Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Erster Weltkrieg: Unterschied zwischen den Versionen
LGR109 (Diskussion | Beiträge) K →Weblinks: + Nachbarwiki |
LGR109 (Diskussion | Beiträge) erg/erw: backlinks ausgewertet |
||
| Zeile 13: | Zeile 13: | ||
Am 12. Oktober, nach der Einnahme der Festung Antwerpen, hielt Oberbürgermeister Habermehl eine patriotische Rede auf dem Rathausbalkon, die auch als Siegesfeier angelegt war. Am nächsten Tag wurden 900 Fundsachen registriert. |
Am 12. Oktober, nach der Einnahme der Festung Antwerpen, hielt Oberbürgermeister Habermehl eine patriotische Rede auf dem Rathausbalkon, die auch als Siegesfeier angelegt war. Am nächsten Tag wurden 900 Fundsachen registriert. |
||
== Personen == |
|||
Der Pforzheimer Architekt [[Alfons Kern]] (1859-1941) arbeitete während des Krieges bei der [[Stadtverwaltung]] Pforzheims, um dort Militärdienstverpflichtete zu ersetzen.<br> |
|||
Der Maler [[Hans Meid]] (1883-1957) aus Pforzheim verbrachte die Kriegszeit dienstverpflichtet bei einer militärisch kartographischen Abteilung in Berlin.<br> |
|||
Der Chemiker Geheimrat Prof. [[Heinrich Wieland|Dr. Heinrich Wieland]] (1877-1957), ein gebürtiger Pforzheimer, war während des Krieges am Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin tätig. |
|||
=== Kriegsteilnehmer === |
|||
In [[Dillweißenstein]] gibt es ein [[Grünanlage mit Gefallenen-Denkmal|Denkmal]] für die Gefallenen dieses Kriegs aus dem Ort. |
|||
* Rudolf Brenner, Edelsteinschleifer, 16-jähriger Kriegsfreiwilliger, EK II und EK I sowie das Verwundetenabzeichen |
|||
* [[Emil Georg Bührle]] (1890-1956), als Kavallerieoffizier |
|||
* [[Karl Fecht]] (1890-1963), Soldat ab [[1915]] |
|||
* [[Heinz Kappes]] (1893-1988) als Kriegsfreiwilliger, Offizier. Wurde mehrfach ausgezeichnet: erhielt EK II und EK I, Orden vom Zähringer Löwen mit Schwertern, Schwarzes Verwundetenabzeichen |
|||
* [[Gottfried Leonhard]] (1895-1983) |
|||
* [[Gottlieb Mössinger]], EK II und EK I, 30% kriegsversehrt |
|||
* Oberamtsrichter [[Emil Odenheimer|Dr. jur. Emil Odenheimer]], Ritter des [[Eisernes Kreuz|EK]] I. Klasse |
|||
* [[Hermann Rapp]] (1894-1988) |
|||
== |
== Erinnerung == |
||
An den Ersten Weltkrieg erinnern in der Region mehrere [[Gefallenendenkmal|Gefallenendenkmäler]]. |
|||
== Literatur == |
|||
* {{Zier Geschichte Pforzheim}}, S. 37 und 81. |
* {{Zier Geschichte Pforzheim}}, S. 37 und 81. |
||
Version vom 15. Juli 2008, 20:41 Uhr
Der Erste Weltkrieg war ein Krieg zwischen den "Mittelmächten" (dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn, dem Osmanischen Reich sowie deren Verbündeten) und der "Entente" (Frankreich, Großbritannien) sowie deren Verbündeten Russland, Serbien und weiteren Staaten.
Er begann im 31. Juli 1914 und endete nach mehr als vier Jahren und dem Tod von neun Millionen Menschen mit dem Waffenstillstand vom 11. November 1918.
Am 28. Juli 1914 bekam der Großherzog während er auf einem Podium vor dem Saalbau die Parade von 1.700 Militärvereinsmitgliedern abnahm ein Telegramm, das ihm die Ermordung des österreichisch-ungarischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand mitteilte. Die Nachricht war kurz danach in ganz Pforzheim bekannt.
Als am 31. Juli der Kriegszustand erklärt wurde, wurde die Erklärung kurz vor vier Uhr nachmittags mit Trompetenstoß in den Straßen verkündet. Die Mobilmachung wurde am 1. August von Oberbürgermeister Habermehl im Namen des Kaisers vom Rathausbalkon verkündet.
Das Geschäftsleben Pforzheims kam fast zum erliegen. Die neuesten Nachrichten wurden, durch Extrablätter des Pforzheimer Anzeiger und des Generalanzeigers die an verschiedenen Stellen in der Stadt angeschlagen waren, verbreitet.
Auf dem Turnplatz fand eine Musterung aller Pforzheimer Pferde statt, bei der alle tauglichen beschlagnahmt wurden.
Am 12. Oktober, nach der Einnahme der Festung Antwerpen, hielt Oberbürgermeister Habermehl eine patriotische Rede auf dem Rathausbalkon, die auch als Siegesfeier angelegt war. Am nächsten Tag wurden 900 Fundsachen registriert.
Personen
Der Pforzheimer Architekt Alfons Kern (1859-1941) arbeitete während des Krieges bei der Stadtverwaltung Pforzheims, um dort Militärdienstverpflichtete zu ersetzen.
Der Maler Hans Meid (1883-1957) aus Pforzheim verbrachte die Kriegszeit dienstverpflichtet bei einer militärisch kartographischen Abteilung in Berlin.
Der Chemiker Geheimrat Prof. Dr. Heinrich Wieland (1877-1957), ein gebürtiger Pforzheimer, war während des Krieges am Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin tätig.
Kriegsteilnehmer
- Rudolf Brenner, Edelsteinschleifer, 16-jähriger Kriegsfreiwilliger, EK II und EK I sowie das Verwundetenabzeichen
- Emil Georg Bührle (1890-1956), als Kavallerieoffizier
- Karl Fecht (1890-1963), Soldat ab 1915
- Heinz Kappes (1893-1988) als Kriegsfreiwilliger, Offizier. Wurde mehrfach ausgezeichnet: erhielt EK II und EK I, Orden vom Zähringer Löwen mit Schwertern, Schwarzes Verwundetenabzeichen
- Gottfried Leonhard (1895-1983)
- Gottlieb Mössinger, EK II und EK I, 30% kriegsversehrt
- Oberamtsrichter Dr. jur. Emil Odenheimer, Ritter des EK I. Klasse
- Hermann Rapp (1894-1988)
Erinnerung
An den Ersten Weltkrieg erinnern in der Region mehrere Gefallenendenkmäler.
Literatur
- Hans Georg Zier: Geschichte der Stadt Pforzheim. Stuttgart: Theiss, 1982, ISBN 3-8062-0234-6, S. 37 und 81.