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Eppinger Linie: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Bild:eppingerlinie02.jpg|thumb|Eppinger Linie bei Eppingen, Weg auf der Schanze, rechts der Graben]]
[[Bild:eppingerlinie02.jpg|thumb|Eppinger Linie bei Eppingen, Weg auf der Schanze, rechts der Graben]]
[[Bild:Chartaque.jpg|thumb|Chartaque bei Niefern an der Eppinger Linie]]
[[Bild:Chartaque.jpg|thumb|Chartaque bei Niefern an der Eppinger Linie]]
Die '''Eppinger Linie''' (auch: Eppinger Linien) war ein Wall-Graben-System mit Wachtürmen, sogenannten ''[[Chartaque]]s'', die der [[Türkenlouis]] während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieges]] von Neckargemünd über Sinsheim, [[Eppingen]] und [[Mühlacker]] nach [[Pforzheim]] errichten ließ, um die Franzosen abzuwehren.
Die '''Eppinger Linie''' (auch: Eppinger Linien) war ein Wall-Graben-System mit Wachtürmen, sogenannten ''[[Chartaque]]s'', die der [[Türkenlouis]] während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieges]] von Neckargemünd über Sinsheim, [[Eppingen]] und [[Mühlacker]] nach [[Pforzheim]] errichten ließ, um die Franzosen abzuwehren. Der Ausbau der Verteidigungslinie fand in den Jahren [[1695]] bis [[1697]] statt.


Dem 2,5 Meter tiefen Graben war ein etwa 40 Meter breites "Verhack" (Verhau aus Ästen und Baumstämmen) vorgelagert. Der Bodenaushub wurde zum Wall aufgeschüttet. Heute ist entlang der Eppinger Linie ein [[Eppinger-Linien-Weg|Wanderweg]] mit nachgebauten Wachtürmen und Erklärungstafeln ausgebaut. Auf einer der Tafeln lässt sich nachlesen, dass die Arbeit an den Schanzen sehr schwer gewesen sei, da die Arbeiter über kein geeignetes Werkzeug verfügt hätten. Die Erde habe in "Weiberschürzen" getragen werden müssen.
Dem 2,5 Meter tiefen Graben war ein etwa 40 Meter breites "Verhack" (Verhau aus Ästen und Baumstämmen) vorgelagert. Der Bodenaushub wurde zum Wall aufgeschüttet. Heute ist entlang der Eppinger Linie ein [[Eppinger-Linien-Weg|Wanderweg]] mit nachgebauten Wachtürmen und Erklärungstafeln ausgebaut. Auf einer der Tafeln lässt sich nachlesen, dass die Arbeit an den Schanzen sehr schwer gewesen sei, da die Arbeiter über kein geeignetes Werkzeug verfügt hätten. Die Erde habe in "Weiberschürzen" getragen werden müssen.

Version vom 29. September 2007, 16:08 Uhr

Eppinger Linie bei Eppingen, Weg auf der Schanze, rechts der Graben
Chartaque bei Niefern an der Eppinger Linie

Die Eppinger Linie (auch: Eppinger Linien) war ein Wall-Graben-System mit Wachtürmen, sogenannten Chartaques, die der Türkenlouis während des Pfälzischen Erbfolgekrieges von Neckargemünd über Sinsheim, Eppingen und Mühlacker nach Pforzheim errichten ließ, um die Franzosen abzuwehren. Der Ausbau der Verteidigungslinie fand in den Jahren 1695 bis 1697 statt.

Dem 2,5 Meter tiefen Graben war ein etwa 40 Meter breites "Verhack" (Verhau aus Ästen und Baumstämmen) vorgelagert. Der Bodenaushub wurde zum Wall aufgeschüttet. Heute ist entlang der Eppinger Linie ein Wanderweg mit nachgebauten Wachtürmen und Erklärungstafeln ausgebaut. Auf einer der Tafeln lässt sich nachlesen, dass die Arbeit an den Schanzen sehr schwer gewesen sei, da die Arbeiter über kein geeignetes Werkzeug verfügt hätten. Die Erde habe in "Weiberschürzen" getragen werden müssen.

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