Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Adolf Mocker: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Ernst Feuerle (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Ratz (Diskussion | Beiträge)
Wikifiziert
Zeile 1: Zeile 1:
'''Adolf Mocker''' (21. 9. 1903 Pforzheim - ) war Gewerkschafter in Pforzheim, Mitglied der SPD und Gegner der Nationalsozialisten
'''Adolf Mocker''' (* [[21. September]] [[1903]] in [[Pforzheim]]<!--, † unbekannt-->) war Gewerkschafter in Pforzheim, Mitglied der [[SPD]] und Gegner des [[Nationalsozialismus]].


== Leben ==
== Leben ==
Adolf Mocker war Bleistiftmacher. Er engagierte sich bei den [[Naturfreunde]]n und im Vorstand des [[Arbeiter-Samariter-Bund]]s. [[1929]] wurde er Mitglied der SPD und des Metallarbeiterverbands (Vorläufer der heutigen Industriegewerkschaft Metall).

Adolf Mocker war Bleistiftmacher. Er engagierte sich bei den Naturfreunden und im Vorstand des Arbeiter-Samariter-Bundes. 1929 wurde er Mitglied der SPD und des Metallarbeiterverbandes (Vorläufer der heutigen Industriegewerkschaft Metall).


== Im Widerstand ==
== Im Widerstand ==
Nach dem Verbot der SPD im Juni [[1933]] arbeitete er bei der illegalen [[Sozialistische Arbeiterpartei|Sozialistischen Arbeiterpartei]] (SAP) mit. Im Juni [[1938]] verhaftete ihn die Gestapo zusammen mit [[Josef Dörflinger]], [[Otto Knöller]], [[Karl Ohlau]], [[Karl Richardon]] und [[Arthur Wenger]]. Am [[14. März]] [[1939]] verurteilt ihn der zweite Senat des Oberlandesgerichts Stuttgart wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis. Er war in Ulm, Dieburg und im Lager Rollwald (Hessen) mit [[Fritz Erler]], Karl Ohlau und [[Karl Schroth]] inhaftiert.

Nach dem Verbot der SPD im Juni 1933 arbeitete er bei der illegalen [[SAP]] mit. Im Juni 1938 verhaftete ihn die Gestapo zusammen mit [[Josef Dörflinger]], [[Otto Knöller]], [[Karl Ohlau]], [[Karl Richardon]] und [[Arthur am 14. 3. 1939 verurteilt ihn das Oberlandesgericht Stuttgart (2. Senat) wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis. Er war in Ulm, Dieburg/Lager Rollwald (Hessen) mit [[Fritz Erler]], [[Karl Ohlau]] und [[Karl Schroth]] inhaftiert.


== Literatur ==
== Literatur ==
* Klaus Dagenbach, Markus Rupp: Die Pforzheimer SAPD im Widerstand, Pforzheim, 1995
* Klaus Dagenbach, Markus Rupp: Die Pforzheimer SAPD im Widerstand, Pforzheim, 1995
* {{Schroth 1977}}
* Karl Schroth: "Und immer wieder für die Freiheit: Pforzheimer sozialdemokratische Arbeiterbewegung 1924-1939", Pforzheim (SPD-Kreisverband Pforzheim), 1977

== Weblinks / weitere Literatur zur SAP in Pforzheim ==
* [[Sozialistische Arbeiterpartei]]



[[Kategorie:Pforzheimer]]
[[Kategorie:Pforzheimer]]

Version vom 25. März 2008, 22:52 Uhr

Adolf Mocker (* 21. September 1903 in Pforzheim) war Gewerkschafter in Pforzheim, Mitglied der SPD und Gegner des Nationalsozialismus.

Leben

Adolf Mocker war Bleistiftmacher. Er engagierte sich bei den Naturfreunden und im Vorstand des Arbeiter-Samariter-Bunds. 1929 wurde er Mitglied der SPD und des Metallarbeiterverbands (Vorläufer der heutigen Industriegewerkschaft Metall).

Im Widerstand

Nach dem Verbot der SPD im Juni 1933 arbeitete er bei der illegalen Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP) mit. Im Juni 1938 verhaftete ihn die Gestapo zusammen mit Josef Dörflinger, Otto Knöller, Karl Ohlau, Karl Richardon und Arthur Wenger. Am 14. März 1939 verurteilt ihn der zweite Senat des Oberlandesgerichts Stuttgart wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis. Er war in Ulm, Dieburg und im Lager Rollwald (Hessen) mit Fritz Erler, Karl Ohlau und Karl Schroth inhaftiert.

Literatur

  • Klaus Dagenbach, Markus Rupp: Die Pforzheimer SAPD im Widerstand, Pforzheim, 1995
  • Karl Schroth: "Und immer wieder für die Freiheit: Pforzheimer sozialdemokratische Arbeiterbewegung 1924-1939", Pforzheim (SPD-Kreisverband Pforzheim) 1977