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Version vom 25. März 2008, 20:53 Uhr
Otto Habmann (20. 4. 1904 Huchenfeld - 1982) war Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft in Pforzheim und Gegner der Nationalsozialisten
Leben
Otto Habmann war Bleistiftmacher, 1927 wurde er Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG) und der Naturfreunde, 1928 auf Anregung von Karl Otto Bührer und Karl Schroth Mitglied der SPD, 1931 war er Mitbegründer und Leiter der Ortsgruppe der SAP Huchenfeld, seit 1933 im illegalen Widerstand gegen die Nazi-Diktatur.
In den Fängen der Gestapo
Am 13. Mai 1938 verhaftete ihn die Gestapo wie auch Hans Brammer und [[Ludwig Bub]. Am 14. 3. 1939 verurteilte ihn das Oberlandesgericht Stuttgart (2. Senat) wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu fünf Jahren Gefängnis. Er war wie Karl Otto Bührer und Walter Purkl von der SAP Pforzheim sowie Wilhelm Künzler (KPD) aus Singen im Zuchthaus Ludwigsburg inhaftiert. Nach 1945 wurde er wieder Mitglied der SPD. Er starb 1982.
Literatur
- Klaus Dagenbach, Markus Rupp: Die Pforzheimer SAPD im Widerstand, Pforzheim, 1995
- Karl Schroth: "Und immer wieder für die Freiheit: Pforzheimer sozialdemokratische Arbeiterbewegung 1924-1939", Pforzheim (SPD-Kreisverband Pforzheim),1977