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Goldstadt: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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== Institutionen ==
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*[[1768]] entsteht die erste Gewerbeschule der Welt, die Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule, als Ausbildungsort für alle Schmuck- und Uhrenberufe.
*[[1768]] entsteht die erste Gewerbeschule der Welt, die [[Goldschmiedeschule]] mit Uhrmacherschule, als Ausbildungsort für alle Schmuck- und Uhrenberufe.
*In dem [[1958]]-[[1961]] erbauten [[Reuchlinhaus]] wird das [[Schmuckmuseum]] eingerichtet.
*In dem [[1958]]-[[1961]] erbauten [[Reuchlinhaus]] wird das [[Schmuckmuseum]] eingerichtet.
*Anfang der [[1990er]] Jahre wird das [[Schmucktechnologisches Institut|Schmucktechnologische Institut]] an der [[Hochschule Pforzheim|Fachhochschule für Gestaltung, Wirtschaft und Technik]] eröffnet.
*Anfang der [[1990er]] Jahre wird das [[Schmucktechnologisches Institut|Schmucktechnologische Institut]] an der [[Hochschule Pforzheim|Fachhochschule für Gestaltung, Wirtschaft und Technik]] eröffnet.

Version vom 15. September 2006, 10:11 Uhr

Goldstadt ist der Beiname Pforzheims.

Es gab zwar schon im Spätmittelalter eine Goldschmiedezunft in Pforzheim, die aber durch die Aufgabe der Residenz und durch die Kriegswirren des 17. Jahrhunder ihr Ende fand. Mit der Errichtung einer Taschenuhrenfabrik im Jahr 1767, im damaligen Waisenhaus legt Markgraf Karl Friedrich von Baden den Grundstein zur Schmuckindustrie in Pforzheim. Nach und nach wurde die Produktpalette zuerst um feine Stahlwaren und dann um Juwelen und Goldwaren erweitert.

1913 hat die Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie mit fast 37.500 Personen die in 520 Betrieben beschäftigt sind ihren Höchststand erreicht, der seither auch nicht mehr erreicht wurde.

Heute arbeiten immer noch über 11.000 Arbeitnehmer in der Schmuck- und Uhrenindustrie in Pforzheim und dem Enzkreis. Etwa 70 % des Umsatzes der deutschen Schmuck- und Silberwarenindustrie werden in Pforzheim erwirtschaftet. Rund 80 % des von Deutschland exportierten Schmucks kommen aus der Goldstadt Pforzheim.

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