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== Sehenswürdigkeiten ==
== Geschichte ==
Lomersheim ist eine alamannisch-fränkische Gründung. Die erste urkundliche Nennung findet sich in einer Urkunde des [[Lorscher Codex|Kloster Lorsch]] um [[800]]. Vor Lomersheim gab es zwei rechtsenzische Siedlungen ''Niederhofen'' und ''Oberhofen''. Im [[12. Jahrhundert]] wurde die sogenannte Rotenburg auf der Höhe über Lomersheim errichtete. Ein bis dahin erhaltener 50 Fuß hoher Turm wurde [[1817]] von einem Schatzsucher gespreng.
* [[St. Peter]] ([[14. Jahrhundert]])
* [[Burgruine]] auch Burgstumpen genannt, ehemaliger Sitz der Herren von Lomerheim laut Gerüchten von einem Verrückten auf der Suche nach einem Schatz gesprengt.
Der Burgherr Walter von Lomersheim vermachte [[1138]] sein Erbe einem Zisterzienserkloster, das [[1146]]-[[1147]] nach [[Maulbronn]] verlegt wurde.

Im [[14. Jahrhundert]] wurde die Kirche St. Peter gebaut, die ihren Taufstein aus der Kirche St. Martin aus Niederhofen erhielt. St.Peter wurde [[1459]] erneuert , dann wieder [[1601]], [[1780]] und [[1925]].

Die Herren von Lomersheim verlegten ihren Sitz [[1461]] nach Untereisesheim.
Lomersheim wurde [[1504]] württembergisch.

[[1603]] wurde eine Kelter mit zwei Bäumen in Lomersheim gebaut. Aber der Weinbau wurde durch den [[dreißigjähriger Krieg|dreißigjährigen Krieg]] vollständig vernichtet. Erst um [[1830]] wurde im Ort wieder Wein gebaut.

[[1870]] ist eine Mahlmühle mit vier Gängen und einem Gerbgang des [[Kloster Maulbronn|Klosters Maulbronn]] in Lomersheim genannt.

Nach [[1945]] wuchs der Ort stetig, bis an die Gemarkungsgrenze von Mühlacker.

[[1970]] wurde Lomersheim zu Mühlacker eingemeindet.


== Wappen ==
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Das Wappen von Lomersheim zeigt ein geteiltes Schild, dass oben von gold und rot 5 mal gespalten ist, 3 sogenannte Pfähle, diese symbolisieren die Enzbrücke. Der untere Teil ist blau und soll die Enz darstellen.
Das Wappen von Lomersheim zeigt ein geteiltes Schild, dass oben von gold und rot 5 mal gespalten ist, 3 sogenannte Pfähle, diese symbolisieren die Enzbrücke. Der untere Teil ist blau und soll die Enz darstellen.


== Geschichte ==
== Sehenswürdigkeiten ==
* [[St. Peter]] ([[14. Jahrhundert]])
Das [[Kloster Maulbronn]] wurde vom ehemaligen Statthalter von Lomersheim gegründet.
* [[Burgruine]] auch Burgstumpen genannt, ehemaliger Sitz der Herren von Lomerheim laut Gerüchten von einem Verrückten auf der Suche nach einem Schatz gesprengt.



[[Kategorie:Mühlacker]]
[[Kategorie:Mühlacker]]

Version vom 26. Februar 2009, 18:17 Uhr

Lomersheim ist ein Teilort von Mühlacker im Enzkreis.

Geschichte

Lomersheim ist eine alamannisch-fränkische Gründung. Die erste urkundliche Nennung findet sich in einer Urkunde des Kloster Lorsch um 800. Vor Lomersheim gab es zwei rechtsenzische Siedlungen Niederhofen und Oberhofen. Im 12. Jahrhundert wurde die sogenannte Rotenburg auf der Höhe über Lomersheim errichtete. Ein bis dahin erhaltener 50 Fuß hoher Turm wurde 1817 von einem Schatzsucher gespreng.

Der Burgherr Walter von Lomersheim vermachte 1138 sein Erbe einem Zisterzienserkloster, das 1146-1147 nach Maulbronn verlegt wurde.

Im 14. Jahrhundert wurde die Kirche St. Peter gebaut, die ihren Taufstein aus der Kirche St. Martin aus Niederhofen erhielt. St.Peter wurde 1459 erneuert , dann wieder 1601, 1780 und 1925.

Die Herren von Lomersheim verlegten ihren Sitz 1461 nach Untereisesheim. Lomersheim wurde 1504 württembergisch.

1603 wurde eine Kelter mit zwei Bäumen in Lomersheim gebaut. Aber der Weinbau wurde durch den dreißigjährigen Krieg vollständig vernichtet. Erst um 1830 wurde im Ort wieder Wein gebaut.

1870 ist eine Mahlmühle mit vier Gängen und einem Gerbgang des Klosters Maulbronn in Lomersheim genannt.

Nach 1945 wuchs der Ort stetig, bis an die Gemarkungsgrenze von Mühlacker.

1970 wurde Lomersheim zu Mühlacker eingemeindet.

Wappen

Wappen von Lomersheim

Das Wappen von Lomersheim zeigt ein geteiltes Schild, dass oben von gold und rot 5 mal gespalten ist, 3 sogenannte Pfähle, diese symbolisieren die Enzbrücke. Der untere Teil ist blau und soll die Enz darstellen.

Sehenswürdigkeiten

  • St. Peter (14. Jahrhundert)
  • Burgruine auch Burgstumpen genannt, ehemaliger Sitz der Herren von Lomerheim laut Gerüchten von einem Verrückten auf der Suche nach einem Schatz gesprengt.



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