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Hans Meid: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 26. Oktober 2007, 16:36 Uhr
Hans Meid(* 03. Juni 1883 in Pforzheim † 06. Januar 1957 in Ludwigsburg)war ein Pforzheimer Maler und Illustrator.
Er wurde 1983 in der Pforzheimer Enzstraße 29 als Sohn eines Schmuck und Korallenhändlers geboren. Schon als Kind wurden seine künstlerischen Fähigkeiten auffällig.
Er besuchte eine Pforzheimer Realschule und wechselte 1899 in die Kunstgewerbeschule nach Karlsruhe. Nach einen Jahr wechselte er wieder, dann zur Kunstakademie in Karlsruhe.
Sein erster größerer Erfolg war 1906, als er einen Plakatwettbewerb gewann.
Darauf folgte 1907 ein Angebot als Entwerfer in der Meißener Porzellanmanufaktur.
Im selben Jahr heirateten Hans Meid und Eveline Sprick. Die Arbeit in Meißen war für ihn unbefriedigend, weshalb er schon 1908 wieder kündigte und sich als freier Künstler in Berlin niederließ. Dort etablierte er sich sehr schnell als anerkannter Künstler. Er beteiligte sich an verschiedenen Ausstellungen mit anderen namhaften Berliner Künstlern.
1911 veröffentlichte er neun Radierungen zu Shakespeares Othello und im Jahr darauf fünfzehn zu Motzarts Oper Don Juan, die ihm den entgültigen Durchbruch brachten. Die Kriegszeit verbrachte er dienstverpflichtet bei einer militärisch kartographischen Abteilung in Berlin und konnte sein künstlerisches Schaffen ohne Unterbrechung fortführen. Als angesehener Künstler war er auch wirtschaftlich erfolgreich, so konnte er 1919 eine Villa in Berlin Steglitz kaufen.
1934 wurde er Leiter eines graphische Meisterateliers an der Preußischen Akademie der Künste als Nachfolger für Käthe Kollwitz. Schon ab 1927 war er ordentliches Mitglied der Akademie. Ab dieser Zeit nahm die Buchillustration den Hauptschwerpunkt seines Schaffens ein. 1943 fiel seine Villa Brandbomben zum Opfer. Daraufhin lebte er in der Steiermark und dann in Thüringen. Nach Kriegsende verschlug es ihn nach Gereute in Franken.
Mehrere Kunstakademien bemühten sich um ihn, den Vorzug gab er Stuttgart. Ausschlaggebend dürfte das Angebot von Kultusminister Theodor Heuss über die Wohnung im Ludwigsburger Schloss gewesen sein. In Stuttgart unterrichtete er bis 1952.
1953 wurde er zum Ehrenmitglied der Stuttgarter Akademie ernannt. Im selben Jahr wurde anlässlich seines 70ste Geburtstags im Reuchlinhaus ein Ausstellung seiner Arbeiten gezeigt.
Er starb am sechsten Januar in seiner Wohnung im Ludwigsburger Schloss.
siehe auch
Quelle
In und aus Pforzheim, Stadt Pforzheim Stadtarchiv, Karl Hofmann, Alfred Hübner, 63 KünstlerInnnen, ISBN 3-9802822-5-2