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Eisinger Loch: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Das '''Eisinger Loch''' ist ein [[Naturdenkmal]] südlich von [[Göbrichen]] und östlich von [[Eisingen]]. Es gibt das alte Eisinger Loch und das neue Eisinger Loch. Beide sind [[Doline]]n auf der [[Karst|verkarsteten]] [[Bauschlotter Platte]], das heißt, sie sind dadurch entstanden, dass unterirdisch Kalkgestein gelöst und ausgewaschen wurde und ein Teil der Erdoberfläche einstürzte.
'''Das Eisinger Loch'''

Das alte Eisinger Loch liegt abseits der Straße nach Göbrichen. Auf einem Feldweg, der links von der Straße abbiegt, gelangt man dorthin. Von weitem sieht man schon eine Buschgruppe links des Weges. Dahinter verbirgt sich das alte Eisinger Loch. Es brach im Jahre 1527 ein und ist heute 21 m tief und 43 m lang. Es entstand dadurch, dass sich in tieferen Schichten des Muschelkalks Salzeinlagerungen auflösten. Das Gestein darüber brach ein. Das alte Eisinger Loch kann begangen werden. Es ist jedoch Vorsicht geboten, da sich trotz Kontrollen durch die Gemeinde immer wieder Steine lösen.
== Das alte Eisinger Loch ==
Das neue Eisinger Loch entstand erst 1966 und war ursprünglich 47 m tief. Die Öffnung misst etwa 7 m.
Das alte Eisinger Loch liegt abseits der Kreisstraße 4531 von Süden nach Göbrichen. Auf einem Feldweg, der links von der Straße abbiegt, gelangt man dorthin. Von Weitem sieht man schon eine Buschgruppe links des Weges. Dahinter verbirgt sich das alte Eisinger Loch. Es brach im Jahre [[1527]] ein und ist heute 21 m tief und 43 m lang. Es entstand dadurch, dass sich in tieferen Schichten des Muschelkalks Salzeinlagerungen auflösten. Das Gestein darüber brach ein. Das alte Eisinger Loch kann begangen werden. Es ist jedoch Vorsicht geboten, da sich trotz Kontrollen durch die Gemeinde immer wieder Steine lösen.

== Das neue Eisinger Loch ==
Das neue Eisinger Loch entstand erst [[1966]] und war ursprünglich 47 m tief. Die Öffnung misst etwa 7 m.

== Sage ==
"Eine Viertelstunde vom Heidenkeller bei Eisingen sieht man in den Teufelsäckern das Große Loch, in das ein ganzes Haus hineingestellt werden kann. Mächtige Felsen bilden seine Wände, und an seinen beiden Enden führen Gänge unter die Erde. Der eine führt in den Keller des Lammwirtshauses zu Göbrichen, der andere bis in die Hölle. Durch diesen pflegt der Teufel aus und einzugehen..." (weiterlesen bei [http://gutenberg.spiegel.de/sagen/schwaben/roel0978.htm Projekt Gutenberg])

== Weblinks ==
* {{Wikipedia2|Doline|Doline}}
* [http://www.geoforum.uni-karlsruhe.de/highlights-eisingerloch.htm Informationen auf www.geoforum.uni-karlsruhe.de]


[[Kategorie:Naturdenkmal]]
[[Kategorie:Enzkreis]]

Version vom 27. Mai 2006, 10:52 Uhr

Das Eisinger Loch ist ein Naturdenkmal südlich von Göbrichen und östlich von Eisingen. Es gibt das alte Eisinger Loch und das neue Eisinger Loch. Beide sind Dolinen auf der verkarsteten Bauschlotter Platte, das heißt, sie sind dadurch entstanden, dass unterirdisch Kalkgestein gelöst und ausgewaschen wurde und ein Teil der Erdoberfläche einstürzte.

Das alte Eisinger Loch

Das alte Eisinger Loch liegt abseits der Kreisstraße 4531 von Süden nach Göbrichen. Auf einem Feldweg, der links von der Straße abbiegt, gelangt man dorthin. Von Weitem sieht man schon eine Buschgruppe links des Weges. Dahinter verbirgt sich das alte Eisinger Loch. Es brach im Jahre 1527 ein und ist heute 21 m tief und 43 m lang. Es entstand dadurch, dass sich in tieferen Schichten des Muschelkalks Salzeinlagerungen auflösten. Das Gestein darüber brach ein. Das alte Eisinger Loch kann begangen werden. Es ist jedoch Vorsicht geboten, da sich trotz Kontrollen durch die Gemeinde immer wieder Steine lösen.

Das neue Eisinger Loch

Das neue Eisinger Loch entstand erst 1966 und war ursprünglich 47 m tief. Die Öffnung misst etwa 7 m.

Sage

"Eine Viertelstunde vom Heidenkeller bei Eisingen sieht man in den Teufelsäckern das Große Loch, in das ein ganzes Haus hineingestellt werden kann. Mächtige Felsen bilden seine Wände, und an seinen beiden Enden führen Gänge unter die Erde. Der eine führt in den Keller des Lammwirtshauses zu Göbrichen, der andere bis in die Hölle. Durch diesen pflegt der Teufel aus und einzugehen..." (weiterlesen bei Projekt Gutenberg)

Weblinks