrichtung bei. Es ist mit Blick auf den Flurnamen daher ein Namenstausch in der jüngeren Geschichte anzunehmen. Noch in der Oberamtsbeschreibung von 1870 wird der Mettenbach als ''Gründelbach'' bezeichnet.<ref>Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Maulbronn. Stuttgart 1870. S. 15</ref> Am westlichen Ortsrand von [[Ötisheim]] mündet er in den Erlenbach. |
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== Etymologie == |
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Aktuelle Version vom 2. Oktober 2012, 15:59 Uhr
Der Mettenbach ist ein rechter Zufluss des Erlenbachs. Er ist 1,802 km lang und hat ein Einzugsgebiet von 3,416 km².
Allgemeines
Der Mettenbach entspringt südlich von Corres. Die Flur des Oberlaufs trägt ungewöhnlicherweise den Namen Gründelbach (vgl. auch die südlichere Flur "Böser Grund"). Südlich des Hürstwaldes vereint er sich mit dem Gründelbach. Dieser bringt die größere Fließlänge mit und hält zudem die Fließrichtung bei. Es ist mit Blick auf den Flurnamen daher ein Namenstausch in der jüngeren Geschichte anzunehmen. Noch in der Oberamtsbeschreibung von 1870 wird der Mettenbach als Gründelbach bezeichnet.[1] Am westlichen Ortsrand von Ötisheim mündet er in den Erlenbach.
Etymologie
Eine Etymologie zum Mettenbach selbst fehlt. Der gleichnamige Bachname bei Messkirch wird als Nebenform zu "Mettelbach" betrachtet. Mettel wiederum ist eine dialektale Nebenform von Mittel, wie neder zu nider.[2] Otto Springer erklärt die n-Form von ahd. metamo "mittlere(r)" mit Abschliff des auslautenden /m/ zu /n/. [3] Demnach ist der Mettenbach der "mittlere Bach". Tatsächlich mündet er in den Erlenbach, nachdem dieser etwa die Hälfte seiner Gesamtlänge erreicht hat.