Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Thailfingen: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Smilodon (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Smilodon (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
Die Wüstung Thailfingen (Dagelfingen, Dagolfingen, Tailfingen, Dalfingen, Dallfingen) war eine Ortschaft zwischen Enzberg, Dürrn und Ötisheim. 1100 untergegangen vermutlich alamannische gründung Sippenanführer Dag(w)olf. erstmals 883 ("dagolvinger marca") letztmals 1120/1140. Markung zwischen Enzberg und Dürrn aufgeteilt heute gewann geg. 260 und 496. Lorsch letztmal 1100
Die Wüstung '''Thailfingen''' (''Tailfingen, Dalfingen, Dallfingen, Dagelfingen'', ältester bekannter Name ''Dagolfingen'') war eine Ortschaft zwischen [[Enzberg]], [[Dürrn]] und [[Ötisheim]]. Heute ist "Tailfingen" der Name einer Straße im Gebiet [[Mühlacker]].

== Geschichte ==

Die Endung "[[-ingen]]" verweist auf eine mögliche alamannische Gründung. Namensgeber dürfte ein Sippenanführer oder Gutsbesitzer namens "Dagolf" oder "Dagwolf". Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem [[Lorscher Kodex]] und datiert auf das Jahr [[883]]. Dort ist von der "dagolvinger marca" (''Dagolfinger Mark/Gebiet'') die Rede. Die Lorscher Urkunden erwähnen die Stadt letztmals 1100. Weitere Urkunden lassen eine Existenz bis 1120/1140 vermuten. Das Aufgeben der Ortschaft im 12. oder 13. Jahrhundert führte zu einer relativ starken Zuwanderung nach Enzberg, Dürrn und Ötisheim. Die Markschaft wurde zwischen Dürrn und Enzberg aufgeteilt. Der Name T(h)ailfingen wird bis heute als Flurname gebraucht.

== Heute ==

T(h)ailfingen oder Dal(l)fingen ist heute der Name eines Gewanns auf dem Gelände der ehemaligen Ortschaft. Ebenso erinnert die Straße "Tailfingen", bestehend aus nur einem Haushalt, an die Wüstung.

Version vom 30. März 2009, 16:10 Uhr

Die Wüstung Thailfingen (Tailfingen, Dalfingen, Dallfingen, Dagelfingen, ältester bekannter Name Dagolfingen) war eine Ortschaft zwischen Enzberg, Dürrn und Ötisheim. Heute ist "Tailfingen" der Name einer Straße im Gebiet Mühlacker.

Geschichte

Die Endung "-ingen" verweist auf eine mögliche alamannische Gründung. Namensgeber dürfte ein Sippenanführer oder Gutsbesitzer namens "Dagolf" oder "Dagwolf". Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Lorscher Kodex und datiert auf das Jahr 883. Dort ist von der "dagolvinger marca" (Dagolfinger Mark/Gebiet) die Rede. Die Lorscher Urkunden erwähnen die Stadt letztmals 1100. Weitere Urkunden lassen eine Existenz bis 1120/1140 vermuten. Das Aufgeben der Ortschaft im 12. oder 13. Jahrhundert führte zu einer relativ starken Zuwanderung nach Enzberg, Dürrn und Ötisheim. Die Markschaft wurde zwischen Dürrn und Enzberg aufgeteilt. Der Name T(h)ailfingen wird bis heute als Flurname gebraucht.

Heute

T(h)ailfingen oder Dal(l)fingen ist heute der Name eines Gewanns auf dem Gelände der ehemaligen Ortschaft. Ebenso erinnert die Straße "Tailfingen", bestehend aus nur einem Haushalt, an die Wüstung.