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Ittersbach: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Bild:Faschingsumzug Ittersbach 2006.jpg|Fastnachtsumzug in Ittersbach
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'''[[Wüstung]]''' [[Wolmersbur]]

[1295]] überließ Markgraf Rudolf II. von Baden seine zwei Dörfer Utelsbure (Ittersbach) und Wolmarsbure an das Kloster Herrenalb. [[1455]] verkaufte Wilhelm von Remchingen seinen Anteil an dem Groß- und Kleinzehnten zu Untermutschelbach an die Gotteshäuser '''Unserer Lieben Frau zu Uttelspur''' und '''Stankt Clemens zu Wolmerspur'''. Danach besaß Wolmersbur eine Kirche oder Kapelle. Da Wolmersbur stets mit Ittersbach verbunden vorkommt, so muss es auch in seiner Nähe gesucht werden. Nach einer urkundlichen Notiz scheint die an der badisch- württembergischen Grenze gelegene Hochmühle auf der Gemarkung Ottenhausen ein Rest des Dorfes gewesen sein. Unweit dieser Mühle, in der Nähe der Schleemühle, finden sich auf der Gemarkung Ittersbach die Flurnamen ''Hofäcker'', ''Maueräcker'', ''Im Kirchle''. Sie deuten auf eine ehemalige Besiedlung hin.

Es kommt öfters vor, dass Mühlen die letzten Reste ehemaliger Dörfer sind. Die Mühlen als ortständige Siedlungen sind an die Wasserkraft als ihre Betriebskraft gebunden. Sie nützen diese Kraft auch nach dem Verschwinden eines zugehörigen Dorfes dann noch aus, wenn sich ihr Kundenkreis noch auf andere, nicht abgegangene Siedlungen erstreckt.

Quelle: ''Der Enz- und Pfinzgau aus dem Jahr 1925'' / Text bearbeitet von R. Cölsch



== Weblinks ==
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Version vom 11. April 2010, 13:12 Uhr

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Ittersbach ist seit 1971 ein Ortsteil der Gemeinde Karlsbad im Landkreis Karlsruhe.

Vorher gehörte Ittersbach zum Landkreis Pforzheim. Bis 1968 war Ittersbach auch der Endpunkt der Pforzheimer Kleinbahn. Heute wird Ittersbach durch die Buslinie 720 der SVP sowie durch einzelne Kurse der Buslinie 717 an Pforzheim angebunden. Ebenfalls hat eine Zweigstrecke der Albtalbahn, die Stadtbahnlinie S11 der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft aus Karlsruhe bzw. Hochstetten hier ihren Endpunkt.

Wüstung Wolmersbur

[1295]] überließ Markgraf Rudolf II. von Baden seine zwei Dörfer Utelsbure (Ittersbach) und Wolmarsbure an das Kloster Herrenalb. 1455 verkaufte Wilhelm von Remchingen seinen Anteil an dem Groß- und Kleinzehnten zu Untermutschelbach an die Gotteshäuser Unserer Lieben Frau zu Uttelspur und Stankt Clemens zu Wolmerspur. Danach besaß Wolmersbur eine Kirche oder Kapelle. Da Wolmersbur stets mit Ittersbach verbunden vorkommt, so muss es auch in seiner Nähe gesucht werden. Nach einer urkundlichen Notiz scheint die an der badisch- württembergischen Grenze gelegene Hochmühle auf der Gemarkung Ottenhausen ein Rest des Dorfes gewesen sein. Unweit dieser Mühle, in der Nähe der Schleemühle, finden sich auf der Gemarkung Ittersbach die Flurnamen Hofäcker, Maueräcker, Im Kirchle. Sie deuten auf eine ehemalige Besiedlung hin.

Es kommt öfters vor, dass Mühlen die letzten Reste ehemaliger Dörfer sind. Die Mühlen als ortständige Siedlungen sind an die Wasserkraft als ihre Betriebskraft gebunden. Sie nützen diese Kraft auch nach dem Verschwinden eines zugehörigen Dorfes dann noch aus, wenn sich ihr Kundenkreis noch auf andere, nicht abgegangene Siedlungen erstreckt.

Quelle: Der Enz- und Pfinzgau aus dem Jahr 1925 / Text bearbeitet von R. Cölsch


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