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Bis zur ersten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s hieß der Platz offiziell ''Leopold'''s'''platz''. Im Dialekt oder umgangssprachlich wird er von vielen Pforzheimern heute noch so genannt. Bis in die späten 60er Jahre war der Leopoldplatz Endhaltestelle der ehemaligen [[Pforzheimer Kleinbahn]]. |
Bis zur ersten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s hieß der Platz offiziell ''Leopold'''s'''platz''. Im Dialekt oder umgangssprachlich wird er von vielen Pforzheimern heute noch so genannt. Bis in die späten 60er Jahre war der Leopoldplatz Endhaltestelle der ehemaligen [[Pforzheimer Kleinbahn]]. |
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Der Goldene Adler |
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Der Goldene Adler wurde 1956 nach Plänen des Architekten Ernst Dobler / Stuttgart für den Brauereibesitzer Wilhelm Ketterer gebaut. Betonskelettbau mit hellem Naturstein verkleidet. Das Café im ersten Obergeschoss hebt sich mit seiner mosaikgeschückten Brüstung ab. Das Dach ist als Penthouse ausgebaut. Der stilisierte Adler ist von Bildhauer Wilhelm Fehrle aus Schwäbisch Gmünd angefertigt worden. |
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Das Industriehaus |
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Das 19225/26 erbaute Industriehaus war als Messehaus der Pforzheimer Schmuckindustrie mit seinem markanten Turm ein wichtiger Bau der Pforzheimer Stadtsilhouette. Insbesondere dadurch, dass es als nahezu einziger Bau der Pforzheimer Innenstadt den britischen Bombenangriff vom 23. Februar 1945 überstand, galt es in den Aufbaujahren nach 1945 den Pforzheimern als Hoffnungssymbol. |
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Die Entwürfe des Architekten Karl Schradin entstanden unter beratender Mitwirkung von Prof. Hermann Billing (Karlsruhe) nach vorangehendem Wettbewerb im Jahr 1924. Den Wiederaufbau nach der Kriegszerstörung leitete der Pforzheimer Architekt Theo Preckl jun. wobei insbesondere die Fenster zum Leopoldplatz in Lage und Form verändert wurden. |
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2003 wurde das denkmalgeschützte Gebäude abgerissen. Die Rosetten-Ornamente am Turmkopf, entworfen von dem Bildhauer Max Kassube (Pforzheim) wurden beim Abbruch geborgen. Es wurde ein äußerlich an das Original erinnernder Neubau errichtet, der in seinem Inneren die Schmuckwelten Pforzheim (Erlebniswelt rund um das Thema Schmuck und Uhren auf 4000 m²) sowie im Untergeschoss das Pforzheimer Mineralienmuseum mit über 5000 Exponaten enthält. Eröffnung war am 17. Juni 2005 |
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Version vom 7. Mai 2008, 15:16 Uhr

Der Leopoldplatz in Pforzheim, oft auch nur kurz Leo genannt, ist als Aufweitung der Westlichen Karl-Friedrich-Straße zwischen Bahnhofstraße/Leopoldstraße und Goethestraße die Verlängerung der Fußgängerzone im Westen. Fast alle Buslinien fahren über diesen Platz oder zumindest die um die Ecke gelegene Leopoldstraße; somit ist er ein Dreh- und Angelpunkt der Innenstadt.
Bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hieß der Platz offiziell Leopoldsplatz. Im Dialekt oder umgangssprachlich wird er von vielen Pforzheimern heute noch so genannt. Bis in die späten 60er Jahre war der Leopoldplatz Endhaltestelle der ehemaligen Pforzheimer Kleinbahn.
Markante Gebäude

Der Goldene Adler
Der Goldene Adler wurde 1956 nach Plänen des Architekten Ernst Dobler / Stuttgart für den Brauereibesitzer Wilhelm Ketterer gebaut. Betonskelettbau mit hellem Naturstein verkleidet. Das Café im ersten Obergeschoss hebt sich mit seiner mosaikgeschückten Brüstung ab. Das Dach ist als Penthouse ausgebaut. Der stilisierte Adler ist von Bildhauer Wilhelm Fehrle aus Schwäbisch Gmünd angefertigt worden.
Das Industriehaus

Das 19225/26 erbaute Industriehaus war als Messehaus der Pforzheimer Schmuckindustrie mit seinem markanten Turm ein wichtiger Bau der Pforzheimer Stadtsilhouette. Insbesondere dadurch, dass es als nahezu einziger Bau der Pforzheimer Innenstadt den britischen Bombenangriff vom 23. Februar 1945 überstand, galt es in den Aufbaujahren nach 1945 den Pforzheimern als Hoffnungssymbol.
Die Entwürfe des Architekten Karl Schradin entstanden unter beratender Mitwirkung von Prof. Hermann Billing (Karlsruhe) nach vorangehendem Wettbewerb im Jahr 1924. Den Wiederaufbau nach der Kriegszerstörung leitete der Pforzheimer Architekt Theo Preckl jun. wobei insbesondere die Fenster zum Leopoldplatz in Lage und Form verändert wurden.
2003 wurde das denkmalgeschützte Gebäude abgerissen. Die Rosetten-Ornamente am Turmkopf, entworfen von dem Bildhauer Max Kassube (Pforzheim) wurden beim Abbruch geborgen. Es wurde ein äußerlich an das Original erinnernder Neubau errichtet, der in seinem Inneren die Schmuckwelten Pforzheim (Erlebniswelt rund um das Thema Schmuck und Uhren auf 4000 m²) sowie im Untergeschoss das Pforzheimer Mineralienmuseum mit über 5000 Exponaten enthält. Eröffnung war am 17. Juni 2005